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Herten

Mit dem Einmann-Orchester auf Tour

 

 

 

 

Hans-Joachim Glapa in Action

 

 

 


Jochen
, der Musiker aus Herten, ist mit seinen "selbstspielenden" Musikinstrumenten oft unterwegs und bringt alle Zuschauer ins Staunen. Edelweiß und Enzian zieren das hölzerne Gehäuse der Akkordeen. Doch innen gibt eine Midi-Speicherkarte den Ton an. Beim neuesten Modell der Magieca sind es gar 39/ 47 Töne: mit Helikon-Bässen für Experten.

 

 

 

Und in der letzten Nacht hat es endlich auch mit dem alten Holzmichl geklappt. Auch wenn der Musikliebhaber selbst das Stück nicht wirklich mag, war es ihm wichtig, das Arrangement für seine selbstspielenden Akkordeen abspielfertig zu bekommen. Und ist für den Entwickler, Alleinunterhalter, Musiker und Geschäftsmann ein Marketingpunkt.
Seit zehn Jahren baut und verkauft der gelernte Schlosser und Feuerungsmaurer selbstspielende Musikinstrumente. Die "Tanzbären", wie die Akkordeen genannt werden, lässt er bauen, vertreibt sie nur. Was heißt "nur". Zum Instrument - zwischen 2000 und 5000 Euro - bekommt der Kunde jede Menge Tipps. Was zum 90. Geburtstag der Hebamme zu spielen ist, welche Trinksprüche zum Richtfest gehören, warum die Melone - eine Rarität, die er verkauft - eigentlich unverzichtbar ist. Bald will Glapa für Kunden auch einen kostenlosen Bauchredner-Workshop anbieten.

 

 

 

Daheim in Herten entwickelt er auch seine Midi-SoundOrchester, die per Funksteuerung ebenso Keyboards wie Akkordeen mit Orchesterklängen unterlegen können. Mit satten Klängen anbieten will Glapa auch seine Konfetti-Kanonen Marke Eigenbau.

 

 

"Von wegen Kassette!" Wenn einer ihm unterstellt, die Akkordeen liefen per Kassette oder CD, wird er wütend. "Die Stimmzungen müssen über Bewegung angespielt werden, erst dann gibt die Midi-Karte den Impuls für die Töne!" Verblüffend satt und "echt" klingen sie, die Tanzbären, deren Urgroßvater 1928 von Hohner auf den Markt gebracht wurde. Mit Papierrollen und einem Repertoire von fünf Liedern. Hans-Joachim Glapa hat hunderte Titel parat. Auch für seine Drehorgeln und Dudelsäcke. Jochen hat unter anderem ein Akkordeon entwickelt, welches mittels elektrischer Luftventile selber spielen kann! Speziell programmierte Midifiles wie z.B. Schützenliesel, Perle Tirols oder Trompetenecho steuern die Ventile an.Da es sich um ein original mechanisches Instrument handelt, muss der Balg natürlich gezogen werden, sonst kommt kein Ton heraus.

 

 

 

Mit diesem Akkordeon kann sogar ICH spielen!
Und da es nur drei funktionierende Knöpfe hat (Start/Stopp, Geschwindigkeit plus, Geschwindigkeit minus), kommt sogar ein Keyboarder mit dem steirischen Knopfakkordeon zu Recht... ;-)

Die Illusion ist absolut perfekt!
Fehlerfreie Darbietung der Stimmungslieder ist nun absolut kein Problem mehr. Niemand merkt, dass das Akkordeon automatisch spielt...

 

 

.

 

 

...es ist Supereinfach!

 

 

Hier einige Detailaufnahmen der Mechanik:

Die Motoren sind natürlich normalerweise abgedeckt und absolut Geräuschfrei. Diese steuern die Zungen des Akkordeons an. Außer der Midisteuerung ist nur wenig Elektronik in dem Instrument verbaut. Und durch eine neue Akkutechnik konnte erheblich an Gewicht gespart werden. Es ist auch hier nicht von einem normalen Akkordeon zu unterscheiden.

 

 

 

Jochen hat auf diese Erfindung(en) einige Patente und lässt die Instrumente individuell nach Wunsch fertigen.
Von Haus aus sind schon etliche Midifiles (über 100) in dem Akkordeon aufgespielt. Somit hat man direkt ein riesiges Repertoire. Das ideale Instrument, um einen Showblock zu präsentieren.
Die originale Bayernrunde - über Tische und Bänke!

Doch damit nicht genug... Jochen hat noch mehr erfunden! Da er als "Ein-Mann-Orchester" auf diverse Veranstaltungen geht - so, wie man es von früher kennt - fehlt noch die Trommel.Und auch das gibt es jetzt!

 

 

 

 

Fachsimpelei unter Kollegen

 

 

Er entwickelte ein Rückengerät mit Pauke, Trommel, Becken und Xylophon, welches funkgesteuert vom Akkordeon gespielt wird! Wenn man das nicht selber gesehen hat, kann man es kaum glauben... Vorne "spielt" man das Akkordeon und ohne Kabelgewirr wird das Schlagwerk per Funk gesteuert. Die Midifiles sind natürlich speziell für das Akkordeon programmiert (u.a. von Bert Hilby aus Berlin) und optimal darauf abgestimmt. Ein echter Hingucker! Und obendrein ist die Frohnatur Jochen direkt in den Entertainer-Club eingetreten! Als aktives Mitglied kann man ihn jetzt auch über den Club buchen! Eine Präsentation ist natürlich auch schon fertig. Jochens "Ein-Mann-Orchester" oder "Der Drehorganist" kommt zu Feiern aller Art!

 

 

 

 

 

Jochen mit seinem Akkordeon...

 

 

 

 

...bringt ALLE zum Staunen!

 

 

 

 

 

Kontakt

 

Hans-Joachim Glapa
Bussardweg 12, D-45699 Herten
Tel: 02366 / 386 72.

www.glapa.de

 

Ein Bericht für ReiseTravel von Geru. eu@eisetravel.eu

 

 

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