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Stubaital

Wilde Wasser und plätschernde Bäche im Stubaital

So hoch und doch so nah sind die Berge dem Menschen im Stubaital. Das malerische Fleckchen Erde ist umrahmt von schroffen  Felsen und schneebedeckten Gipfeln – auf einer Länge von 35 Kilometern schlängelt es sich bis zum Ende des Tals mit dem über 3000 Meter hohen Stubaier Gletscher. Als hätte es sich eingegraben mit dem Fluss, der sich seinen Weg durch das Gebirge bahnte. Als würde es Schutz suchen mit seinen saftigen grünen Wiesen und pittoresken Ortschaften vor der Welt voller Hektik jenseits der Berge.

Element Wasser im Stubaital

Stubaital Grawa Wasserfall

Der Grawa Wasserfall ist einer der beeindruckenden Naturschauplätze

Tatsächlich entstand die einzigartige Schönheit des Stubaitals mit seinen Wasserlandschaften durch das Element Wasser. Durch die Erosionskraft des Flusses, als eiszeitlicher Riesengletscher, als katastrophale Mure oder als Lawine – das Wasser bestimmte das Schicksal und kennzeichnet es heute noch. Diese ursprüngliche Schönheit der Gewässersysteme mit ihren Seen, den Hochmooren, den Schluchten und Klammen, den rauschenden Wasserfällen oder auch der alles überragenden gigantischen Eiswelt des Gletschers machen auch den besonderen Reiz aus.

Eintauchen in eine ursprüngliche Welt: Ein unberührtes Stückchen Natur und doch von vielen Seiten von der Autobahn aus zu erreichen. Bis nur noch eine einzige Straße hineinführt in den stillen Streifen in eine Panoramawelt. Eine Komposition der Natur mit allem was dazugehört. Wasserfälle, die aus allen Ritzen des Gesteins zu dringen scheinen, plätschernde Bäche, die bei starkem Regen schnell zu wilden Wassern mutieren. Mensch und Tier finden hier eine Oase der Ruhe. Unbeweglich wie die Berge ringsum zeigen sich hier gelegentlich auch Kühe und Ziegen, die sich den vorbeifahrenden Fahrzeugen schon mal in den Weg stellen, um sie neugierig und ganz entspannt zu betrachten.

Wer sich hier aufmacht, um die zahlreichen Wanderwege zu erkunden, kann noch das Läuten der Kuhglocken hören, das Meckern der Ziegen, aus klaren Bergbächen trinken oder frische Milch auf der Alm genießen. Ursprünglich und doch elektrifiziert. Die hohen Berge können teilweise auch mit Gondelbahnen erklommen werden, um weiter oben die Wege zu erkunden.

Im Sommer Wandern und fast ganzjährig Skifahren: Die Bergbahnen dienen im Winter zum Transport der Skifahrer. Winter ist hier eigentlich das ganze Jahr. Von Mitte September bis Ende Juni dauert die Saison für die Liebhaber der weißen Pracht, könnte aber ganzjährig genutzt werden. Die kleine Pause dazwischen soll dem Gletscher zur Erholung dienen. In diesen Monaten werden die Gletscherzungen mit Vlies abgedeckt, um dem Rückzug entgegenzuwirken.

Wasser, immer wieder Wasser in unzähligen Formen und Varianten. Was liegt da näher als die Landschaft auf einem speziellen Wasserweg zu erforschen. So führt der WildeWasserWeg in seiner gesamten Länge als Rundweg auf vier Tagesetappen zu den schönsten Plätzen des Stubaitals. Da sich die Route über hochalpine Steige zieht, sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, alpine Erfahrung und geeignete Ausrüstung erforderlich. Die Möglichkeit auf den Hütten am Weg zu übernachten besteht.

Auch kürzere Strecken führen zu den diversen Naturschauplätzen. Diese an der Straße gelegenen Ausgangspunkte zu Zielen wie z.B. dem Grawa Wasserfall und der Sulzenaualm eignen sich besonders für Familien mit Kindern. www.wildewasserweg.at 

Tourismusverband Stubai Tirol - Dorf 3, A-Neustift im Stubaital, Tel. +43 501 8810, www.stubai.at 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Sabine Erl.

Sabine Erl Stubaital 

Unsere Redakteurin Sabine Erl zeichnet bei ReiseTravel für die Redaktion Lifestyle verantwortlich.  

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Wasser

 

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