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Manfred Hunger

Hotelier an der Karibik-Küste

Villas de Guatemala besteht aus fünf unterschiedlichen Hotels in ganz Guatemala und diese befinden sich alle im Privatbesitz. Ein sehr schönes Hotel steht in Livingston, direkt an der Karibik-Küste. Das „Hotel Villa Caribe“ früher Hotel Tucan Dugu, sorgt für eine ideale Basis zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten des Landes der karibischen Küste und natürlich dem Rio Dulce Fluss.  

Livington

Manfred Hunger Guatemala

Hier mündet der Rio Dulce in die Karibische See. Von den Balkonen haben die Gäste einen wunderschönen Blick über das Meer und den Fluss 

Das spanische Kulturerbe kommt hauptsächlich in der offiziellen Sprache und den kolonialen Bauten zum Ausdruck. In der ehemaligen kolonialen Hauptstadt Antigua findet man auch heute noch viele gut erhaltene Kolonialbauten. Im vielfältigen Kunsthandwerk Guatemalas tritt die Kultur der Mayas zu Tage. Die bunt gemusterten Stoffe, die Schmuck- und Keramikarbeiten sind in indianischem Design gestaltet.  

Karibik plus Pool

Manfred Hunger Guatemala

Hotel Villa Caribe 

Manfred Hunger ist ein dynamischer Mensch und der erfolgreiche Hoteldirektor der Villa Caribe: „Chef vom Hotel sagen meine Mitarbeiter“, so seine Meinung. Seit nunmehr 17 Jahren lebt und arbeitet er in Guatemala. Ein langer und weiter Weg, der nicht unbedingt gerade einfach war.  

Manfred Hunger kommt aus Chemnitz dem ehemaligen Karl Marx Stadt in Sachsen. „In meiner Jugend hatte ich Träume, Träume vom Abenteuer!“. Doch das war damals nicht so einfach, Reisefreiheit wurde ganz klein geschrieben. Da ergaben sich plötzlich berufliche Chancen; Die Trasse rief, Arbeitskräfte wurden gesucht. Manfred Hunger machte mit, und er reiste in die damalige Sowjetunion.  

Die Druschba-Trasse war damals der 550 Kilometer lange Bauabschnitt der insgesamt 2.750 Kilometer langen Erdgasleitung in der ehemaligen Sowjetunion. In späteren Jahren wurde die Erdgasleitung weiter ausgebaut und wieder wurden die Abnehmerländer zu Bauarbeiten herangezogen. Die der DDR zugeteilten drei Bauabschnitten der Erdgastrasse in den Jahren von 1982 bis 1993 wurden diesmal durch eine Vielzahl von DDR-Betrieben mit über 10.000 Arbeitern und auch Studenten gebaut.  

„Dort erlebte ich 1989 die Wende. Sofort reiste ich zurück und war nun – allerdings erst Anfang 1990 - in der Bundesrepublik angekommen“. Was tun, alles hatte sich verändert. „Ich wollte reisen, Abenteuer erleben: Ein Jahr lang war ich Fernfahrer, mit einen Truck unterwegs, quer durch Deutschland. Aber, das konnte nicht alles sein. Ich wollte einmal im Leben nach Los Angeles über die Golden Gate laufen. Mit einem Freund Kumpel fuhren wir dorthin. Dann wurde das Geld knapp. Was nun? Wir reisten nach Mexiko“.  

Manfred Hunger war begeistert von Mexiko, aber er sprach kein spanisch. Spanisch lernte er dann bei den Mayas in Guatemala, in einer Schule für Behinderte Kinder.

„Nach etwa zwei Jahren arbeit an dieser Schule lernte ich Rafael Sagastume kennen, ein Unternehmer in der Hotel-Branche“. Das war vor 15 Jahren, heute ist Manfred Hunger dessen Hoteldirektor  

Bitte einen Special-Rum

Manfred Hunger Guatemala

Manfred Hunger Guatemala

Marke „Made in Livington“ 

Livingston, an der Ostseite der Mündung des Rio Dulce am Golf von Honduras gelegen, ist eine kleine Stadt mit rund 15.000 Einwohnern im Departement Izabal. Der Name Livingston stammt vom US-amerikanischen Juristen und Politiker Edward Livingston ab, der hier lebte. Livingston ist nur mit dem Boot von Puerto Barrios aus erreichbar oder von El Relleno aus durch den Rio Dulce. In jüngster Vergangenheit hat sich Livingston aufgrund seines geringen Verkehrs zu einem touristischen Anziehungspunkt entwickelt. Die Stadt verfügt über mehrer Pensionen und Restaurants. Vor der Gründung von Puerto Barrios war sie der wichtigste Hafen Guatemalas an der Karibik. Livingston ist bekannt durch die ungewöhnliche Mischung verschiedener Volksgruppen und Kulturen.  

Ein starkes Team

Manfred Hunger Guatemala

Oberkellner Victor, Barmaid Claudia, Hoteldirektor Manfred Hunger 

Manfred Hunger büffelte weiter, spricht perfekt spanisch und qualifizierte sich: „Rafael Sagastume sagte mir: Wenn Du schon die Maya-Schule im Urwald leiten kannst, dann kannst Du auch mein Hotel in Livington managen!“ Manfred Hunger zog in die Kleinstadt an der Karibik und lebt nun bereits seit sieben Jahren hier. „Anfangs war es recht schwierig, doch heute möchte ich nicht wieder weg“.

Unter seiner Regie arbeiten 30 Angestellte und 45 Hotelbetten müssen mit Gästen gefüllt werden. „Wir sind der größte Arbeitgeber in Livington“. Die Küche Guatemalas besteht hauptsächlich aus Eiern, Bohnen und Maistortillas.

Auswandern aus Deutschland wird heute überall ganz groß geschrieben, aber alles ist nicht gerade einfach. Der Weltbürger Manfred Hunger aus Chemnitz in Sachsen hat es geschafft, er ist Hotelier in Guatemala. 

 

Kontakt

 

Villa Caribe

Calle Principal, Barrio el Centro

 

www.villasdeguatemala.com

 

Botschaft von Guatemala - Handels und Tourismusbüro, Joachim-Karnatz-Allee 47, D-10557 Berlin, Tel: 030-200 58 770, Fax: 030-200 58 890, guatemala-trade@t-online.de - www.botschaft-guatemala.de  www.visitguatemala.com 

IBERIA - www.iberia.de  

 
Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher 

 

 

 

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