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Oberwart

Wein und Kulinarik in der Thermenwelt Burgenland

Was wäre das Burgenland ohne seine Küche und seinen Wein? Die „Pannonischen Schmankerlwirte“ der Region verwöhnen ihre Gäste nach allen Regeln der Kochkunst und servieren dazu die passenden Tröpfchen aus den umliegenden Weinbaugebieten.  

Pannonische Küche und Köche: Die typisch pannonische Küche, mit Paprika, Knoblauch und Pfefferoni, ist die ideale „Unterlage“ für den Genuss der Weine und Edelbrände der Region. Die „Pannonischen Schmankerlwirte“ erfreuen den Gast mit traditionellen Gerichten der Region – von pikanten und süßen Strudeln bis hin zu köstlichen Kraut- oder Kürbisspezialitäten.  

Domaine Pöttelsdorf: Die „Domaine Pöttelsdorf" in der Region Rosalia macht in der nationalen und internationalen Weinszene immer wieder Furore mit exzellenten Qualitätsweinen. So zählen etwa die Flaggschiffe – Attaché 2006 und Exzellenz 2002 – zu den weltbesten Weinen.  

Blaufränkisch – Mittelburgenland: Im „Blaufränkisch – Mittelburgenland“ „residiert“ die Majestät der Rotweine – der rubinrote Blaufränkische. Kenner schätzen das außergewöhnlich fruchtige Bouquet des häufig in Barriquefässern ausgebauten Weines. Natürlich sollte man bei den Weingütern und Vinotheken auch den ausgezeichneten Cabernet-Sauvignon, den Merlot oder Zweigelt degustieren – ebenfalls international geschätzte Weine.  

Weinidylle Südburgenland: Nicht nur die fantastischen Rot- und Weißweine – wie etwa der Blaufränkische und der Welschriesling – der „Weinidylle Südburgenland“ verzaubern Genießer. Der legendäre Uhudler stellt eine regionale Spezialität des Südburgenlandes dar.  

Hochprozentiges Obst: Die Thermenwelt Burgenland ist aber nicht nur Heimat einzigartiger Weine. Einige Obstbauern der Region erzeugen Edelbrände, die regelmäßig international ausgezeichnet werden. Das Schnapsbrennereimuseum in Kukmirn gewährt Einblicke in die Kunst des Schnapsbrennens von einst und jetzt. Der Neuhauser Mostkirtag präsentiert jährlich im Herbst alles rund ums (flüssige) Obst.  

Die „Süße Region“: Die Erdbeere, die Edelkastanie und andere Obstsorten haben der Region Rosalia den Beinamen „Süße Region“ verliehen. Seit mehr als 100 Jahren reifen die Früchte in Österreichs ältestem Erbeerzentrum, in der Ortschaft Wiesen, dem Herzen der süßen Region. Beim traditionellen „Ananaskirtag“ wird alljährlich eine Botschafterin der süßen Früchte, die „Ananaskönigin“, feierlich gekrönt. In weitläufigen Obstkulturen reifen Herzkirschen, Pfirsiche, Äpfel, Birnen, Trauben und Edelkastanien.  

Naturerlebnisse in der Thermenwelt Burgenland  

Die fünf Naturparks der Thermenwelt Burgenland sind beliebte Ausflugsziele und beeindrucken durch ihre Vielfalt: Weine und Vulkane, Entdeckungsreisen mit dem Kanu, grenzüberschreitende Naturerlebnisse und seltene Tierarten stehen hier auf dem Programm.  

Naturpark Rosalia-Kogelberg – Lebens- und Erholungsraum: Der jüngste burgenländische Naturpark umfasst das rund 7.500 ha große Gebiet zwischen Rosalien- und Ödenburger Gebirge und dem Kogelberg. Verschilfte Teiche, Mähwiesen, Trockenrasen, Streuobstwiesen, Hecken und Wälder bilden ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Sie bieten seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Ein gut ausgebautes Wegenetz zum Wandern, Nordic-Walken, Laufen, Skaten, Radfahren und Mountainbiken führt durch den Park und lädt ein zu einer erholsamen Entdeckungsreise in die Natur.  

Naturpark Landseer Berge – Auf der Suche nach dem jüngsten Vulkan: Inmitten des Naturparks Landseer Berge bei der Sonnentherme Lutzmansburg-Frankenau liegt der „jüngste“ Vulkan Österreichs – der Pauliberg. Achtsame Augen finden hier sogar Natur-Glas und Natur-Keramik. Weniger Aufmerksamkeit braucht es, um die größte Burgruine Mitteleuropas – Landsee - mit ihrem Aussichtsturm zu entdecken. Im Sommer finden hier Open-Air-Veranstaltungen statt.  

Naturpark Geschriebenstein-Irottkö – Natur kennt keine Grenzen: Der 1996 gegründete grenzüberschreitende Naturpark Geschriebenstein-Irottkö liegt rund um den höchsten Berg des Burgenlandes – dem Geschriebenstein. Mehr als 500 km markierte Wander- und Radwege, verschiedene Lehrpfade und ein Walderlebnisweg vermitteln auf beiden Seiten der Staatsgrenze – in Österreich und Ungarn – Wissenswertes über die Natur.  

Naturpark in der Weinidylle – Romantik pur in der Natur: Kleinstrukturierte Weingärten und romantische Kellerviertel prägen den Naturpark in der Weinidylle. Unter dem Motto „Wasser und Wein“ wird hier zu kulinarischen und kulturellen Genüssen aus Küche und Keller eingeladen. Ein besonderes Highlight ist das Kellerviertel Heiligenbrunn mit 106 denkmalgeschützten Weinkellern und zwei öffentlich zugängigen Schaukellern.  

Dreiländer Naturpark Raab-Örség-Gori?ko – Naturerlebnis mal drei: Der Dreiländer Naturpark Raab-Örség-Gori?ko erstreckt sich über Österreich, Slowenien und Ungarn. Geführte Erlebnistouren und wildromantische Kanufahrten gewähren Einblicke in die besondere Pflanzen-, Tier- und Vogelwelt der Region.  

Höchster Kulturgenuss in der Thermenwelt Burgenland  

Kultur auf höchstem Niveau bieten unzählige Veranstaltungen in der Thermenwelt Burgenland. Augenblicke der Faszination erlebt der Gast in den zahlreichen Museen, Schlössern und Ausstellungen.  

Burg Forchtenstein: Im 17. Jahrhundert erfolgte der Aufstieg der Familie Esterházy in die höchsten politischen und gesellschaftlichen Ämter des ungarischen Königreiches. Die größte private Waffensammlung, die barocke Schatzkammer und Ahnengalerie werden auf Burg Forchtenstein verwahrt. Besucher begeben sich auf eine Entdeckungsreise voller kultureller Höhepunkte. Auf der Festung Forchtenstein findet jedes Jahr eines der größten Familienfestivals Österreichs statt. Die „Burgmaus Forfel“ bezaubert mit einem bunten Programm abertausende Kinder und Junggebliebene.  

Schloss Kobersdorf: Das Schloss wurde 1528 direkt in die Vorburg der einstigen Wasserburg erbaut.

1963 dachte man an einen Abriss der Ruine, um das Gebiet in Bauparzellen zu verwandeln. Kurzfristig entschied sich Martha Bolldorf-Reitstätter, sich an einen Wiederaufbau heranzuwagen. Dies wurde auch bis zu ihrem Tode 2001 durchgeführt. Jährlich werden hier die bekannten Schlossspiele Kobersdorf aufgeführt.  

Schloss Deutschkreutz: Das Schloss Deutschkreutz ist ein prächtiges, innen kunstvoll ausgestattetes Renaissance-Schloss, ein mächtiger 4-Flügelbau mit 2-geschossigen Hofarkaden und Ecktürmen und beinhaltet heute eine Gemäldeausstellung von Prof. Anton Lehmden. Daneben sind Stuckarbeiten, eine Schlosskapelle mit alten Fresken, prachtvollen Möbeln und Gobelins zu sehen. Bei der Pfarrkirche Deutschkreutz handelt es sich um eine echte Lehmden-Kirche. 34 Werke des Künstlers schmücken diese.  

Schloss Lackenbach: Das 1552 erbaute Renaissanceschloss wird von einem weitläufigen Park umgeben. Der mächtige Bau mit einem sehenswerten Arkadeninnenhof wirkt heute nicht mehr kriegerisch, war aber früher ein wichtiges Bollwerk gegen Feinde aus Ost und West. In der Schlossanlage integriert ist das Museum "Der Natur auf der Spur".  

Burg Lockenhaus: Die Burg Lockenhaus wurde um das Jahr 1200 über dem Tal der Güns erbaut und trug anfangs den Namen Leuca. Heute gilt Sie als letzte echte Ritterburg Österreichs. Gotische Bauweise, zierliche Säulenfenster, Fresken, unterirdische Apsidenhalle, Krypta und andere Details aus dem 13. Jahrhundert zeugen von hoch entwickeltem Kunstempfinden. Die Ritterburg, im Herzen des Naturparks Geschriebenstein gelegen, ist seit jeher ein imposanter Anziehungspunkt. Burg Bernstein: Hoch über dem Tauchental befindet sich die Burg, deren Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückgehen. Seit den 70er Jahren dient die Burg als Schlosshotel, das 1998 zur "stimmungsvollsten Herberge Europas" gekürt wurde. Sie war auch die Heimat von Ladislaus Almásy, dessen Leben im Film „Der englische Patient“ verfilmt wurde.  

Burg Schlaining: Die Burg Schlaining ist zum einen eine „Friedensuniversität“ und zum anderen beherbergt sie das einzige Friedensmuseum Österreichs. Das Museum führt die Besucher in die Geschichte von Krieg und Frieden, Kriegsursachen und Friedensbedingungen und in Gewaltvermeidung und Friedensgestaltung ein. Eine volkskundliche Sammlung und eine jährlich wechselnde Sonderausstellung erwarten die Besucher. Seit einigen Jahren stellt der „Klangfrühling“ auf Bürg Schlaining, unter der Leitung der Gebrüder Kutrowatz - die berühmten Klaviervirtuosen -  ein Highlight der Burganlage dar, der sich höchst erfolgreich in den Reigen der burgenländischen Festivals eingereiht hat.  

Burg Güssing: Auf einem längst erloschenen Vulkankegel steht die älteste Burg des Burgenlandes, die Burg Güssing. Nach mehrmaligem Besitzwechsel gelangte sie 1524 in den Besitz der Familie Batthyány. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten präsentiert sich die Burg nun in jenem Zustand, wie vor 200 Jahren. Die Krone der Burg ist die Hochburg mit neugotischer Burgkapelle und Glockenturm. Im großen Vorhof finden seit einigen Jahren unter der Intendanz von Burgschauspieler Frank Hoffmann Laientheateraufführungen statt. Mit seinem Güssinger Kultursommer hat Frank Hoffmann eine Bühne für verschiedenste Künstler geschaffen. Eine weitere Attraktion sind mit den Burgspielen Güssing gegeben.

 

Kontakt

 

Thermenwelt Burgenland

Waldmüllergasse 2-4, A-7400 Oberwart

Tel. 0043 3352/313 13 – 0, info@thermenwelt.at

 

www.thermenwelt.at

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Mag. Kathrin Radeschnig.

 

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