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Arbeitsplätze in Berlin
Im Oktober 2011 will der japanische Computerkonzern Fujitsu ein Servicezentrum in Berlin eröffnen: Derzeit werden noch Büroräume gesucht. Fujitsu ist einer der führenden internationalen Anbieter von Informations- und Kommunikationstechnik. Die Firma will ihren Vertrieb verstärkt ausbauen. Dafür vorgesehen sind die Regionen mittlerer Osten, Afrika und Indien, aber auch der deutschsprachige Raum. Bereits jetzt gibt es zwei Niederlassungen der Firma in Berlin mit rund 500 Mitarbeitern, die für Ost- und Norddeutschland zuständig sind. Wie Rolf Schwirz, der Vorstandsvorsitzende der Tochter Fujitsu Technology Solutions, in Berlin berichtete, hat man sich in 20 europäischen Hauptstädten umgesehen.
Vertriebszentrum in Berlin
„Vier davon kamen in die engere Auswahl. Berlin und Barcelona haben schließlich das Rennen gemacht. Für uns war auch wichtig, dass wir von den Behörden in Berlin – nicht zuletzt von der Wirtschaftsförderung – eine so hervorragende Unterstützung erfahren haben. Der Einstellungsprozess ist bereits m Gange. Aktuell suchen wir nach geeigneten Räumlichkeiten“, erklärte Schwirz. Die Kunden sollen per Telefon und mit Internet-Unterstützung betreut werden, das erspart lange Anfahrtswege für eine persönliche Beratung. Ein Kundenberater kann nur sechs bis acht Kontakte pro Woche wahrnehmen, während die Beratung per Telefon wesentlich effizienter ist. Schwirz betonte, dass es sich bei dem neuen Telesales Center in Berlin keinesfalls um ein Callcenter der üblichen Art handelt. Fujitsu ist eines der ältesten IT-Unternehmen weltweit und beschäftigt insgesamt 170.000 Mitarbeiter. Hauptsitz der Firma in Deutschland ist München mit über 13.000 Mitarbeitern, die mit der Forschung und Entwicklung von Großrechnern beschäftigt sind. Eine Produktionsstätte befindet sich in Augsburg, wo Großcomputer, Laptops, Mobiltelefone und Software hergestellt werden. „Man kann auch in Deutschland profitabel produzieren“, sagte Schwirz. Gesucht werden nun hochqualifizierte Hochschulabsolventen mit Fremdsprachenkenntnissen, die vorzugsweise Informatik, Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik studiert haben. Die Einstellungen erfolgen ab sofort und unbefristet. Wirtschaftssenator Harald Wolf zeigte sich erfreut über die Ausweitung der Aktivitäten der Firma Fujitsu und führte in diesem Zusammenhang aus: „Fujitsu und Berlin passen gut zusammen. Sowohl IT als auch Dienstleistungen sind Bereiche, die sich in Berlin seit Jahren ausgezeichnet entwickeln. So wird auch das Vertriebszentrum von Fujitsu hier die Menschen, den Raum und die Technologie vorfinden, um schnell zu wachsen“. Berlin bietet mit seinen Hochschulen und Forschungszentren dafür gute Voraussetzungen. Christoph Lang, Leiter Unternehmenskommunikation von Berlin-Partner GmbH, merkte an, dass man nicht nur für die Neuansiedlung von Firmen in Berlin zuständig ist, sondern auch ihre weitere Betreuung übernehmen wird.
Ein Beitrag für ReiseTravel von Edelgard Richter / Dela Press
Edelgard Richter berichtet aktuell zum Thema: Berlin & Brandenburg intern
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