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Bad Salzuflen

M.O.W.: Was kommt, was bleibt

Die Trends aus den M.O.W. Messezentren: Convience, Materialehrlichkeit, Kombinationsfähigkeit, Individualität - das sind die übergeordneten Trends der Konsumklasse für die kommende Saison.

Möbel steigern die Lebensqualität: Große Schwebetüren, die sich auf Fingerzeig motorisch öffnen, Kleiderschränke mit synchronisiertem Panoramasystem, Lichttechnik, die auf Bewegung reagiert und die Farbe nach Stimmungslage wechselt, Polstermöbel, die per Knopfdruck Relaxstellungen einnehmen, Türen und Klappen, die sich per Sensor oder Anklopfen öffnen. Dunstabzugshauben, die sich bei Bedarf aus der Versenkung erheben, absenkbare Küchen-Theken, fahrbare Medienmöbel und vieles mehr gestalten das Leben in den eigenen vier Wänden so komfortabel wie im Luxushotel. Alles dient der Bequemlichkeit. Bleibt dabei aber durchaus erschwinglich. Und bei aller technischen Raffinesse unsichtbar. Was von hoher Intelligenz in der Produktentwicklung zeugt. Die Zulieferindustrie hat hier in Kooperation mit den Möbelherstellern ganze Arbeit geleistet. 

Moderner Designanspruch: Italienischer Chic bleibt weiterhin gefragt. Die grifflose, geradlinige Formensprache im System zur individuellen Ausgestaltung des persönlichen Geschmacks dominiert den hochwertigen Wohn- und Essbereich. Dabei sehen die gezeigten Kombinationsvorschläge für den Konsummarkt immer auch ausreichende Stauraumlösungen vor. Minimalismus wie auf der Mailänder Möbelmesse verkauft sich bei den Deutschen, die immer noch den Pro-Kopf-Umsatz bei Möbeln anführen, schlecht. Kluge Unterbringungsmöglichkeiten für die elektronischen Medien sind hierzulande Pflicht, verstärkt auch die attraktive Einbindung von Büchern. Als Gegenpol zur italienischen Geradlinigkeit erlauben moderne Materialien ebenso wie Massivholz im Kastenmöbelbereich sanfte Rundungen und geschwungene Fronten. Licht ist ein muss und findet in sämtlichen Wohnbereichen Einsatz. 

Individualität beherrscht die Front: Maße, Oberflächen, Materialien, Zusammenstellungen und Fronten, blickdicht oder transparent, können individuell gewählt werden. Die neuen Systemprogramme bieten nahezu grenzenlose Variationsmöglich­keiten. Ob Solitär oder große Medienwand - der Kunde hat die Wahl, was er daraus macht. Der Hochglanz-Trend erreicht auf dieser M.O.W. nahezu seinen Höhepunkt, gültig für alle Warengruppen von Service bis SB. Vereinzelt wird im hochwertigen Konsumsegment Mattlack als Alternative geboten. Neben Schwarz, Grau und Weiß/Creme kommt Metalloptik, Bronze, Silber. Bei Lackspezialisten sind auch irisierende Ausführungen erhältlich. Nach wie vorfindet der Mix mit Furnier und Glas großen Anklang. Über die besagten Oberflächen hinaus können Endkunden auch Schrankfronten mit privaten Fotos bedrucken lassen. Digitaldruck macht's möglich. 

Polstermöbel als justierbare Entspannungsinseln: Sitzen, relaxen, liegen. Die neuen Polstermöbel ermöglichen fast jede Entspannungsposition. Unterschiedliche Sitzkomfortstufen, individuell veränderbare Sitztiefen, motorisch oder manuell verstellbare Sitzneigungswinkel, Bettfunktionen, klappbare Armlehnen, fahrbare Fußstützen, Aufstehhilfen, Stauraum - kaum ein Sofa ohne Funktion. Dabei bleibt die Technik unsichtbar. Schwebende Optik, kubisch, rund, kleine Einheiten, TV-Ecken, große Landschaften, alles geht und dient der Individualität und dem Wohlgefühl.

Farblich zeigt sich die neue Polsterwelt zurückhaltend. Neben Erd- und Kaffeefarben gehen weiß und schwarz, neu ist grau und violett. Rot gilt als Eyecatcher für die Ausstellung. Der Trend zu leicht glänzenden Dickledern verstärkt das Luxusgefühl. Bei Stoffen schmeicheln strukturierte Gewebe der Haptik, nach wie vor überwiegend unifarben. Gemusterte Dessins setzen auf Dekokissen belebende Akzente. 

Massivholz kommt massiv: Geschrappte Reliefsstrukturen, rissige Oberflächen, kiloschwere Tische: Massivholz kommt massiv! Handwerklichkeit und Materialehrlichkeit werden schon auf den ersten Blick ersichtlich und begreifbar. Nussbaum hält seinen hohen Stellenwert. Eiche kommt in Grau-/Brauntönen oder in Natur jeweils gekalkt. Ebenso wie Esche geweißt oder natürlich geölt. Neu im Massivholzprogramm: Ulme und Akazie. Erle steht weiterhin hoch im Kurs. Kernhölzer bleiben mit ihrer lebendigen Maserung von hohem Interesse. Im hochwertigen Bereich wird darauf geachtet, dass gerade Kanten auf Gehrung verarbeitet werden und die Maserung alle Seiten durchgängig umläuft. 

Bäder in allen Facetten: Vom Bad im Karton für 99 Euro EK bis hin zur 9.000 Euro teuren, blattvergoldeten Luxusausführung reicht das Repertoire der Badmöbel-Spezialisten auf der M.O.W. 2010. Intelligente Beschlagtechnik, innovativer Materialeinsatz und perfektionierte Kantenverarbeitung optimieren Bedienungsfreundlichkeit und Widerstandsfähigkeit im Nassraum. Becken bilden mit Arbeitsflächen eine durchgängige Komfort-Zone. Bedarfsgerechte Innenausstattungssysteme sorgen für praktikablen Stauraum. Auch im Bad wird Kombinationsvielfalt groß geschrieben. Individuelle Maße, Oberflächen und Zusammenstellungen von groß bis klein, sogar Bäder als Raumteiler werden möglich gemacht. Extravagante Armaturen krönen den Genuss. Farblich dominiert Weiß die Front, im Hochwertbereich auch Schwarz und Grau, Gold oder Silber. Alternativ stehen Violetttöne oder Holzdekore bzw. Furniere in hellen sowie grau/braun gekalkten Ausführungen zur Wahl. 

Mitwachsende Kind- und Jugendmöbel: Viel Phantasie beweisen die Spezialisten für Baby, Kind und Jugend auf der M.O.W. 2010. Verwandlungsfähige Möbel machen das Kinderzimmer zu wahren Abenteuerspielplätzen. Wobei sich die einzelnen Elemente individuell dem Entwicklungsstand der Heranwachsenden anpassen lassen. Die Wickelkommode wird zum Sideboard oder zum Schreibtisch, das Gitterbett zur Singleliege. Auch hier heißt die Grundfarbe weiß, jedoch kommt dazu kräftig Farbe ins Spiel. Meistens in Form von bunten Applikationen, Aufbewahrungscontainern und Textilien, oftmals in separaten Sortimentslinien aufbereitet für die getrennt zu behandelnden Zielgruppen der Mädchen und Jungs. 

Wohnen draußen wie drinnen: Auch dem Wohnen draußen wird auf der M.O.W. 2010 Platz eingeräumt. Wobei sich Outdoor/lndoor zunehmend vermengt. Möbel aus Teakholz und Geflecht halten mittlerweile drinnen ebenso Einzug wie das Kunstleder-Polstermöbel draußen. Große Tische, gern auch verlängerbar via Auszugsmechanik, laden zu geselligen Tafelrunden im Familien- und Freundeskreis, auf der Terrasse oder im Garten ebenso wie im Wohnzimmer. Bequemlichkeit bei Bänken, Sesseln und Stühlen ist drinnen wie draußen gleichermaßen gefordert. 

Nachhaltigkeit & grünes Design: Nicht nur, dass die Verwendung heimischer Hölzer sowie die Wohngesundheit immer wichtiger wird, die neuen Möbel denken auch nachhaltig mit: Klimaneutrale Sitzmöbel aus Geflecht, Wohnmöbel mit Energiesparkonzept, Lichttechnik mit Bewegungsmelder - solche Raffinessen schonen den Energieverbrauch und tragen zu einer wohltuenden Umgebung bei. Zum Nachhaltigkeitsgedanken zählen auch zeitloses, langlebiges Design, die Echtheit der Materialien und eine ausgewogene Qualität, bis runter zum kleinsten Preis.

www.mow.de  

Die Veranstalter der Möbel- und Hausmesse Ostwestfalen sowie die Verbände der Holz- und Möbelindustrie in NRW haben sich auf einen gemeinsamen Termin geeinigt.

Neuer Messetermin:

Vom 22. bis 26. September 2012 werden sich die Messen kompakt präsentieren

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Kaja Möller.

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