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Bayern - so schön sind Deine Heilbäder

Bayern ist das Bundesland mit dem weiß-blauen Himmel, den ursprünglichen Landschaften und - last but not least - dem gesunden Klima. Gepaart mit seinen etablierten Heil- und Kurorten ergibt das die perfekte Mischung für die „Gesundheitsregion Bayern“. Erst kürzlich begrüßte in diesem Zusammenhang der 1. Vorsitzende des Bayerischen Heilbäderverbandes und Bürgermeister von Bad Wörishofen, Klaus Holetschek, die Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung. Dort wurde jüngst beschlossen, den Gesundheitstourismus als "Megatrend" in den politischen Leitlinien für den Tourismus zu verankern.

Allerdings - diese Dinge kümmern denjenigen keineswegs, der sich anschickt Bayern zu besuchen. Von Bedeutung für den Gast sind die hochwertigen Angebote mit Blick auf den Standort und die medizinische Qualifikation. Ausführliche Informationen und Details über die Destinationen finden "zukünftige" Gäste  beim Bayerischen Heilbäderverband. Über 60 Heilbäder und Kurorte sind unter seinem Dach vereint. Die Mitglieder wurden ausnahmslos vom Freistaat Bayern als Heilbäder, Kneipp- oder Schrothkurorte, heilklimatische Kurorte oder Luftkurorte anerkannt. Und sie alle offerieren Bayerns Schätze der Natur. Quellen, Moor, Sole oder auch Radon dienen als Basis für die unterschiedlichen Heil- und Vorbeugemethoden.

Kuren auf den "Kur-Spuren" der Kaiser und Könige - auch das ist möglich. An einigen Orten haben schon Majestäten ihre Zipperlein auskuriert oder einfach nur "relaxt". Und gelegentlich wurde auch schon mal der Anspruch erhoben, der auserwählte Kurort möge bei der Erfüllung des lang ersehnten Kinderwunsches behilflich sein. Ein berühmtes Beispiel ist da wohl Henriette Adelheid von Savoyen, Gemahlin von Kurfürst Ferdinand Maria. Nach ihrem Aufenthalt in Bad Heilbrunn wurde 1662 Kronprinz Max Emanuel geboren. Woraufhin sie die Theatinerkirche in der Landeshauptstadt München errichten ließ. Ihr Gatte beschenkte sie zum Dank für den Thronfolger mit Schloss Nymphenburg im Stil eines italienischen Landhauses.

Ja, Bayern liebt seine Traditionen. Aber nicht nur das allein – man legt zugleich großen Wert darauf, modernste medizinische Erkenntnisse in den Gesundheitszentren und Thermen umzusetzen. Egal ob in Deutschlands erstem Natur-Heilwassersee mit 30 Grad warmen Heilwasser in Bad Königshofen, im Sibyllenbad in Neualbenreuth mit einer Quelle aus kohlensäuremineralhaltigem Heilwasser, im Bergkiefern Hochmoor in den Ammergauer Alpen oder in Bad Endorf mit den stärksten Jod-Thermalsolequellen Europas. Andere Kurorte wie z.B. Bad Steben, eines der Staatsbäder, überzeugen mit Radon, einem natürlichen Heilmittel.

Kein geringerer als Pfarrer Sebastian Anton Kneipp wirkte seit 1855 im Dienste des Dominikanerklosters in Wörishofen. Von dort aus traten seine erfolgreichen Wasserkuren ihren Siegeszug über ganz Europa an. Heute noch zählt das Kneippianum in Bad Wörishofen als Deutschlands führendes Kneipp- und Naturheilzentrum.

Original bayerische Kneipp- und Schrothkuren verschmelzen mit der wieder entdeckten Homöopathie ebenso gut wie mit internationalen Heilkünsten von Ayurveda bis Yoga. Gepaart mit bodenständiger sowie gesundheitsbewusster Küche und Bewegung in der unbelasteten Natur Bayerns steht einer Rehabilitation, Prävention oder einfach nur der "Entschleunigung", nichts mehr im Wege.

Gesundheit ist Trend. Dennoch sind mit Investitionen in medizinische Angebote und die Beherbergungsbetriebe die Ansprüche der Kurgäste längst nicht erfüllt. Für weitere Innovationen soll nun die Einführung von Handy-Apps sorgen. Die Applikationen für internetfähige Mobiltelefone ermöglichen es den Gästen in absehbarer Zeit, Informationen über das Internet abzurufen. Damit wird auf das veränderte Urlaubs- und Buchungsverhalten der Menschen reagiert. Eine sinnvolle Investition – wenn man bedenkt, dass mittlerweile jeder sechste Deutsche das Internet auf dem Handy nutzt. Weshalb das Projekt auch vom Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Mit seinen

100 000 Beschäftigten stellen die Kurorte und Heilbäder schließlich auch einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor dar.

Horst Lutz, der Begründer von Life Kinetik referierte über die Möglichkeiten der Entfaltung unserer Gehirnreserven: Im Rahmen der 64. Konferenz des Bayerischen Heilbäderverbandes e.V. in Bad Griesbach  informierte Prof. Dr. Angela Schuh vom Institut für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften der LMU München über den Stand der Studie zur medizinischen Qualität von Gesundheitsförderung und Sekundärprävention in bayerischen Heilbädern und Kurorten. Die 2010 begonnene Studie dient der Qualitätssicherung und wird begleitet von Patienten- und Mitarbeiterbefragungen. Bis Mitte 2011 soll sie zur Entwicklung von weiteren Verbesserungsvorschlägen beitragen – immer mit Blick auf das Wohlbefinden des Kurgastes.

Eine Einführung in das Projekt "Bayerische Gesundheitsregion" gewährte Angelika Graf von Graf Marketing. Ihre Aufgabe besteht darin, die natürlichen Ressourcen des Gesundheitsstandortes Bayern herauszuheben und es zur offiziellen Gesundheitsregion mit staatlichem Gesundheitssiegel hinzuführen.

Der Gast darf auf den weiteren Verlauf der innovativen Maßnahmen gespannt sein. Das persönliche Engagement für die Gesundheit wird außerdem von den Krankenkassen auf vielfältige Weise unterstützt. Hilfe bei Fragen oder Problemen im Genehmigungsverfahren bietet auch die Unabhängige Patientenvereinigung Deutschland.

 

Kontakt

 

Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Bundesgeschäftsstelle

Littenstraße 10, D-10179 Berlin

info@upd-online.de - www.upd-online.de

 

Bayerischer Heilbäder-Verband e.V. Bad Füssing

Postfach 1063, D-94072 Bad Füssing

info@gesundes-bayern.de - www.gesundes-bayern.de

 

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Sabine Erl.

 

Unsere Redakteurin Sabine Erl zeichnet bei ReiseTravel für die Redaktion Lifestyle verantwortlich.

 

 

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Annette Widmann-Mauz

 

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