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Serfaus

Serfaus-Fiss-Ladis

Eine zufriedene „Familie“: Es ist Ende März, das Thermometer zeigt 15 Grad an und die Straßen im Tal sind trocken, bis sich eine steile Serpentine zum Plateau hinauf schlängelt und es weiße Flocken rieselt. Über 500 Meter Höhendifferenz sorgen für Schneesicherheit - garantiert von Oktober bis April, selbst in Zeiten des globalen Klimawandels.

Dreitausender als Zaungäste – ein hochalpiner Genuss     

Serfaus-Fis-Ladis, eine Dorado für Pistenliebhaber. Ehemals lebte das rurale Gebiet von der Landwirtschaft, doch die Konkurrenz war groß. Gerade rechtzeitig schaffte das Triumvirat den Absprung und wurde zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in ganz Österreich.

Bereits bei der Ankunft in Serfaus wird offensichtlich, das man sich in eine friedliche Welt begibt. Autos müssen draußen bleiben. Die Dorfeigene U-Bahn - die höchste Europas und außer in Wien einzige Österreichs - macht dies möglich. Luftkissen betrieben verbindet sie bequem die Stationen zwischen Dorfeingang und Liftsystem.

Vor dem ersten Tag auf der Piste genießen wir das gemütliche Ambiente in der Fünf-Sterne Wellness Residenz Schalber. Während wir im beheizten Meerespool, das an die abwechslungsreiche Saunalandschaft angegliedert ist, treiben, erhebt sich vor unsren Augen die traumhafte Kulisse der Alpen. 3000er, deren Hänge nur darauf warten, mit Spuren geschmückt zu werden. Am Abend freut sich dann der Gaumen. Die mit drei Hauben gekürte Küche verwöhnt alle Sinne und stärkt für den morgigen Tag.

Die Wellnessresidenz Schalber, edles Ambiente am Fuße des Berges

Das Spektrum der Unterkünfte reicht von Selbstversorger bis zu Hotels der Spitzenkategorie. Eine Nacht im Appartement ist in der Hauptsaison schon ab 30 Euro Person zu haben. Doch wer mehr will, soll mehr haben. Luxussuiten auf aller höchstem Niveau stehen für das anspruchsvolle Publikum bereit.

Das Skigebiet fristet gewiss keine Nischenexistenz. Familienfreundlichkeit ist das Hauptanliegen, das einen gelungenen Urlaub für Jung und Alt garantieren soll. Auf 185 Pistenkilometer - 135 liegen auf über 2000 Meter - bieten die Abfahrtstreffpunkte Möglichkeit, zwischen blauen, roten und schwarzen Pisten zu wählen. Am Ende der Fahrt treffen die unterschiedlichen Routen wieder am selben Punkt zusammen und erlauben damit, dass jeder, seinem Können entsprechend, voll auf seine  Kosten kommt.

140. 000 qm sind dabei ausschließlich für Kinder reserviert! Vorbildlich geschulte Skilehrer/innen passen auf den Nachwuchs auf, und wo mancherorts das Einsteigen in den Lift zur unfreiwilligen Mutprobe für die Kleinen wird, sorgt in diesem Skigebiet ein stufenlos höhenverstellbares Förderband für problemloses und vor allem sicheres Weiterkommen von Tal zu Gipfel.

Doch auch für die Adrenalinjunkies gibt es Leckerbissen. Direttissima und  Kamikaze, zwei sprechende Namen, die nicht übertreiben! 70% Gefälle sind für die wagemutigen vorhergesehen. Mit gut geschliffenen Kanten und entsprechenden Fahrqualitäten auch mit Snowboard zu bewältigen. Dennoch, eher etwas für zwei Bretter unter den Füßen.

Konkurrenz für die Adler – Snowboarder in seinem zweiten Element

Ein Highlight für jeden, der die Halfpipe liebt sind die Funparks. Durchgehend beschallt warten die Rails darauf, Boarderherzen höher schlagen zu lassen. Wellenbahn und Übungsarena mit Luftkissen nach dem Sprung für Anfänger, runden das immense Angebot ab.

Wer nach rasanten Stunden im Schnee eine Auszeit braucht, hat die Qual der Wahl. Genauso wie in den Dörfern im Tal, warten das durch ein schnell durchschaubares Liftsystem - minimalen Wartezeiten - verknüpfte Skigebiet mit einer Vielzahl an Almen und Hütten auf. Neben den bewährten Klassikern lädt die 1. Skilounge Tirols auf 2.000 Metern zum Ausspannen der besonderen Art.

Delikates Essen, gepaart mit ansprechendem Design - Toiletten, in den sich die Farbe des Wasserstrahls je nach Temperatur ändert - lässt die müden Muskeln zu Ruhe kommen.

Wenn der Schuh drückt gibt es Abhilfe. Das größte Ausleihcenter Europas versorgt Jahr für Jahr zu fairen Preisen mit den aktuellen Spitzenmodellen und verführt die alten Carver zu Hause in der Garage zu lassen. Sowohl in der Talstation als auch mitten im Skigebiet bietet sich die Möglichkeit, falls erforderlich, das Material zu wechseln. 

Skifahren, Snowboarden, Rodeln, Langlaufen auf gut präparierten Pisten; das ist bei Leibe noch nicht Alles! Der Erfindungsreichtum der Tiroler ist bemerkenswert.

Der Fiss-Flieger, entführt über die Piste, lässt die Gäste aus der Vogelperspektive das Treiben auf der Piste betrachten. Falls man nicht eh schon fasziniert genug aus der Mischung von Höhe und Geschwindigkeit ist. Oder wie wäre es mit Skyswing? Einer acht Meter hohen Schaukel die Kribbeln in der Magengrube garantiert.

Abends wird der Berg mit unterschiedlichen Shows zum Leben erweckt. Die Skischulen beweisen mit akrobatischen Fahrmanövern ihr Können und machen damit die etwas einfache Rahmenhandlung der nebenbei erzählten Geschichte mehr als wieder gut.

Wer noch nicht die Gelegenheit hatte, Segways zu fahren sollte diese hier nutzen. Ausgestattet mit Helm kommt man selbst auf verschneiten Straßen voran. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass diese Zweiräder im Sommer auf Mountainbikerouten im Einsatz sind. Ein ausgeklügeltes gyroskopisches System reagiert auf Gewichtsverlagerungen, mittels derer Geschwindigkeit und Fahrrichtung kontrolliert werden. Schnell zu lernen und mit Sicherheit spaß bringend.

Natürlich haben die zahlreichen Almen in der Umgebung auch im Sommer geöffnet und verführen mit lokalen Spezialitäten. Damit bleibt für Alle, denen Schnee unter den Füßen nicht geheuer ist, die warme Jahreszeit, um diese Traumziel in den Alpen für sich zu erkunden und von den Gipfeln hinab ins Tal zu blicken.

Kontakt

Wellnessresidenz Schalber

Dorfbahnstrasse 15, A-6534 Serfaus

Tel.: +43 (0)5476 / 6770, info@schalber.com

 www.schalber.com/

Ein Beitrag für ReiseTravel von Manuel Niedermeier/MN-InfoText, Fotos von Magdalena Fritsch.

 

 

 

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