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Düsseldorf

Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten für Reiseimpfungen

Die meisten Krankenkassen übernehmen inzwischen die Kosten für Reiseimpfungen und viele auch für die Malariaprophylaxe. Das ergab eine aktuelle Umfrage des CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, bei den Gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland. Lothar Münnix, Arzt und Geschäftsführer des CRM, freut dieses Ergebnis: "Denn es drückt aus, dass es immer weniger Hürden für die Versicherten gibt, die Gesundheitsvorsorge für eine geplante Urlaubsreise optimal zu gestalten".

Das CRM rät dazu, vor einer Auslandsreise den Impfschutz von einem reisemedizinisch qualifizierten Arzt oder Apotheker überprüfen und gegebenenfalls auffrischen und ergänzen zu lassen. Viele Krankheitserreger vermehren sich in wärmeren Regionen schneller und manche sind regional besonders stark verbreitet. Deshalb wird beispielsweise für Reisen in Länder am Mittelmeer die Impfung gegen Hepatitis A empfohlen oder für Reisen nach Osteuropa und Asien, vielfach die Impfung gegen Tollwut. In Afrika und Südamerika kann die Gelbfieberimpfung für die Einreise in einige Länder sogar vorgeschrieben sein. Und in der Region südlich der Sahara sind verschiedene Erreger der Meningokokken-Meningitis, die Hirn- und Hirnhautentzündungen verursachen können, so stark verbreitet, dass sie als "Meningitisgürtel" bezeichnet wird.

"Falls die eigene Krankenkasse nicht in der Liste vertreten ist, raten wir Reisenden, sich bei der Kasse zu informieren. Denn Reiseimpfungen werden abhängig vom jeweiligen Reiseziel empfohlen und erstattet", sagt Lothar Münnix.

 

CRM - Centrum für Reisemedizin - Hansaallee 321, D-40549 Düsseldorf

www.crm.de/krankenkassen.

 

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