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Gutes Ergebnis bei Lufthansa

Die diesjährige Hauptversammlung der Lufthansa AG fand im Internationalen Congress Centrum in Berlin statt: Der Vorstandsvorsitzende Christoph Franz konnte den Anteilseignern ein gutes Ergebnis für das Jahr 2010 präsentieren. Für ihn war es die erste Hauptversammlung als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG in der Stadt, in der vor 85 Jahren die alte Luft Hansa AG gegründet wurde. So konnte er berichten, dass der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um das fünffache gestiegen war und bei 876 Mio. Euro lag. Die Zahl der Passagiere ist im vergangenen Jahr gestiegen; die Airlines des Konzerns haben mehr als 91 Mio. Fluggäste befördert. Auch im Frachtbereich konnte ein Umsatzwachstum verzeichnet werden. Die Eigenkapitalquote stieg um fast 5 %-Punkte auf 28,4 Prozent. Das zeigt die solide finanzielle Aufstellung des Unternehmens. Nicht nur Spar- und Effizienzsteigerungsprogramme wurden von Lufthansa durchgeführt; es wurde auch kräftig investiert: So wurden umweltfreundlichere und verbrauchsärmere Flugzeuge angeschafft; der Ausbau des Streckennetzes , beispielsweise nach Westafrika, Asien und Südamerika, wurde intensiviert und die Ausstattung von Kabinen und Lounges mit verbesserten und leichteren Sitzen. Die Lufthansa fliegt derzeit 204 Destinationen in 80 Ländern an. Zu den Ereignissen in Japan erklärte der Vorstandsvorsitzende: „Die Hoffnungen, dass 2011 für unseren Flugbetrieb ein „normales“ Jahr werden könnte, haben sich spätestens seit den Ereignissen in Japan zerschlagen. Wir alle waren geschockt über das Ausmaß dieser Katastrophe und sind noch immer in großer Sorge über die Folgen. Wir haben Japan Unterstützung angeboten und geleistet. Wir haben Hilfsgütertransporte in die von Erdbeben und Tsunami betroffenen Regionen durchgeführt. . . . .  Nach der Lockerung der Reisehinweise des Auswärtigen Amtes fliegt Lufthansa seit dem 15. April 2011 wieder direkt nach Tokio/Narita“. Weiter berichtete er: „Wir werden auch unsere Joint Ventures weiter ausbauen. Am weitesten fortgeschritten ist unter Atlantik Joint Venture zusammen mit unseren Partnern Air Canada und Continental/United Airlines. Bis Ende des Jahres wird die vollständige Integration aller Verbundpartner SWISS, AUA und bmi in dieses Joint Venture abgeschlossen sein. Brussels Airlines soll nach der vollständigen Integration folgen“. Beim Umweltschutz hat Lufthansa eine Vorreiterrolle, die weiter ausgebaut werden soll.  Durchschnittlich werden 4,2 Liter Treibstoff pro 100 Passagierkilometer verbraucht; Ziel ist die 3-Liter-Flotte. Noch in diesem Jahr will Lufthansa als erste Fluggesellschaft weltweit einen sechsmonatigen Praxistest mit Biofuel starten, um dem Umweltschutz ebenfalls Rechnung zu tragen. Franz konstatierte, dass das Unternehmen zwar mit rund 44 Prozent einen hohen Frauenanteil an Mitarbeiterinnen habe, jedoch nur knapp 38 Prozent der Frauen als Vorgesetzte mit Personalverantwortung arbeiteten. In den oberen Führungsetagen ist der Frauenanteil noch viel zu niedrig, weshalb man zusätzliche Maßnahmen ergreifen will. Im laufenden Geschäftsjahr sollen rund 4.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden. So will Lufthansa aktiv zum Wirtschaftswachstum beitragen. Natürlich waren die Aktionärsvertreter nicht zufrieden mit der angebotenen Dividende, die 0,60 Euro je Aktie beträgt. www.lufthansa.com

Ein Beitrag für ReiseTravel von Edelgard Richter / Dela Press.

 

Edelgard Richter berichtet aktuell zum Thema: Berlin & Brandenburg intern

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