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Nachhaltigkeit mobil

Die Baden-Württemberg Stiftung gGmbH schickt seit Herbst 2010 ihren Expeditionsbus durch Deutschland. Die „Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg“ ist ein Programm der Stiftung. Die interaktive Multimedia-Ausstellung im Bus nimmt die Besucher mit auf eine spannende Entdeckungsreise zu nachhaltiger Energienutzung in der Praxis, Elektromobilität und dem Einsatz regenerativer Rohstoffe. Das zweistöckige Expeditionsmobil kann von Schulen, Hochschulen und anderen Institutionen kostenfrei für Vorträge und Weiterbindungsveranstaltungen gebucht werden. Die Expedition ist ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung. Ziel der deutschlandweit einmaligen mobilen Informations- und Bildungsoffensive ist es, den Nachhaltigkeitsgedanken im Alltag zu verankern und einen Dialog zwischen den Generationen sowie der Öffentlichkeit, der Politik, den Unternehmen und der Wissenschaft. anzuregen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen Stiftungen in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 unterstützt sie in Baden-Württemberg den Prozess einer nachhaltigen Entwicklung mit gezielten Investitionen in zukunftsweisende Forschungen, herausragende Bildung und Programme der sozialen Verantwortung. Während der Berliner Stiftungswoche wurde am 22. Juni 2011 der 5. Stiftungs-Report vorgestellt. Danach verdrängen 31 Prozent der Bundesbürger, dass es den Klimawandel gibt; ein Drittel klagt über zu wenig Informationen darüber und ein knappes Drittel kann das Thema nicht mehr hören. „Der Stiftungs-Report 2011/122 ergänzt die Klima-Debatte um eine häufig übersehene Dimension: Den Beitrag der Zivilgesellschaft“, sagte Dr.-Ing. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. „Klimaschutz ist ein Querschnittsthema und eine gemeinsame Aufgabe von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung. Stiftungen sind durch ihre Verwurzelung in allen gesellschaftlichen Bereichen und als nachhaltigster Teil der Zivilgesellschaft für dieses Thema prädestiniert“, so der Generalsekretär der größten Klimaschutzstiftung der Welt. Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung sagte: „Mit unserer bundesweit einmaligen Kampagne erreichen wir an 100 Standorten rund 100.000 Besucher pro Jahr. Ziel der Expedition N ist es, den Nachhaltigkeitsgedanken im Alltag zu verankern und einen Dialog direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort anzuregen“.  Professor Dr. Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, führte aus, dass die Sensibilität für das Gemeinwohl bei der Bevölkerung gestiegen ist, jedoch hat eine Umfrage ergeben, dass Menschen mit einem Einkommen unter 100.000 Euro jährlich für den Klimaschutz kein Geld ausgeben wollen. Dr. Brickwedde erläuterte, dass praktisch alle Naturschutz-Programme etwas mit dem Klimaschutz zu tun haben. Eine intakte Natur sei wichtig, um den CO2-Ausstoß zu senken. Von 100.000 ha Konversionsflächen der ehemaligen Truppenübungsplätze hat die Bundesstiftung Umwelt bereits 60.000 ha übernommen. Durch die Reduzierung der Bundeswehr werden weitere Flächen hinzukommen. Eine große Gruppe von Bildungsstiftungen engagiert sich für den Klimaschutz, aber auch andere Stiftungen sind in diesem Bereich tätig, wie beispielsweise  der Club of Rome und die VW-Stiftung, denn Klimaschutz geht alle an.

www.stiftungen.org

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Edelgard Richter / Dela Press.

 

Edelgard Richter berichtet aktuell zum Thema: Berlin & Brandenburg intern

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