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Stubai

Restaurant Schaufelspitz in 2900 Meter Höhe

Kulinarischer Hochgenuss in Schnee und Eis: Frühling, Gletscher und Ski, das eine ideale Kombination. Die Schneebedingungen könnten nicht besser sein, trotz der frühlingshaften Temperaturen, der Stubaier Gletscher macht’s möglich. Wenn nach vielen Abfahrten die Muskeln brennen, dann ist es Zeit für eine Mittagspause, der besonderen Art. Inmitten der Stubaier Alpen auf dem Gletscher ist der Standpunkt der 2900 Meter hohen Bergstation Eisgrat. Da ist einmal die Cafébar „Zum Steinbock“, hier kann man lässig in einem der Ledersessel chillen, an einem Cappuccino nippen, der dezenten Loungemusik lauschen und dabei einen Blick auf die Skipiste werfen. Cafékult ist angesagt, so hat man die Auswahl zwischen einem leichten italienischen Il Moro oder einem kräftigen Arabia von Julius Meinl.

Doch der absolute Highpoint ist das Restaurant „Schaufelspitz“

Hier verwöhnt David Kostner, der Küchenchef, die Genießer

Im „Goldenen Adler“ in Innsbruck wurde der 28-Jährige ausgebildet. Im „Sacher“ in Innsbruck und im  „Palace“ in Luzern hat er Erfahrungen gesammelt, bevor es ihn nach Großbritannien zog. Im „The Grove“ in Hertfordshire, im The Embassy“ und im legendären „Petrus“ vom Starkoch Gordon Ramsay hat er den letzten Schliff erhalten. In seiner Heimat hat er sich 2010 im Hotel Oberhofer in Telfes im Stubaital zwei Hauben erkocht. Die Speisekarte im Restaurant Schaufelspitz basiert auf österreichischer Küche mit internationalen Einflüssen.

Und das Beste ist, man kann David Kostner bei der Zubereitung in seiner Showküche zusehen. Tagliatelle mit Garnelen, Steak aus Irland mit Auberginenkaviar, Ente Barberi oder Spanferkel. Wer mag, kann ein drei bis Vier-Gänge Menü essen, muss aber nicht. Die Marend, die edle Brotzeitplatte, mit Gänseleberparfait, Bisonsalami, Bresaola, Gorgonzolaparfait mit Blütenblättern, das auf der Zunge schmilzt, Prosciutto und Apfelrosinen Chutney schmeckt vorzüglich. Der Desserthimmel besteht aus Schokoladenmouse mit Vanilleschaum und Kirschen oder Crème Brûlée mit Zitrussalat und Honigmouse. Der klassische Apfelstrudel erhält eine besondere Note mit Karamelleis und Schlagobers.

Einen Zweigelt oder einen grünen Veltlinger? Der großen, exzellenten Weinkarte kann man kaum widerstehen. Bei der Innenausstattung geben Stein, Holz und warme Farben den Ton an. Das klare Design zieht sich durch die ganze Bergstation fort. Die Zirbenstube, Weinschrank und Kaminfeuer schaffen eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Auf der windgeschützten Terrasse vor dem Restaurant, in eine Decke eingehüllt mundet der Espresso vorzüglich. Wer für die Gletscherbräune die Ski mit einem Liegestuhl tauschen möchte, geht zur Dachterrasse, bestellt vielleicht einen Prosecco und genießt in Schafsfelle gekuschelt den 360 Grad Rundblick über das Skigebiet, mit den Gipfeln Habicht und die Schaufelspitze. Luxus ist auf dem Gletscher eingezogen, der die Wintersportler und Genießer verwöhnt. Es stört auch gar nicht, wenn sich der Gletscher in Wolken hüllt und Schneetreiben die Sicht versperrt. In der Bergstation Eisgrat wird es nie langweilig, kann man sich doch im Restaurant „Schaufelspitz“ oder in der Cafébar „Zum Steinbock“ verwöhnen lassen. Ja, hier hält man es locker auch ohne Ski zu fahren aus.

 

Kontakt

 

Tourismusverband Stubai, Tel. +43-501881-0, www.stubai.at, info@stubai.at

Stubaier Bergbahnen, Tel. + 43-512-59500 24, www.stubaier-gletscher.com

Kontakt für Reservierungen Restaurant Schaufelspitz: 0043 676 849 275 255, Öffnungszeiten täglich von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gabi Dräger. Sie lebt und arbeitet in München.

 

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