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Ronald Felder

Touristiker im Salzkammergut

“Österreich in Reinform” througtout the year: Der erst 38jährige Magister Ronald Felder ist Geschäftsführer der Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH (STMG), einer zukunftsweisenden Institution. Ein Grund für diese Titulierung ist die erfolgreiche Bündelung zehn verschiedener Tourismusverbände. Ein anderer die gelungene Koordination dreier verschiedener österreichischer Bundesländer innerhalb der Destination Salzkammergut – Oberösterreich, Salzburg und Steiermark.

Die STMG existiert seit zehn Jahren und fungiert als bundesländerübergreifende Holdingorganisation für die zehn Regionen im Salzkammergut, insgesamt die zweitgrößte Tourismusregion Österreichs. Ihre wesentliche Aufgabe umfasst klassische Consulting-Leistungen ebenso wie die strategische Positionierung des Salzkammergutes als Marke.  

Magister Ronald Felder

 

„Kooperation ist eine Frage der Qualifikation“  

Seit mittlerweile fünf Jahren betreut der dynamische Magister Ronald Felder dieses umfangreiche und vielfältige Aufgabengebiet. Schwachstellen und ungenutzte Potentiale müssen erkannt sowie kreative und zuverlässige Lösungen entwickelt werden. Da sich die Vertretung nach außen auf die Findung und Formulierung gemeinsamer Inhalte und Zielsetzungen konzentriert, liegt die Schwierigkeit der Aufgabe darin unterschiedliche Komponenten unter einem Dach zu vereinen.  

Eine reizvolle Herausforderung für den sympathischen Innsbrucker, der bisher nie den einfachen und bequemen Weg gewählt hat. Seine berufliche Laufbahn begann er, trotz des  typisch kindlichen Berufswunsches  – Polizist oder Feuerwehrmann – als Koch im Hotel Post in Seefeld. Eine Leidenschaft, die er heute nur noch privat ausübt. Oder wenn er gelegentlich mal den Gastwirten in seinem „Revier“ in den Kochtopf schaut. Ein Kenner in Sachen kulinarische Genüsse ist er bis heute geblieben, allerdings mittlerweile überwiegend als kritischer Gast in den diversen Restaurants der Region.

Schon während seiner Lehrzeit war sein erklärtes Ziel die berufliche Weiterbildung, damals noch nicht zielgerichtet auf seine heutige Position. Aber auf jeden Fall mit Affinität zum touristischen Sektor und zur Dienstleistung. Was er dann mit 19 Jahren dank seines starken Willens auch in die Tat umsetzte. Diversen Schwierigkeiten zum Trotz. Nach dem Abschluss eröffnete sich ihm die Möglichkeit die Tourismusschule in St. Johann/Tirol zu absolvieren. Allerdings unter der Voraussetzung, sich zeitgleich  - noch während der Vorbereitungen auf die Lehrabschlussprüfung  - beinah im Alleingang die erforderlichen Fähigkeiten für die Aufnahmeprüfung dort zu erarbeiten. Kein leichtes Unterfangen, hieß es nun sich eigenverantwortlich umfangreiches Wissen selbst anzueignen, zu erlesen und zu erfragen.

Auch seine heutige Aufgabe, die Umsetzung der starken Marke Salzkammergut auf einem konkurrierenden Markt, verlangt vollen persönlichen Einsatz. Zwar musste der Begriff Salzkammergut nicht neu geschaffen werden - die geschichtliche Entwicklung hat diese Bezeichnung bereits geprägt. Um jedoch das „Produkt“ Salzkammergut als eigenständige Destination gemeinsam weiterzuentwickeln, bedarf es einer qualifizierten Tourismusarbeit. Es gilt, ein gemeinsames Profil zu schaffen und viele verschiedenen Interessen einer großen Region auf einen Nenner zu bringen. „Größe ist kein Garant für wirtschaftlichen Erfolg“, so Felder „ es geht um die Umsetzung gemeinsamer Ziele und Projekte“.  

Um die touristische Entwicklung weiter nach vorne zu bringen ist die Mithilfe der ansässigen Betriebe, der Tourismusverbände und der Länderverwaltungen unabdingbar. Ein absolutes Muss in diesem Zusammenhang sind nach Meinung Felders viele produktive Gespräche und konstruktive Auseinandersetzungen, die auf der Basis des miteinander Lernens und des Vertrauens untereinander geführt werden müssen. Um Dinge gemeinsam zu lösen, muss man sich in der Gruppe wieder finden. Laut Felder ist „Kooperation eine Frage der Qualifikation“. Auch im Hinblick auf den Umgang miteinander. Und das muss man sich eben gemeinsam erarbeiten. Sobald das erkannt worden ist, ist die Basis für ein erfolgreiches Miteinander gegeben.

Magister Felders Führungsqualitäten liegen sicher außer seiner fachlichen Kompetenz in seinem aufgeschlossenen Wesen. Obwohl es Regeln gibt, keine Macht auszuüben und einen wertschätzenden Umgang miteinander zu pflegen – das ist Felders Strategie. An einem Strang ziehen in  freundschaftlicher und produktiver Kooperation - zielorientiert, um am Ende die gemeinsamen Visionen zu erreichen. Das scheint einem Menschen wie Felder, der sich gerne mit Leuten umgibt und mit ihnen plaudert, ohnehin in die Wiege gelegt.  

Woher nimmt man aber nun die Kraft für diesen Beruf, von dem man nicht einmal zu sagen vermag wie viele Wochenstunden eigentlich dafür zu Buche schlagen. In erster Linie geht es auch hier darum, mit sich und seinem Leben zufrieden zu sein; mit positivem Denken an eine Sache heranzugehen. Außerdem braucht es laut Felder vor allem „die Identifikation mit und die Freude an der Tätigkeit“. Und daneben das Verständnis und die Unterstützung der Familie. Zeit für sich und die Seinen findet der zweifache Vater beim Sport oder geselligen Zusammensein bei einem – wie sollte es anders sein – gemütlichem Essen mit Freunden und/oder der Familie.

Das Erfolgsgeheimnis „Salzkammergut“ setzt sich allerdings aus mehreren günstigen Faktoren zusammen, so Felder. Die alpine Landschaft ermöglicht Sommer wie Winter viele sportliche Aktivitäten vom Wandern über das Skifahren bis hin zum Mountain-Biken. Kulturelle und historische Gegebenheiten komplettieren das Angebot.  

Maßgeblich ist laut Felder auch der Bezug der Menschen zu ihrem Umfeld. Hier trägt man Trachten aus Überzeugung und nicht zur Show. Man lebt und liebt die Tradition und die Heimat. Deutlich wird dies besonders auch an der großen Anzahl der Betriebe, welche noch in alter Handwerkstradition Hand gearbeitete Stücke herstellen. Der persönliche Einsatz privater Dienstleistungen geht einher mit groß angelegten Hotelinvestitionen, einer gut ausgebauten Infrastruktur und den zahlreichen Angeboten in der Schifffahrt.

Felders persönlicher Favorit in Sachen Freizeitgestaltung ist das Almtal, welches seinen ursprünglichen Charakter erhalten hat. Nach seinen Aussagen eines der schönsten unverbrauchten Flecken Erde. Besonders fasziniert ihn der natürliche Flusslauf der Alm, die sich selbst ihren Lauf gestalten durfte. Gemäß Magister Felders Lebensphilosophie „Wichtig ist die Erkenntnis, dass man für Erfolg und Misserfolg selbst verantwortlich ist und sein Leben selbst gestalten kann“.

Der allgemeine Trend zurück zur Natur ist es sicher auch, wovon das Salzkammergut profitiert. In der momentanen Entwicklung suchen immer mehr Menschen ihre Erholung und Lebensfreude in den einfachen, wenn auch gelegentlich schwer zu erklärenden Dingen. Es gibt Orte, da „Spürt man einfach, dass man sich wohl fühlt“, so Felder. Auch diesem Anspruch wird im Salzkammergut nicht nur durch das standortbedingte Vorhandensein Natur belassener Landschaften Rechnung getragen. „Es gibt Plätze“ so Felder „an denen man förmlich die Ruhe und Stille in sich aufnehmen kann.“ Vorausgesetzt man hat die Bereitschaft darauf einzugehen“. Zu diesem Thema ist unter Mitwirkung des Naturliebhabers ein eigenes Werk in Zusammenarbeit mit verschiedenen Autoren der Region  erschienen. Das Buch „Glück im Salzkammergut“ aus dem Trauner Verlag gibt eine Anleitung zum Glücklichsein an diversen Schauplätzen inmitten der bezaubernden Landschaft.

Dass alle diese Faktoren in ihrer Gesamtheit letztlich zur wachsenden Beliebtheit des Salzkammergutes beitragen, zeigt sich an den steigenden Tourismuszahlen. Während andere Urlaubsregionen einen Besucherrückgang verzeichnen, sichern über eine Million jährlicher Gästeankünfte und mehr als 4,4 Millionen Nächtigungen dem Salzkammergut einen der führenden Plätze im österreichischen Tourismus.

Die Tourismustendenz vor Ort nähert sich somit der Ambition Felders und seines „Teams“, die Marke Salzkammergut zu einer Ganzjahresdestination auszubauen. Das Salzkammergut ist für ihn „Österreich in Reinform“. Weil man eigentlich alles was Österreich zu bieten hat konzentriert auf diesem herrlichen Flecken Erde erfahren kann

 

Kontakt

 

Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH

Salinenplatz 1, A-4820 Bad Ischl

Tel. +43 (0)6132 2690 90, info@salzkammergut.at - www.salzkammergut.at

 

Buchtipp: ReiseTravel empfiehlt

 

Glück im Salzkammergut 

Sehnsucht nach reinem Lebensgenuss: Das Salzkammergut zählt wegen seiner landschaftlichen Schönheit zu den berühmtesten Regionen Österreichs.

Ronald Felder 

Wandern mit Kraft und Glück im Gepäck: Das sommerliche Salzkammergut lässt sich Schritt für Schritt erobern: Die Vielfalt der Natur zwischen Alpen und Alpenvorland wird in allen „Etagen" und für alle Neigungen auf 4.150 km markierten Wanderwegen zum gangbaren Erlebnis. Das Salzkammergut erweist sich als erwanderbares Paradies, in dem alle Generationen entlang idyllischer Seenpromenaden und Alleen, in lauschigen Seitentälern, kühlen Wäldern und auf zahlreichen Themenwegen viel bewegen können. Die „glitzernden" Ziele und Wegbegleiter sorgen dabei für eine gehörige Portion Frische und Abkühlung. Hier liegt nicht nur eine der traditionsreichsten Sommerfrischen für Kaiserhaus, Adel und Künstler der k.u.k. Monarchie, sondern durch Hallstatt auch eine Wiege der Weltkultur. Die Urlaubs- und Freizeitdestination erstreckt sich über die Bundesländer Oberösterreich, Salzburg und Steiermark. Seine landschaftliche Vielfalt bezieht das Salzkammergut aus der einmaligen Lage zwischen Alpen und Alpenvorland mit insgesamt 76 Seen, zahlreichen Flüssen und Bächen und markanten Kalkbergen. Glück ist etwas sehr persönliches, schreibt der Autor im Buch und das ist lesenswert.  

Glück im Salzkammergut – Anleitung zum Glücklichsein, von Ronald Felder und Martin A. Schoiswohl, Trauner Verlag Linz, ISBN 978-3-85499-690-3, www.salzkammergut.at  – www.kommhaus.com

 

Das Buch kostet 13,90 Euro

 

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Sabine Erl. eu@reisetravel.eu

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weitere Berichte zum Thema: Rund um das Salzkammergut

finden Sie hier:

  

Österreich in Reinform

Apres-Ski in den Thermen des Salzkammergutes

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