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Berlin

Wissenschaft am Abend

Am 28. Mai 2011 findet zum elften Mal die „Lange Nacht der Wissenschaften“ in Berlin, Potsdam und Wildau statt: An der „Klügsten Nacht des Jahres“, so das Motto, beteiligen sich 68 Einrichtungen mit mehr als 2.200 Programmangeboten von Archäologie bis Zoologie quer durch alle Wissenschaftsdisziplinen. Damit ist die Veranstaltung eines der vielfältigsten Events des Jahres. Etwa 850 Angebote werden in diesem Jahr zum ersten Mal  präsentiert, so dass alle, die in den vorangegangenen Jahren die Lange Nacht der Wissenschaften besucht haben, viel Neues entdecken können. „Besonders für junge Menschen in der Studien- und Berufsorientierung bietet die Lange Nacht der Wissenschaften hervorragende Gelegenheiten, künftige Kommilitonen und Lehrkräfte zu befragen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler direkt an ihren Arbeitsplätzen kennen zu lernen“, erklärte  Professor Dr. Walter Rosenthal, Vorsitzender des Vereins Lange Nacht der Wissenschaften e.V. und Wissenschaftlicher Vorstand des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare (MDC) Berlin-Buch. „Und auch der Weg neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis wird an Beispielen aufgezeigt“. Berlin ist eine der klügsten Regionen Deutschlands, was sich in dem Vorhandensein vieler Hochschulen in und um Berlin sowie der Wissenschaftsstadt Berlin-Adlershof ausdrückt. Waren es im Jahr 2002 noch rund 10.000 Besucher, so haben 2010 bereits rund 30.000 Menschen die Veranstaltungen in den Hörsälen und Laboren besucht. Professor Dr. Walter Rosenthal: „Die Berliner und Brandenburger Wissenschaftseinrichtungen sind immer auf der Suche nach interessierten und fähigen neuen Studierenden und Mitarbeitern. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten, sich während des Studiums auf eine wissenschaftliche Laufbahn vorzubereiten oder sich beim Schritt in die Selbständigkeit unterstützen zu lassen. Die Lange Nacht der Wissenschaften gibt einen ersten Eindruck davon, den man sich nicht entgehen lassen sollte“. Dr. Norbert Reithinger, Leiter des Berliner Projektbüros des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), informierte, dass das DFKI  zum ersten Mal an der Langen Nacht der Wissenschaften teilnimmt. Das DFKI wurde vor über 20 Jahren in Kaiserslautern gegründet und forscht auch   in Saarbrücken und Bremen. Vor fünf Jahren wurde das Projektbüro in Berlin eröffnet. Hier arbeiten derzeit  30 Mitarbeiter, die sich unter anderem mit  Software Innovationen und Systementwicklungen befassen, wobei der Schwerpunkt darin liegt,  Forschungsergebnisse in die Praxis umzusetzen. Der Ticket-Vorverkauf hat bereits begonnen. Bis zum 27. Mai beträgt der Eintrittspreis für Erwachsene 11 Euro; danach 13 Euro. Das Familien-Ticket für zwei Erwachsene und drei Kinder unter 18 Jahren kostet 20 bzw. 25 Euro.

Die nächste Lange Nacht der Wissenschaften findet am 9. Juni 2012 statt.

www.langenachtderwissenschaften.de

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Edelgard Richter / Dela Press.

 

Edelgard Richter berichtet aktuell zum Thema: Berlin & Brandenburg intern

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