Editorial
Willkommen! Welcome! Bienvenue!
Liebe ReiseTravel User,
stellen Sie sich vor, Sie gehen an einem regnerischen Herbsttag im diffusen Halbdunkel der Abenddämmerung an einem Restaurant vorbei, dessen einladende Fensterfront warmes Kerzenlicht abstrahlt. Würden Sie dort nicht gern einkehren? Oder stellen Sie sich vor, Sie betreten an Ihrem ersten Urlaubstag die lichtdurchflutete Lobby des Hotels Ihrer Wahl und werden an der Rezeption herzlich begrüßt. Gastfreundschaft ist die Kunst, den Besuchern das Gefühl zu vermitteln, sie seien zu Hause. In fast allen Kulturen wird sie als hohes Gut gepflegt. Der umsorgte Gast soll sich wohl fühlen und jederzeit gern wiederkommen.
Auf der ganzen Welt haben sich Hotels und Restaurants aller Kategorien und Sparten der Tradition der Gastfreundschaft verschrieben und perfektionieren die Kunst, Wohlbefinden zu stiften und dem Besucher kleine Alltagsfluchten zu eröffnen. Vom Jazz-Brunch und dem romantischen Candlelight-Dinner über die luxuriöse Hotelsuite hin zur Wellness-Woche oder den All-Inclusive-Ferien bietet das Gastgewerbe für jeden Geldbeutel, jedes Alter und jeden Geschmack das Richtige. Im Werben um die Gunst der Kunden hat in den vergangenen Jahren, insbesondere in der Hotellerie, das Thema Design an Bedeutung gewonnen. Während Ketten häufig auf einen Wiedererkennungswert setzen und in ihren Häusern rund um den Globus vertraute Inneneinrichtungen und bewährten Service präsentieren, suchen so genannte Art-Hotels das Besondere, bisweilen sogar das Skurrile. In einer Stadt wie Berlin, in der nach dem Mauerfall auch im Gastgewerbe eine rege Bautätigkeit eingesetzt hat, lässt sich dieser Trend besonders gut beobachten. Hier wurden alte Wasserwerke zu Restaurants, ehemalige Brauereien zu kulturellen und gastronomischen Zentren und historische Bankgebäude zu Hotels. Immer stand dabei auch die einzigartige Erscheinung, das Exzeptionelle im Vordergrund.
So nimmt es nicht Wunder, dass einige Hotels an der Spree sogar als Gesamtkunstwerk gelten und von Künstlern individuell gestaltet und ausgestattet wurden. Wenn die Hotelbetten, wie in der Propeller Island City Lodge zu erleben, sich nicht auf dem Fußboden, sondern an der Decke befinden, wird das herkömmliche Verständnis von Gastlichkeit buchstäblich auf den Kopf gestellt. Allerdings muss hier trotzdem niemand befürchten, nachts kein Auge zutun zu können: Auf den ersten Blick nicht zu bemerken, erweist sich der Fußboden als ungeahnt vielseitig – und offenbart die eigentlichen Schlafstätten, die in ihn eingelassen wurden.
Als Grenzerfahrung darf sicher auch bezeichnen, wer einmal in einem Dunkelrestaurant in völliger Finsternis gespeist hat: ein einzigartiges und intensives Erlebnis, das – natürlich mit Ausnahme des Sehens – alle Sinne berührt. Appetit auf mehr? Dann bietet Ihnen unsere Rubrik „Hotels und Restaurants“ eine Fülle an Berichten, Empfehlungen und sogar Rezepten aus aller Welt. Als Ihr Gastgeber würden wir uns darüber hinaus sehr freuen, Sie bald wieder auf unseren Seiten begrüßen zu dürfen.
Als Dankeschön für Ihr Feedback verlosen wir Übernachtungen in zahlreichen Hotels und Ländern.
Mitmachen lohnt sich!
Und nun wünschen wir Ihnen viel Vergnügen beim Durchstöbern unserer Seiten.
Ihre Dr. Britta Grigull







