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Salzburg

„Traumstraßen durch das STILLE NACHT LAND“

Auf den Spuren des bekanntesten Volksliedes der Welt: Die „fotografische Rundreise zum Nachfahren“ erscheint Mitte November im Verlag „Salzburger Wochenspiegel“. Chefredakteur und Autor Werner König beschreibt 14 Stationen zwischen dem bayerischen Burghausen, Berchtesgaden, St. Michael im Lungau und Kremsmünster in Oberösterreich, an denen Josef Mohr als Texter und Franz Xaver Gruber als Komponist Spuren hinterlassen haben. Die Stille-Nacht-Straßen sind in fünf Abschnitte mit jeweils 6-10 aneinander gereihten Orten als Schauplätze unterteilt. Ausgangspunkt ist stets die Stadt Salzburg. 

  

 

 

Bunte Übersichtskarten und viele Bilder helfen bei der individuellen Routenplanung, ergänzt von Beschreibung touristischer Attraktionen am Wegesrand.

Mit eingeflossen sind neueste Forschungserkenntnisse wie die geänderte Adresse des Geburtshauses von Mohr oder die restaurierte Handschrift von „Stille Nacht“, die ab November (erstmals) besichtigt werden kann.

 

 

Franz Xaver Gruber wurde am 25.11.1787 im oberösterreichischen Innviertel geboren und starb am 7.6.1863 in Hallein. Der Sohn eines Leinenwebers war als Lehrer, Chorleiter, Organist und Komponist tätig, drei Mal verheiratet und Vater von 12 Kindern. Von 1807 an lebte er 21 Jahre lang in Arnsdorf / Salzburger Land - seine Schule ist heute die älteste Österreichs, in der noch unterrichtet wird. 1816 entstand hier die Melodie von „Stille Nacht“,  im Jahr, in dem Gruber Joseph Fransziskus Mohr kennen und schätzen lernte.

 

 

Joseph Franziskus Mohr (11.12.1792 in Salzburg geboren, gestorben am 4.12.1848 in Wagrain) war Dichter und Priester. Sein Vater verließ die Schneiderin und Waschfrau während der Schwangerschaft, deshalb musste die Mutter nach der Geburt ihres Sohnes 9 Gulden Strafe für die „Zeugung eines unehelichen Kindes“ bezahlen. Getauft wurde er im selben Becken wie W.A. Mozart und 22 Jahre später zum Priester geweiht. Versetzt nach Maria Pfarr im Lungau (Sitz des „Stille Nacht Museum“) entstand dort der Text der „bekanntesten Friedensbotschaft der Welt“. Kurz vor Weihnachten streikte die Orgel in der Nikolauskirche zu Oberndorf (vermutlich beabsichtigt), deshalb bat Mohr seinen Freund Gruber um eine Melodie für zwei Solostimmen und Gitarre.

 

  

Bei der Weltpremiere zur Christmette 1818 sangen Dichter und Komponist ihren Geniestreich als Duett, Mohr spielte die Gitarre dazu. Die hat er später in einen Gasthaus in Kuchl vergessen, wo sie sogar als Schlaginstrument bei einer Rauferei eingesetzt wurde (renoviert im Halleiner Stille Nacht Museum zu besichtigen). Das handschriftliche Original wurde erst 1995 entdeckt und kann  ab 20. November 08 im Salzburg Museum besichtigt werden.

Rund um das Weihnachtsfest singen über zwei Milliarden Menschen „Stille Nacht, heilige Nacht“ in 300 verschiedenen Sprachen.  

 

 

Buchtipp: ReiseTravel empfiehlt

 

Traumstraßen durch das STILLE NACHT LAND

  

Der Reiseführer zum Lied, Paperback, 144 Seiten, ISBN 978-3-200-01371-1. 

                

Das Buch kostet 19,90 Euro und kann bestellt werden unter:

 

Salzburger Wochenspiegel, Werner König, A-5013 Salzburg, Postfach 13

Werner König, Wagingerstraße 64, D- 83395 Freilassung                      

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Theo Reisner. Fotos: Theo Reisner und "Salzburg Museum".

 

 

                                     

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