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Bad Tölz

Es gibt (fast) nichts was es nicht gibt – auch kulinarisch

Bayerische Schmankerl, auf Deutsch Leckerbissen aus Bayern, die gibt`s selbstredend auch in der oberbayerischen Stadt Bad Tölz. Nur 50 Kilometer von der Weltstadt mit Herz München liegt der heilklimatische Kurort eingebettet in die malerische Landschaft der bayerischen Voralpen. Und hat einiges zu bieten – nicht nur für den Gaumen.  

Bad Tölz

Bad Tölz

Das Schmuckkästchen von Bad Tölz ist zweifelsohne die pittoreske Marktstraße. Gebildet durch eine sich ergeben den Anhang hinauf schlängelnde Einheit an Häuserfassaden im Heimatstil. Dieses Ensemble zählt zu den wenigen noch erhaltenen in landestypischem Baustil. Während man in den meisten Städten diese später als altmodisch bezeichneten Gebäude abgerissen und durch neue ersetzt hat, hielt man es in Bad Tölz anders. Man versuchte, die um 1900 von dem berühmten Architekten Gabriel von Seidl gestaltete Marktstraße in ihrem einheitlichen Bild weitgehend zu erhalten. Gabriel von Seidl hatte Bad Tölz zu seiner Wahlheimat auserkoren und hier zahlreiche Spuren hinterlassen. In München hatte sich Seidl Denkmale gesetzt beim Bau des Bayerischen Nationalmuseums, des Deutschen Museums, dem Rondell am Münchner Stachus und der Villa des großen Malerfürsten Franz von Lenbach. Das letzte von ihm im Tölzer Raum errichtete Gebäude ist die Park-Villa in Bad Heilbrunn in der Nähe von Bad Tölz. Heute befindet sich darin ein Speiselokal gehobener Klasse mit aussichtsreichem Blick auf die Berge. Nebenbei bemerkt, Bad Heilbrunn ist bekannt für seine Gesundheits- und Heiltees sowie Früchte- und Kräutertees.  

Bad Tölz

 

Die Tölzer Marktstraße, in der wir uns nun auf den Weg machen, diente außerdem als Kulisse für den berüchtigten „Bullen von Tölz“, eine in Bayern sehr beliebte Kriminal-Fernsehserie.  

Bad Tölz

 

Am oberen Teil der Marktstraße ragt eindrucksvoll das Denkmal des Kaspar Winzerer in die Höhe. Als würde er den Weg weisen wollen zu dem daneben liegenden,  imposanten Doppelgebäude – dem Tölzer Stadtmuseum. Es zeigt überwiegend Ausstellungsstücke, die in Zusammenhang stehen mit der Tölzer Stadtgeschichte. Darunter historische Truhen und Schränke der Tölzer Kistler mit der Tölzer Rose auf blauem Hintergrund, die Original-Noten des bekannten Tölzer Schützenmarsches oder eine Kopie des in einem Gedicht von Franz von Kobell erwähnten Tölzer Schleifermandels, einer Holzfigur. Möge man hoffen, dass es nie seine Arbeit niederlegt, sonst – so weiß eine alte Bauernregel – steht Krieg vor der Tür. Außerdem findet man Werke der Tölzer Künstlerin Stefanie von Strechine (1858 bis 1940). Sie hat in ihren Gemälden die Landschaft und das Leben in und um Tölz festgehalten.  

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Der Museumsleiter Herr Binder kümmert sich außerdem um den kleinen Laden im Eingangsbereich. Hier im Tölzer Heimatwerk, wie dieser Zusammenschluss einheimischer Hersteller genannt wird, wird der Verkauf traditionell gefertigter Produkte gefördert. Beinah in Vergessenheit geratene Holzspielsachen, Blechspielzeug und andere ganz besondere Dinge kann man hier erwerben.

Darüber hinaus natürlich auch Zubehör für die Tölzer Tracht. So wie die filigranen gelöteten Schmuckstücke des Künstler Saba al Day aus Damaskus!! In seiner Heimat hat er eine Kunst erlernt, die in Oberbayern einst weit verbreitet war. Im Tölzer Heimatwerk, gibt es auch Honig, Marmeladen, Essig und Öl aus der Region in Handarbeit hergestellt und den Tölzer Hirschkuss, ein nur hier erhältliches alkoholisches Getränk.  

Hochprozentiges produziert man auch im Weinhaus Schwaighofer in der Marktstraße 17. Unübersehbar aufgrund der auffallenden Fassade mit dem Trinkspruch „Vivat zur Rechten – Vivat zur Linken. Redliche Freundschaft versüßet das Trinken“.

Beim Schwaighofer wird seit 400 Jahren Schnaps gebrannt. Mittlerweile erhält man dort aber auch Essig und Öl frisch abgefüllt. Die Hausfront gestaltete wiederum Gabriel von Seidl, ebenso wie die noch original erhaltene Weinstube gleich hinter dem Laden. Hier hat Seidl nicht ohne Eigennutz seine Ideen eingebracht, hat er doch selbst zuweilen ganz gerne in seiner Freizeit da gesessen und genossen. Außer vielerlei Sorten von Wein gibt es auch den Tölzer Leonhardischnaps oder den Tölzer Kräuterlikör.  

Echt Tölzer Landbrot …

Bad Tölz

… gebacken von Andrea Niedermaier 

Ein Stückchen die Marktstraße weiter oben versprüht die Bäckerei Gotz ein wenig das Flair einer Großstadt. Im hintersten Eck befindet sich – man sehe und staune – ein Internetcafe. Die Inhaberin, Frau des Landrates, erklärt gerne die Inhaltsstoffe des hier neben anderen guten Sachen feil gebotenen Tölzer Landbrotes. So ist es nicht nur bei strahlendem Sonnenschein ein wahres Vergnügen die Marktstraße hinauf zu schlendern und den Blick auf die mit Lüftlmalereien geschmückten Häuser links und rechts schweifen zu lassen. Mehr Freude bereitet es allerdings schon, wenn der heiße Planet vom Himmel strahlt. Dann sind die schier unzähligen Straßencafes und Eisdielen gefüllt mit Menschen, welche die die sprichwörtlich  bayerische „Gmiatlichkeit“ (Gemütlichkeit) genießen. So eine romantische Kulisse bietet sich dann auch förmlich an als Veranstaltungsort für Märkte aller Art. Beim Ostermarkt oder Christkindlmarkt gibt es natürlich auch allerhand einheimische Genussfreuden. Im Januar, wenn noch Schnee liegt, rattern an die 40 historische Schlitten über den Stadtkern. Wenn anlässlich der Tölzer Brauchtumsschlittenfahrt die altertümlichen Arbeits- und Bänderschlitten aus den Scheunen gezogen, auf Hochglanz poliert und auf den Weg bergab in Richtung Isar geschickt werden. 

„So zart kann Käse schmecken!“

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Wolfgang Hofmann – Tölzer Kasladen 

Das ganze Jahr über stößt man in den verwinkelten Seitengassen auf einen Geheimtipp. Dabei bräuchte sich der Tölzer Kasladen absolut nicht zu verstecken. Mittlerweile beliefert das Tölzer Unternehmen das Traumschiff MS Europa und belegt einen der begehrten  Stande am legendären Münchner Viktualienmarkt. In der Rathausgasse 6 findet man das schmucke Lädchen. Und dort wiederum eine ungeahnte Auswahl für Käsegourmets und Weinspezialisten. Die Besitzerin des Ladens, Frau Susanne Hofmann, zählt als einzige Deutsche zu den französischen Käsemeistern, und wurde von ihnen 1997 sogar zum Ritter geschlagen. Während ihr Bruder sich als Affineur um die Reifung kümmert. Das erstmals 2009 stattfindende Tölzer Käsefestival wurde von den beiden initiiert und wird aufgrund der regen Nachfrage nun jährlich stattfinden.  

Wurst & Leberkäse:

Bad Tölz

Von Helmut Zörner 

Guad, wie die Bayern sagen, sind auch das Fast-Food to go und die anderen feil gebotenen Waren aus der Metzgerei Schuler in der Römergasse 5. Dort kann man sich die Leberkässemmel, eine bayerische Köstlichkeit, die nebenbei bemerkt weder mit Leber noch mit Käse etwas zu tun hat, mit auf den Weg nehmen. Oder den etwas helleren, beinah weißen Kalbskäse, die ebenfalls typisch bayerische Schweinshax`n frisch vom Grill oder warme Würste. Alle angebotenen Fleisch- und Wurstwaren werden von der hauseigenen Metzgerei hergestellt.  

Kurios: Marhaba

Bad Tölz

 

Zwei Kuriositäten befinden sich in der Nähe der Fleischwaren-Fachhandlung. Einmal etwas oberhalb ein auf den ersten Blick ungewöhnlich anmutender Laden. Wer nicht weiß, was das Sammelsurium aus einem antiken Klavier, einer gemütlich eingerichteten Sitzecke und dem altertümlich anmutenden Friseurstuhl zu bedeuten hat, einfach eintreten. Die Besitzerin Andrea Runika Kretzschmar klärt freundlich darüber auf, was genau hier vor sich geht. Zum einen kann man sich ganz banal die Haare schneiden lassen, vorausgesetzt man zählt zu den männlichen Zeitgenossen. Zum anderen über die eigene Aura aufklären und das gilt nun ebenso für den weiblichen Teil der Bevölkerung. 

Bad Tölz

An dem kleinen Platz vor der Metzgerei blickt eine Statue des Heiligen Florian auf die Isar hinunter. Wenn man den Schutzheiligen etwas näher betrachtet, eröffnet sich ein für das doch sonst so erzkatholische Bayern ungewöhnlicher Blick auf sein nacktes Gesäß. Angeblich soll dies eine Anspielung auf die damals in dem Gebäude dahinter ihre Pflicht leistenden Steuerbeamten gewesen sein.   

„Vor 40 Jahren habe ich geheiratet und diesen Schnaps angesetzt!“

Bad Tölz

Maria Morlock-Zantl www.gasthof-zantl.de  

Das bestimmende Element am oberen Ende des Marktplatzes ist das ehemalige Stadttor. Es lohnt sich allerdings noch ein Stück weiter dem Weg zu folgen. Ca. 200 Meter stadtauswärts findet man sich im ältesten Stadtteil von Bad Tölz wieder. Und wie in Bayern üblich platzierte man gleich neben der Kirche das obligatorische Wirtshaus. In diesem Fall den Gasthof Zantl, welcher seit 200 Jahren die Reisenden mit Kost und Logis verwöhnt. Das ursprüngliche Gebäude wurde natürlich in der Zwischenzeit mehrfach restauriert. Im Zantl serviert man heute noch Spezialitäten aus der bayerischen Küche, darunter auch frisch erlegtes Wild und daneben Vollwertkost. Neuerdings bietet man darüber hinaus ein besonderes kulinarisches Menü an. Man bettet die Speisen in Rosen, welche auch verzehrt werden können. Ein Spezialangebot des Gasthaus Zantl ist die Pauschale „Speis und Spiel“ in Zusammenarbeit mit dem Tölzer Marionettentheater.

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Das Marionettentheater bezaubert seit mittlerweile 100 Jahren Jung und Alt mit den immer abwechselnden Stücken. Dabei zählen zum Repertoire auch klangvolle Opern und humorvolles Kabarett. Begonnen hatte alles in einem Türrahmen, später verfasste sogar der verehrte Kasperlgraf Pocci aus München Stücke für die Tölzer Marionettenbühne. In dem Haus am ehemaligen Schlossplatz befindet sich das Puppentheater seit 1953. 

Bildhauerkunst Hoffman

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„Alles Originale!“ 

Auf der anderen Seite der Marktstraße erreicht man den Kalvarienberg, die Krone von Bad Tölz. Der Heilige Berg bietet traumhafte Ausblicke auf Bad Tölz und die umliegenden Berge und ist jährlich das Ziel der Tölzer Leonhardifahrt. Die Leonhardikapelle wurde als Dankbarkeit einiger Heimkehrer gestiftet, welche 1705 von der Sendlinger Mordweihnacht unversehrt wieder in ihr Zuhause zurückkehren konnten. Als sich die Oberländer aufmachten, den österreichischen Feind aus München und Bayern zu vertreiben, wurde das Unterfangen verraten. Vor den Stadttoren Münchens wurden die Aufständischen bereits von den kaiserlichen Truppen erwartet und gar fürchterlich niedergemetzelt.

Am Fuße des Kalvarienberges liegt das Hotel Kolbergarten, ein ebenfalls von Gabriel von Seidl geplantes Gebäude. Heute befindet sich darin nicht nur ein rustikales Hotel, sondern auch das Feinschmeckerlokal ViCulinaris, in dem man fürstlich  tafeln kann.

Bad Tölz

 

Überquert man von hier die nächstgelegene Brücke über die Isar, findet man sich schließlich im Badeteil der Stadt. Allerdings sollte man noch kurz einen Blick zurückwerfen auf die Marktstraße. Zwei Helden aus der bereits erwähnten Sendlinger Mordweihnacht wurden an dem großen Gebäude mit Farbe und Pinsel verewiglicht. Der eine, dessen Existenz überliefert ist, war der Jägerwirt aus Bad Tölz. Der andere ist der legendäre Schmied von Kochel, dem der Leitspruch „Lieber bayerisch sterben, als kaiserlich verderben“ in den Mund gelegt wurde. Beide fanden ihr gewaltsames Ende an Weihnachten beim Oberländer Bauernaufstand 1705.

Die Angebotspalette ist facettenreich: Jenseits der Isar bietet sich dann ein völlig anderes Erscheinungsbild, sobald wir den Max-Höfler-Platz mit der Tourist Information erreicht haben. Im angrenzenden ehemaligen Klostergarten finden jährlich die Tölzer Rosentage statt, die größte Gartenausstellung Süddeutschlands, umgeben von den großen Kurhotels. An der hier beginnenden Kurpromenade liegt das Alpamare, ein Spaßbad mit Rutschenparadies und zugleich heilendes Jodbad. Ein Stückchen weiter dann das Haus des Gastes. Hier setzt man auf Prävention und bietet in diesem Zusammenhang Kuraufenthalte an, die ihren Schwerpunkt auf Outdoor-Aktivitäten setzen. Im Sommer stehen natürlich Bergwandern, Radfahren oder Walken im Vordergrund, während man sich in den hier relativ schneesicheren Wintern auf Skiern oder Schneeschuhen durch die Landschaft bewegt. Unterstützt von der ehemaligen Skirennläuferin Annemarie Gerg. Das Programm „Aktive Gesundzeit“ kann bei der Tourist Information Bad Tölz gebucht werden.  

Bad Tölz

 

Der Endpunkt der Kurpromenade mit den grünen Parks ist das schlossähnliche Kurhaus- ebenfalls gestaltet von Gabriel von Seidl. Mit einem Restaurant, in dem auch hervorragende Fischgerichte angeboten werden. Das Kurhaus bietet zahlreichen Veranstaltungen ein Dach über dem Kopf. Insbesondere auch dem Tölzer Naturschauspiel „Bussi Kathi“, falls mal wieder das Wetter einen Strich durch die Freiluftaufführung macht. Normalerweise findet dieses Stück, in dem Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ auf bayerisch aufgeführt wird, auf dem Blomberg statt.  

Blick vom Blomberg auf Bad Tölz

Bad Tölz

 

Der Blomberg, der 1250 Meter hohe Hausberg der Tölzer, ist neben seiner Funktion als höchste Naturbühne ein abwechslungsreicher Freizeitberg. Hier kann man wandern, Hochseilklettern, Skifahren, und Sommerrodeln. Und in dem Badesee am Fuße des Berges die erhitzten Gemüter wieder abkühlen. Den Sessellift auf den Blomberg schmückten einst die  lustigen Vögel des Birdman, eines einheimischen Künstlers, der längst schon eine Institution auch über Bad Tölz hinaus geworden ist. Nun mussten die Kunstwerke bequemeren Neuanschaffungen weichen und werden mit limitierter Stückzahl an Privathaushalte verkauft. Ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk, beinah ein Museum welches noch vom Künstler bewohnt wird, ist sein Häuschen am Rande eines Waldes im so genannten Ratzenwinkel. Die Tourist Information Bad Tölz bietet zu diesem Thema ebenfalls ein Pauschalangebot an: „Das Kunsterlebnis, das beflügelt“.

 

In der Nähe dieses bunten Kleinodes, in der Bairawieser Straße 43, finden wir auch den Forellenhof Walgerfranz, wie der Name schon sagt kredenzt man hier frische Fische aus hauseigenen Teichen. Der Walgerfranz war einst eine Flößereigaststätte. Dieser Beruf stellte einen wichtigen Erwerbszweig dar. Die von den Bergen herab geschwemmten Baumstämme wurden zu Flößen gebunden und von hier aus auf einen sehr weiten Weg geschickt. Manche erreichten allerdings ihr Ziel bereits nach kurzer Zeit. Das Tölzer Bauholz diente  auch zum Bau der Münchner Frauenkirche. Der Forellenhof zählt zu den Tafernwirten im Tölzer Land, einer Gemeinschaft traditioneller Gaststätten von denen jeder seine einzigartige Spezialität anbietet. Die Tafernwirte beteiligen sich darüber hinaus mit Kräutermenüs am Tölzer Löwenzahnfrühling, bei dem in den Monaten April bis August die Gemeinden im Tölzer Land die Besucher mit einem umfangreichen Angebot unter dem Motto Kräuter-Erlebnis-Region verwöhnen.

Bad Tölz 

Bad Tölz – es gibt (fast) nichts was es nicht gibt

 

Wer noch detaillierter in die Stadtgeschichte und ihre Schauplätze eingeführt werden will bucht einfach eine Stadtführung bei der Tölzer Tourist Information oder eine Spezialthemenführung bei der gebürtigen Tölzerin Barbara Schwarz. Unter ihrer Leitung finden interessante Sonderführungen auch zum Thema Gabriel von Seidl, geführte Radtouren zu Insider-Lokations rund um Tölz und anderen Spezialthemen statt. Ihre besondere Leidenschaft gehört dabei Thomas Mann, welcher jahrelang bedeutende Werke in seiner  „Sommerresidenz“ in Tölz verfasst hat. 

 

Kontakt

 

Tourist Information Bad Tölz

Max-Höfler-Platz 1, D-83646 Bad Tölz

Fon 08041-786717, info@bad-toelz.de

www.bad-toelz.de 

 

Buchtipp: ReiseTravel empfiehlt

 

Edler Käse und seine Geheimnisse 

Zwischen dem 10. und 8. Jahrtausend v. Christi standen dem Menschen erstmals größere Mengen an tierischer Milch zur Verfügung.

Käse 

 

 

Ungefähr um dieselbe Zeit entwickelte sich mutmaßlich die Kunst der zur Herstellung von Käse. Der Mensch entdeckte die Grundsätze der Käseherstellung und nutzte sie gezielt, zum eigenen Verzehr. Verhältnismäßig einfach herzustellender Käse bereicherte das Nahrungsangebot der Menschen jener Zeit und half, Engpässe des sonstigen Nahrungsangebots zu überbrücken. Zu den jüngeren Entwicklungen auf diesem Gebiet zählen großtechnisch herstellbare Labersatzstoffe wie mikrobielles oder gentechnisch erzeugtes Lab. Doch nach Meinung von Feinschmeckern bleibt die Herstellung wirklich außerordentlich guten Käses der Erfahrung und handwerklich soliden Arbeit erfahrener Käsemeister vorbehalten und kann in der Massenproduktion nicht erreicht werden.

Im Buch von Susanne Hofmann werden zahlreiche Details beschrieben, amüsant und lesenswert.  

Edler Käse und seine Geheimnisse von Susanne Hofmann, ISBN: 3937939091, Weimar, 175 Seiten.  

Das Buch kostet im Buchhandel 21,90 Euro. Das Buch ist im Kasladen erhältlich.

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Sabine Erl, Fotos Gerald H. Ueberscher

  

Sehr geehrte ReiseTravel User,

weitere Berichte über Bad Tölz finden Sie hier:

 

Ein Hotel mit Charme

Auf zum Blomberg!

Zwischen Kurhaus und Thomas Mann

Die Hirsche dürfen sich jetzt küssen!


 

 

 

 

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