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Gemeinsam sind wir stärker
Medienboard Berlin Brandenburg zieht positive Leistungsbilanz. Jeder Euro Produktionsförderung generiert 5 Euro Investitionen in der Region.
Some kind of magic: Filme drehen, Start-ups gründen, 3D-Innovationen erforschen, Games entwickeln, Kongresse besuchen, mit Künstlern und Kollegen aus der ganzen Welt Netzwerken. Der Medienstandort Berlin-Brandenburg ist das Mekka der Vordenker quer durch alle Kreativbranchen, zieht Filmemacher von Hollywood bis Bollywood und die digitale Elite von Asien bis Skandinavien an. Insgesamt 30.000 Unternehmen mit rund 220.000 Mitarbeitern setzen jährlich rund 22,4 Mrd. Euro um und machen den Sektor Kreativwirtschaft zum wichtigsten Wachstumsfeld der Hauptstadtregion.
Mit seiner gezielten Förderung leistet das Medienboard einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung der Film-, Medien und Kreativwirtschaft in Berlin-Brandenburg. Entsprechend erfreulich fällt die Jahresbilanz 2010 der länderübergreifenden Agentur für Filmförderung und Standortmarketing aus, die von den Geschäftsführern Kirsten Niehuus und Elmar Giglinger vorgestellt wurde.
Insgesamt 28,5 Mio. Euro hat das Medienboard im Jahr 2010 zur Förderung von Filmen und Standortmarketing-Maßnahmen vergeben, die über 120 Mio. Euro Investitionen in der Hauptstadtregion auslösten. Davon profitieren auch Hotels, Handwerk und viele Geschäftsleute.
Medienboard Berlin Brandenburg
Im vergangenen Jahr hat das Medienboard das neue Förderprogramm zur Unterstützung der Kinos bei der Digitalisierung begonnen, um die Zukunft der vielfältigen Kinolandschaft in Berlin-Brandenburg zu sichern. Dies wird auch in den Folgejahren weiter fortgesetzt. Seit dem Start des Sonderprogramms hat das Unternehmen 700.000 Euro für die Digitalisierung von 35 Leinwänden vergeben.
Filmförderung generiert Qualität und Wirtschaftlichkeit: Als Filmstandort Nr.1 in Deutschland und einer der wichtigsten Filmstandorte Europas hat Berlin-Brandenburg Filmemachern aus dem In- und Ausland so ziemlich alles zu bieten: Abwechslungsreiche Motive, eine High-Tech-Studiolandschaft, Stars, Glamour, Weltoffenheit und Wohlfühlfaktor. Dazu noch attraktive Förderprogramme und eine ausgesprochen filmfreundliche Atmosphäre seitens der Bürger und Behörden, das zahlt sich aus: Mit einer kontinuierlich steigenden Anzahl von Drehtagen (2010: 1.423) und über 100 geförderten Filmen im Jahr, darunter Blockbuster wie „Anonymus“ von Roland Emmerich oder „Kokowääh“ von Til Schweiger, erzielt die Filmförderung einen Regionaleffekt von 500 Prozent und erweist sich auch als Jobmaschine. Das alles bei ausgewiesener Qualität: Zahlreiche internationale Preise, darunter der fünfte Oscar in vier Jahren, Berlinale-Bären, Golden Globes, 16 Lolas und acht Europäische Filmpreise, zeichnen das Filmschaffen in der Hauptstadtregion aus. Wenn Cate Blanchett nach dem Dreh von „Hanna“ und Orlando Bloom nach den „Drei Musketieren“ von der Stadt schwärmen, sind sie einflussreiche Imagebotschafter. Und wenn Berlin-Bilder auf den Kinoleinwänden dieser Welt erstrahlen, wie in „Unknown Identity“ und demnächst in „DON-2“ mit Shah Rukh Khan, dann könnte das auch noch einen positiven Nebeneffekt für die Tourismusbranche haben.
Elmar Giglinger Geschäftsführer für das Standortmarketing: „2010 war wieder ein hervorragendes Jahr für die Filmwirtschaft in der Hauptstadtregion mit renommierten Filmpreisen, internationalen Stars und großen Publikumsmagneten. Der Erfolg des Filmstandortes hat sich verstetigt, die Anzahl der Drehtage und der Regionaleffekt sind noch einmal gestiegen. Das zeigt, dass sich die Investitionen in den Filmstandort auszahlen und dazu noch viele positive Begleiterscheinungen wie Wirtschaftseffekte, Arbeitsplätze und Imagewerbung mit sich bringen.“
Und der Trend setzt sich weiter fort: In der ersten Jahreshälfte 2011 sind hier u.a. Helmut Dietls „Zettl“, Detlev Bucks „Rubbeldiekatz“, Doris Dörries „Glück“ und „Russendisko“ nach Wladimir Kaminer entstanden. Für den Sommer stehen weitere hochkarätige Projekte an, darunter das gigantische Unternehmen „Wolkenatlas“ von Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern, „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Sherry Hormann, und das TV-Event Movie „Unsere Mütter, unsere Väter“, eine teamWorx-Produktion von Philipp Kadelbach.
Leuchttürme für alle Branchen, Stärkung des Digitalstandortes
Dr. Richard Meng, Sprecher des Berliner Senats, bestätigte: „Die Arbeit des Medienboard trägt wesentlich zur Qualität des kreativen Schaffens und zur Wirtschaftlichkeit des Medienstandortes bei. Das wollen wir weiter unterstützen.“
Vom Geschäftsbereich Standortmarketing geförderte, initiierte sowie selbst durchgeführte Veranstaltungen tragen dazu bei, dass die Hauptstadtregion außerdem eine der gefragtesten Kongressdestinationen der Welt ist: Ob medienwoche@IFA, die Blogger-konferenz re:publica, der Berlinale Talent Campus, das FilmFestival Cottbus, der animago AWARD, die NEXT Conference oder die transmediale – die Liste der Events in allen relevanten Branchenfeldern ist lang. Die Deutschen Gamestage wurden 2010 erstmals durch die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises gekrönt, verzeichneten mit ihrer Kernkonferenz Quo Vadis bei der aktuellen Ausgabe 2011 einen weiteren Besucherrekord und haben sich als führender Kongress für die deutsche Games-Branche etabliert. Mit 1 Mio. Euro im Jahr schiebt das Medienboard seit 2006 darüber hinaus die Entwicklung Innovativer Audiovisueller Inhalte an und hat die Hauptstadtregion als einen der ersten Standorte in diesem wichtigen Medienfeld positioniert. Inzwischen gilt Berlin-Brandenburg als Mekka für Internet-Start-ups, kann sich mit der höchsten Gründungsdynamik Deutschlands brüsten und ist im derzeit boomenden Browsergamesmarkt eine relevante Größe. All das zeigt: Die Entscheidung, das Medienboard frühzeitig als ein Haus für klassische und neue Medien aufzustellen, hat sich ausgezahlt.
Elmar Giglinger, Geschäftsführer Standortmarketing: „Attraktiv, weil kreativ, international und kostengünstig – der Medienstandort Berlin-Brandenburg bietet ideale Voraussetzungen, wie die im Bundesgebiet einmalige Gründungsdynamik beweist. Unsere übergeordneten Ziele sind klar definiert: den Digitalstandort Berlin-Brandenburg weiter auszubauen, den TV-Standort zu stärken und nicht zuletzt auch durch die Filmförderung den Filmstandort als Nr. 1 im Bundesgebiet dauerhaft zu etablieren.“
Und der Trend setzt sich weiter fort: In der ersten Jahreshälfte 2011 sind hier u.a. Helmut Dietls „Zettl“, Detlev Bucks „Rubbeldiekatz“, Doris Dörries „Glück“ und „Russendisko“ nach Wladimir Kaminer entstanden. Für den Sommer stehen weitere hochkarätige Projekte an, darunter das gigantische Unternehmen „Wolkenatlas“ von Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern, „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Sherry Hormann, und das TV-Event Movie „Unsere Mütter, unsere Väter“, eine teamWorx-Produktion von Philipp Kadelbach.
Elmar Giglinger, Geschäftsführer Standortmarketing: „Attraktiv, weil kreativ, international und kostengünstig – der Medienstandort Berlin-Brandenburg bietet ideale Voraussetzungen, wie die im Bundesgebiet einmalige Gründungsdynamik beweist. Unsere übergeordneten Ziele sind klar definiert: den Digitalstandort Berlin-Brandenburg weiter auszubauen, den TV-Standort zu stärken und nicht zuletzt auch durch die Filmförderung den Filmstandort als Nr. 1 im Bundesgebiet dauerhaft zu etablieren.“
Das enge Zusammenspiel von engagierter Politik, Verwaltung, Medienboard und Branche hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Medienregion Berlin-Brandenburg gut aufgestellt zeigt.
Von Udo Lauer, Merlin-Presse-Berlin
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