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Cape-to-Cape
Der Count Down für das Renault Trucks Adventure läuft: Das neue Abenteuer für Renault Trucks im Jahr 2009. 16 Wochen lang werden die Teilnehmer der Renault Trucks Cape-to-Cape-Tour vom Nordkap in Norwegen bis nach Kaptsadt in Südafrika fahren. Dabei legen die 60 Abenteurer in ihren sechs Renault Kerax und sechs Renault Sherpa Cape to Cape über 30.000 Kilometer zurück. Nicht nur der Mensch sondern auch die Technik muss auf dieser Tour durch 21 Länder den widrigsten Strecken- und Witterungsbedingungen trotzen. Als Vorgeschmack auf die Hindernisse, welche die Teams auf der Cape-to-Cape-Strecke erwarten, hat das erste dieser außergewöhnlichen Fahrzeuge bei der offiziellen Einweihung in Lyon seine beeindruckende technische Leistungsfähigkeit während verschiedener Geländefahrten unter Beweis gestellt.

Mit dem Fahrgestell eines Militärfahrzeugs, welches von Renault Trucks Défense entwickelt wurde und einer vom Renault Trucks Design Team entworfenen Off-Road-Fahrzeugkarosserie hat sich der Sherpa während der über einstündigen Hindernisfahrt eindrucksvoll bewährt. Insbesondere hat er Gefälle von 50 Prozent und Steigungen von 15 Prozent bewältigt und Hindernisse von einer Höhe bis zu einem Meter überwunden. Mehrere Journalisten konnten sich vor Ort vom einzigartigen Komfort des Fahrzeugs trotz unebenem, steinigem und schlammigem Boden bei dennoch hoher Fahrgeschwindigkeit überzeugen. Die schwierige Teststrecke gibt ohne Zweifel einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden vielfältigen Gefahren der 30.000 Kilometer-Tour, die am 1. März 2009 startet.
Die Expédition Cape to Cape von Renault Trucks Aventure wird vom Nordkap in Norwegen bis zup Kapp der guten Hofnung in Südafrika führen. Zwischen diesem nördlichsten und südlichsten Punkt der Reise werden die 6 Kerax und 6 Sherpa mehr als 30.000 Kilometer unter extremen klimatischen Bedingungen zurücklegen: von eisiger Kälte über weitläufige Wüsten bis hin zu extremer Hitze.
Der europäische Teil der Expedition beginnt in Russland und führt nach Istanbul. Danach geht es weiter auf einer Etappe durch den mittleren Orient. Das Abenteuer wird im afrikanischen Teil mit Streckenabschnitten durch Ägypten, Kenia und Tansania fortgesetzt und endet am Kap der guten Hoffnung.
Auf der Cape-to-Cape–Tour werden die Kerax- und Sherpa-Fahrzeuge insbesondere die Technologie der Abgasnormen Euro 4 und Euro 5 unter idealen Bedingungen testen können. Die von Renault Trucks zur Abgasnachbehandlung gewählte SCR-Technologie (Selective catalytic reduction) wird auf der Expedition auf eine harte Probe gestellt. Darüber hinaus bietet das Rennen für Renault Trucks eine hervorragende Gelegenheit, seine technische Kompetenz und seine Produkte insbesondere dort vorzustellen, wo Renault Trucks momentan noch nicht präsent ist. Dazu dienen auch die zahlreichen regionalen Veranstaltungen, welche die 16-wöchige Tour begleiten werden.
Start : 1. März 2009 am Nordkap
Nach monatelangen Vorbereitungen sind die Renault Trucks Fahrzeuge und die Teilnehmer der Cape to Cape-Expedition, die vom Nordkap in Norwegen zum Kap der guten Hoffnung in Südafrika führt, am 1. März gestartet. Auf dem Programm der ersten Etappen stand bei Wind und Kälte die Durchquerung der fantastischen Fjorde in Norwegen.
«Es ist 13.30 Uhr an diesem Sonntag den 1. März, als die vier Kerax und die sechs Sherpa von Renault Trucks sich am nördlichsten Punkt des europäischen Kontinents auf den Weg machen. Es ist ein bewegender Moment für die Fahrer und die Mitarbeiter von Renault Trucks, welche seit Monaten an diesem Projekt mitgewirkt haben. Das GPS zeigt nicht alle Tage die Koordinaten 71°10’21’’ an»
Das Nordkap, das sich auf der Insel Mageroya befindet, macht seinem Ruf alle Ehre und empfängt die Gäste auf der Durchreise mit Schnee, eisigem Wind und einer Temperatur von minus 20 Grad. Wenn man erst einmal dort oben am nördlichsten Punkt des europäischen Festlands angekommen ist, bleibt einem nur die Möglichkeit den Kurs Richtung Süden einzuschlagen.
Die Strecke bietet den Mitarbeitern von Renault Trucks unendlich viele Gelände- und Landschaftsvariationen. Die Strecke – teilweise eng und sehr häufig vereist - führt an Gebirgsmassiven vorbei und gelegentlich durch Tunnel, die in den Felsen getrieben wurden.
Entlang der steilen Klippen erreichen die Sherpas und Kerax Honningsvag, einen norwegischen Fischereihafen, der in einen kleinen Fjord eingebettet ist. Während des zweiten Weltkriegs diente dieser Ort deutschen Schiffen als Rückzugsbasis und heute den Fischerbooten aus der Gegend als Schutz vor Unwettern. Gerade an dieser zerklüfteten Küste im Nordosten Norwegens weht der Wind oftmals besonders heftig.
Alle Fahrer des Cape to Cape-Teams waren stolz auf diesen ersten Anlauf und bereiten sich nun voller Spannung auf die nächste Etappe vor: die Durchquerung Russlands!
Die Cape to Cape-Expedition auf der Zarenroute
Zwei Tage nach dem Start gab es für die Cape to Cape-Abenteurer unerwartete Schwierigkeiten. Nachdem ein Renault Sherpa ohne ernsthafte Folgen von der Straße abgekommen war, machte das Team an der russischen Grenze Bekanntschaft mit den dortigen Gepflogenheiten: 16 Stunden Wartezeit! Glücklicherweise war die Solidarität unter den Expeditionsteilnehmern vorbildlich und der spätere Empfang in Murmansk sehr herzlich.
Die Strecke zwischen Neiden in Norwegen und der russischen Grenze ist tückisch, größtenteils vereist und erlaubt keinerlei Fehler. Das bekam einer der Sherpa-Fahrer zu spüren, als er von der Straße abkam. Dies hatte glücklicherweise keine ernsthaften Folgen für ihn und seine Beifahrer. In so einem Fall ist es natürlich gut, einen Kerax an seiner Seite zu haben! Dank seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten und der guten Zusammenarbeit des Teams wurde der Renault Sherpa innerhalb weniger Minuten aus seiner misslichen Lage befreit und wieder auf die Piste zurück gebracht.
Das Schwierigste kam jedoch erst noch: Die Überquerung der russischen Grenze und die damit verbundenen ungeplanten Wartezeiten. Über einen Zeitraum von sechzehn Stunden musste das Team Visum- und Fahrzeugkontrollen über sich ergehen lassen. Dies alles jedoch in einer freundlichen Stimmung. Die Zollbeamten ließen sich sogar mit den Fahrzeugen fotografieren. Nichtsdestotrotz wurden die Nerven im Laufe der Stunden strapaziert. Ein Teammitglied kam auf die Idee aus Klebeband einen Fußball zu basteln und erfand den „Eisfußball“. Um zwei Uhr morgens hob sich endlich die Schranke - bis zum nächsten Checkpoint zehn Kilometer weiter.
In Ermangelung eines Rat gebenden Reiseführers, erwiesen sich die Bewohner von Murmansk als grenzenlos gastfreundlich. Die Karawane wurde dort mit großem Applaus von interessierten Einwohnern empfangen. Das nächste Reiseziel ist jetzt St. Petersburg.
Ziel der Cape-to-Cape-Expedition ist das Kap der guten Hoffnung: Vom Nordkap aus soll dieser Punkt erreicht werden. Am 1. März diesen Jahres ist die Expedition in Norwegen gestartet und wird voraussichtlich am 8. Juli in Südafrika ankommen. Insgesamt werden sechs Renault Kerax und sechs Renault Sherpa eine Strecke von 30.000 Kilometer bewältigen und dann die beiden Kaps mit extremen unterschiedlichen Klimabedingungen miteinander verbunden haben: von der extremen Kälte in die größte Hitze. Eine Herausforderung nicht nur für die Teilnehmer sondern auch für die Fahrzeuge, die die schlechten Wegstrecken bewältigen müssen! Auf halber Strecke ist die Bilanz der Expedition positiv. Ein Rückblick auf zwei Monate Abenteuer: Vom Nordkap aus durchquerte der Konvoi Russland (Sankt Petersburg, Moskau, Woronesch) und trotzte Schnee, Eisglätte und Nebel. Anschließend empfingen die Länder Ukraine, Rumänien und Bulgarien und deren Hauptstädte (Kiew, Bukarest, Sofia) die Expedition. Bald darauf erreichte das Team den asiatischen Kontinent und durchfuhr die Türkei, Syrien und Jordanien. Diese Länder waren die letzten Etappen der ersten Hälfte der Cape-to-Cape-Expedition. Insgesamt wurden bereits 14.000 Kilometer zurückgelegt.
Die Cape-to-Cape-Expedition möchte ihren Teilnehmern vielfältige Erfahrungen bieten. Sowohl im ersten, als auch im zweiten Teil der Expedition werden die Fahrzeuge von Renault Trucks-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern gelenkt. Die 20 freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer des ersten Teils der Expedition waren sich ihrer individuellen einmaligen Erfahrungen voll bewusst. „Ein herzlicher Empfang“ und „großartige Erfahrungen“ sind die Worte, die man von den Fahrern am häufigsten hörte.
Hinsichtlich der Technologie gibt das Cape-to-Cape-Abenteuer ebenfalls Gelegenheit, die Zuverlässigkeit der Renault Trucks Technologien unter realen und manchmal schwierigen Bedingungen zu prüfen. Insbesondere die SCR (Selective Catalytic Reduction)-Technologie. Diese von Renault Trucks gewählte Lösung zur Abgasnachbehandlung wurde während der ersten 14.000 Kilometern einer harten Bewährungsprobe unterzogen. Auf halber Strecke gibt es keine Probleme zu beklagen. Die LKW bestanden den Test mit großem Erfolg. Lediglich ein paar kleinere Reparaturen mussten in Folge von Fahrfehlern durchgeführt werden.
Am 13. April erreichte die Expedition die Küste des Roten Meeres, von wo aus die Fahrzeuge nach Djibuti auf dem afrikanischen Kontinent verschifft wurden. Über Addis Abeba ging die Reise durch Äthiopien weiter. Das nächste Etappenziel wird Nairobi, die Hauptstadt von Kenia sein. Danach bleibt noch die Durchquerung Westafrikas. Ohne Zweifel werden dann die Anforderungen an die Fahrzeuge, aber auch an die Fahrer an Intensität zunehmen.
Ein Beitrag für ReiseTravel von Martin Bökelmann.
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