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Ehrwald

Tiroler Zugspitzbahn

 

 

„Grüß Gott und Willkommen auf der Zugspitze!“

 

 

 

 

ReiseTravel mit Franz Denng Geschäftsführer Tiroler Zugspitzbahn auf derZugspitze

 

 

Die Zugspitze ist mit 2.962 m der höchste Berg Deutschlands.

Die Grenze zwischen Österreich (Tirol) und Deutschland (Bayern) verläuft auf der Zugspitze zwischen dem West- und dem Ostgipfel. Das „goldene“ Gipfelkreuz ist das Ziel vieler Bergsteiger und Ausflügler. Allerdings sollte man trittsicher und schwindelfrei sein, um es zu erreichen.

 

 

… unten liegt Ehrwald!

 

Die Zugspitze ist einer der Parade-Aussichtsberge der Alpen. Das liegt daran, dass es in der näheren Umgebung keine ähnlich hohen Gipfel gibt. Niemand verstellt uns den Blick auf die Gipfel von vier Ländern. Die Fernsicht ist an klaren Tagen grandios!

Die Zugspitze wurde am 27. August 1820 von Leutnant Naus zum ersten Mal bestiegen. Seitdem wurde der Gipfel das Ziel vieler Bergsteiger aus allen Ländern. 1897 wurde das Münchner Haus mit Meteorologischem Turm (1900) als Schutzhütte von der Sektion München des Deutschen Alpenvereins errichtet. Durch die frühe Erschließung und die günstige Lage hielt allerdings auch bald die Technik auf dem Gipfel Einzug. Neben den Seilbahnen haben Wissenschaft und Forschung die Zugspitze eingenommen. So der Deutsche Wetterdienst, das Max-Planck-Institut, Fraunhofer Institute, Antennen und Sender verschiedenster Anstalten sowie Austrocontrol. Im Zugspitzmuseum, eine Initiative von Franz Denng, kann so manches Details betrachtet werden.

Zur Sommer-Sonnenwende wird jährlich ein „Bergfeuer“, mit rund 8.000 einzelnen Feuerstellen die atemberaubenden Berggipfel rund um Zugspitze, Wetterstein- und Ammergebirge, Lechtaler Alpen und Mieminger Kette, zum Glühen gebracht. Hunderte von freiwilligen Helfern der einzelnen Orte aus der Zugspitz Arena bereiten sich oft tagelang auf das Ereignis vor. Alle eingesetzten Materialien müssen, oft unter komplizierten Bedingungen, auf dem Berg gebracht werden. Dazu gehört natürlich auch das Essen und Trinken. Und: ein bisschen Spaß muss sein!

Bergfeuer Vorbereitungen:

 

 

 

 

Wanderer können zusehen und probieren!

 

Schon in Urzeiten galten die Berge als Sitz der Götter und gleichzeitig als Gefahrenquelle - ebenso wie das Feuer Leben spendend und Leben vernichtend ist. Das Entzünden von Feuern auf den Bergen ist ein uralter Brauch im Alpenraum. Wie in der Tiroler Zugspitz Arena - genauer gesagt das 360°-Bergpanorama rund um Ehrwald, Lermoos und Biberwier - für flammende Begeisterung sorgt, ist einzigartig. Symbolische Figuren aus Mythologie und Glauben - Christusbilder, Kreuze, Hirsche, Rehböcke, betende und segnende Hände erhellen den Nachthimmel. Wegen ihrer perfekten Inszenierungen sind die "Feuerkünstler" der Tiroler Zugspitz Arena nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland und der Schweiz mit Feuereifer unterwegs.

„Berge brennen"

 

 

 

Feuer und Flamme in der Tiroler Zugspitz Arena

 

Mit den Bergbahnen "on top" in gesunder Luft

Erhebend, schwebend und sicher auf der richtigen Bahn: Mit den Bergbahnen der Tiroler Zugspitz Arena kommt man aussichts- und abwechslungsreichen Natur-Abenteuern um ein gutes Stück näher. Die vier imposanten Gebirgsketten Wetterstein- und Ammergebirge, Lechtaler Alpen und Mieminger Kette sind die Kulisse für Ausflüge mit besten Aussichten. Dass diese Berge zum Greifen nah sind - auch wenn ihre Gipfel durchwegs über der 2.000er-Grenze liegen - liegt neben 90 Wanderrouten und Klettersteigen auch an den Bergbahnen, die jeden Gipfelstürmer auf seine Art "on top" bringen. Auf Zugspitze, Ehrwalder Alm, Marienberg, Grubigstein, Almkopf und Sonnalm kommt man auch ohne schweißtreibenden Aufstieg in den Genuss gesunder Höhenluft und einer atemberaubenden Fernsicht: an schönen Tagen rücken von manchem Fast-Dreitausender die höchsten Berge der Alpen ins Blickfeld - im Süden Piz Bernina, Ortler, Wildspitze und Großglockner, im Norden die Bayern-Metropole München.

Eibsee …

 

 

 

… eine Idylle!

 

 

 

 

Nasse Füße?

 

 

 

… bitte gut abtrocknen!

 

Aufstieg per Bahn, Ausflug per pedes

Oben angelangt, tun sich für Familien und Genuss-Wanderer unglaubliche Möglichkeiten zum Höhenwandern auf: Zur Marienberg Alm auf dem Marienberg, zur Heiterwanger Hochalm am Almkopf, zur Grubigalm und zur Brettlalm kommt man ab den Bergstationen mit gemächlicherem Schritt. Viele kristallklare Bergseen - wie der Seebensee auf der Ehrwalder Alm oder die vielen herrlichen Gebirgsseen rund um den Fernpass - sind ein "leichtes Ziel" von den Bergstationen aus. Ein besonderes Erlebnis für "Montanisten" verspricht auch der 5 bis 7 km lange Montan-Wanderweg Silberleithe, der mit der Marienbergbahn in nächste Nähe rückt. Auf 25 Tafeln wird der Wanderer über den historischen Bergbau an der Silberleithe informiert. Auch der Adlerweg - der Hauptwanderweg quer durch Tirol mit einer Gesamtlänge von rund 280 km - rückt mit einigen Bergbahnen in der Tiroler Zugspitz Arena in greifbare Nähe. Viele weitere kurze und dennoch hochalpine Wege unter der Dreitausender-Grenze eröffnen sich auch mit der Tiroler Zugspitzbahn. Und natürlich laden unterwegs immer wieder urige Berg- und Almhütten zur geselligen Einkehr.


„Fondue auf der Zugspitze“ – Gourmetdinner mit Weitblick


Ein Restaurant der besonderen Art entdecken Genießer auf fast 3.000 Metern Höhe. Hier darf das Auge mitessen, wenn mittwochs auf der Zugspitze im Panorama Gipfelrestaurant köstliches Fondue serviert wird. Die Rundumsicht gibt’s gratis dazu, zwischen den feinen Häppchen lassen die romantischen Gourmets ihren Blick von den Tiroler Alpen bis weit ins bayerische Land hinein schweifen...
Abgerundet werden Gaumenfreuden und Augenschmaus durch stimmungsvolle Klänge von Tiroler Musikanten.


Romantische Höhenflüge: Zugspitze by Night - Panorama im Mondschein 

Fünfmal wird der höchste Berg Deutschlands im sanften Licht des Vollmonds schimmern. Die Zugspitze, markanter „Grenzstein“ zwischen Tirol und Bayern, bietet ihren Besuchern ein besonders „vollmondiges“ Bergerlebnis. Die komfortablen Kabinen der Tiroler Zugspitzbahn bringen feinfühlige Naturliebhaber in nur zehn Minuten auf fast 3.000 m Seehöhe. Auf der Aussichtsterrasse treffen die letzten Strahlen der Abendsonne Romantiker mitten ins Herz – vom Piz Bernina bis zum Großglockner erglühen die Berggipfel in flammendem Rot, die Täler versinken in dunklem Schatten, bis auch die höchsten Spitzen schließlich unter dem matten Schleier der Dämmerung liegen. Dann aber folgt das eigentliche Schauspiel, der Mondaufgang mit Fernblick über die Bergwelt im silbrigen Licht der Vollmondnacht. Der perfekte Anlass, um mit einem gratis Glas Prosecco auf die atemberaubenden Augenblicke des Lebens anzustoßen. Wen die abendliche Bergluft hungrig macht, für den hat das Panorama-Gipfelrestaurant geöffnet, serviert werden Feines aus der Tiroler Küche und der Tiroler Musikwelt.


Zugspitz Extremberglauf – jetzt geht’s bergauf

Den Stress von der Seele laufen, die Brust mit frischer Bergluft füllen, das ist das Höchste für fast 1.000 Teilnehmer beim Internationalen Zugspitz Extremberglauf. Wer die 2.100 Höhenmeter zum zweithöchsten Laufziel Europas schon einmal geschafft hat, kommt immer wieder. Denn das Workout, das den Trail Runnern – erstmals auch als Viererteams - auf 16 km abverlangt wird, wird von der reizvollen Streckenführung wieder wettgemacht. Startpunkt: der Martinsplatz in Ehrwald, dann geht es weiter über die Ehrwalder Alm, die Hochfeldern Alm, das „Gatterl“ – direkt an der Landesgrenze von Tirol zu Bayern - , die Knorrhütte, das Zugspitzplatt bis zur Aussichtsterrasse der Tiroler Zugspitzbahn unter dem Gipfel des höchsten Bergs. Abwechslungsreich windet sich der Weg in langen Kurven bergan, hinauf zu den einladend grünen Almen und weiter über Fels und Kies bis zur Spitze. Fünf Verpflegungsstellen sorgen für Energienachschub, erfrischend für Herz und Augen ist der Ausblick auf die schroffen Kalkriesen der Mieminger Kette, den Wetterstein und am Ziel das tiefblaue Auge des Eibsees. Die Top-Zeit von gut zwei Stunden schaffen nur die Allerschnellsten, für genaueste Ergebnisse garantiert ein ultramoderner Aktiv-Transponder. Egal welche Zeit, im Ziel wartet die Finishermedaille auf die Läufer und in der Kabine der Tiroler Zugspitzbahn schweben die erfolgreichen Athleten wieder ins Tal.

Tipp
: Früher anreisen und sich „aufwärmen“ bei der Ehrwalder Laufwoche, die vom Zugspitzlauf abgeschlossen wird.

Gipfelgespräch:

 

Franz Denng, Geschäftsführer Tiroler Zugspitzbahn, beantwortet ReiseTravel Fragen


ReiseTravel : Aus welchem Gestein besteht eigentlich die Zugspitze?

Franz Denng : Die vorherrschende Gesteinsart der Zugspitze oder des Wettersteinmassivs ist kompakter Kalkstein, dessen Entstehung bereits vor 210 Mio. Jahren begann und vor etwa 100 Mio. aufgefaltet wurde. Der auf der Zugspitze vorherrschende weist typische Eigenschaften auf und wird daher auch als Wettersteinkalk bezeichnet.


ReiseTravel : Was passiert hinter den Kulissen der Tiroler Zugspitzbahn?

Franz Denng : Wenn die Bahn geschlossen hat, dann haben wir alle noch lange nicht frei. Im Winter beginnt der Tag für den ersten Mitarbeiter um 6.00 Uhr zum Schneeräumen der gesamten Anlage. Um 8.00 Uhr ist Dienstbeginn der übrigen Mitarbeiter. Bei Wind und Wetter geht es zur Revisionsfahrt. Der Maschinist kontrolliert die technischen Werte und Daten, während ein anderer Mitarbeiter – auf dem Laufwerk sitzend - beobachtet, ob das Seil, die Seilreiter und die Stützen in Ordnung sind. Das ist die so genannte Streckenkontrolle. Im Winter ist danach für unseren "Gipfelmann" Schneeräumen auf der Gipfelterrasse angesagt. Die anderen Mitarbeiter gehen zum normalen Fahrdienst über. Das heißt für zwei Wagenführer, von 8.40 Uhr bis 16.40 Uhr unsere Gäste sicher zwischen 1225 m und 2950 m auf und ab zu befördern. Die Stationer (Tal- und Bergstation) sorgen für einen reibungslosen Ablauf an den Stationen. Der Maschinist ist für den einwandfreien Betrieb der Bahn zuständig und der Betriebsleiter trägt die Verantwortung über den gesamten Betrieb. Ein so genannter „Arbeitsdienst“ ist immer dort, wo eine zusätzliche Hand gebraucht wird, er löst die Wagenführer zur Pause ab und ist irgendwie unser Mann für alle Fälle. Wenn alle Gäste wieder im Tal angekommen sind, macht der Stationer vom Berg einen letzten Kontrollgang, sperrt alle Türen zu und fährt wieder ins Tal wo die Mitarbeiter in alle Richtungen gen Heimat strömen.


ReiseTravel
: Gibt es Revisionen?

Franz Denng : Es gibt tägliche, monatliche, saisonale und jährliche Revisionen. Zur täglichen gehören alle Formen der Sicherheitsüberwachungen, zur monatlichen gehört die Seilrevision, eine visuelle Kontrolle der Seile. Vor jeder Saison steht beispielsweise die Überprüfung aller Bauteile - wie Stützen, Gehänge, usw. an sowie das Wechseln der Rollengummis - vergleichbar mit dem Reifenwechsel beim Auto. Einmal im Jahr werden Bremsproben mit Vollbeladener Bahn durchgeführt.


ReiseTravel : Was kostet eine Fahrt?

Franz Denng : Wir fahren täglich von 8,40 Uhr bis 16,40 Uhr. Eine normale Fahrt – nach oben und dann wieder nach unten – kostet 32 Euro.


ReiseTravel
: Vielen Dank für die Informationen.

 

Hotels & Restaurants aller Couleur locken mit facettenreichen Angeboten

 

 

Das Tourismusamt - Tourismusregion Tiroler Zugspitz Arena – informiert, eine Anfrage unter: info@zugspitzarena.com führt bestimmt zur Buchung

Golf in den Alpen hat für den Golfer immer wieder Überraschungen parat, so auch beim Zugspitzgolf. Mitten in den Bergen, auf 1000 Meter Höhe und trotzdem flach, fair und sportlich präsentiert sich der neue Golfplatz.

 

 

Das Restaurant des Golfplatzes „Golfino“ ist täglich von 9 bis 22 geöffnet. Hier können alle „Nichtgolfer“ am Spielgeschehen teilnehmen und vor allem: sehr gut speisen. Die Küche von Markus Fasser ist excellent .

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt

 

Tiroler Zugspitzbahn
A-6632 Ehrwald
Fax 0043 56732309-51

http://www.zugspitze.at/


Tourismusregion Tiroler Zugspitz Arena
A-6632 Ehrwald, Am Rettensee 1
Tel. +43 5673 20 000-0, Fax +43 5673 20 000-110, e-Mail: info@zugspitzarena.com

www.zugspitzarena.com


Tiroler Zugspitzgolf Lermoos-Ehrwald
Am Rettensee 1, A-6632 Ehrwald

www.tiroler-zugspitzgolf.at


Hotel „Post“ Angelika und Franz Dengg
A-6631 Lermoos
Tel. 0043 5673 2281-0, Fax 0043 5673 2281-841

www.post-lermoos.at


“Gib dir Berge” Ski- & Bergsport - Total
Kirchplatz 14 a, A-6673 Ehrwald

http://www.bergsport-total.at/



 

 

 

 

Buchtipp
ReiseTravel empfiehlt

 

 

 

 

Restaurant Golfino

Die Kulinarische Entdeckungsreise
durch Tirol und Vorarlberg führt vom Bodensee über Innsbruck nach Kitzbühel. In der Region zwischen Deutschland, Italien, Schweiz und Liechtenstein erwartet den Reisenden eine vielseitige Landschaft aus lieblichen Bergen, schroffen Felswänden, Hochtälern, Seen und grünen Wiesen. Mit ausgesprochener Herzlichkeit empfangen die Einheimischen hier ihre Gäste und sind dabei bodenständig geblieben - wie ihre Küche: Hausgemachte Mehlspeisen, frisches Fleisch und Fisch aus der Umgebung und der berühmte mildaromatische Käse der Region erfreuen den Gaumen. Neben urigen Berggasthöfen mit einer rustikalen Küche ist hier auch die exklusive Sterneküche zuhause. Die kulinarische Entdeckungsreise lädt ein, lukullische und landschaftliche Schätze zu entdecken. Und schon Goethe wusste diese Region zu schätzen: „Von Innsbruck herauf wird es immer schöner, da hilft kein Beschreiben.“

 

Osttirol / Unterinntal, Kaiserwinkl und Kufstein / Zillertal / Innsbruck / Olympiaregion Seefeld, Kühtai und Rietz / Imst - Gurgltal / Ötztal, Pitztal, Ferienregion Tirol West / Arlberg / St. Anton am Arlberg / Lechtal / Ausserfern /Ferienregion Reutte / Golfanlage Tiroler Zugspitze / Mieminger Plateau / Kleinwalsertal / Bregenzer Wald / Biosphärenpark Großes Walsertal / Bregenzer Festspiele / Kornmarkt / Vorarlberg isst / Bludenz, Montafon und Brandnertal Eine regionale Küche hängt immer auch von den Begebenheiten ihres Landes ab - deshalb dienen die kulinarischen Entdeckungsreisen zugleich als Bildband und als Reiseführer. Neben Fotos der Region vermitteln kurzweilige Texte Wissenswertes über gastronomische Einrichtungen, Köche und bevorzugte Restaurants. Rezepte, die dazu einladen, die landestypischen Gerichte auch zu Hause auszuprobieren, runden die kulinarischen Entdeckungsreisen ab. Markus Fasser und sein Restaurant „Golfino“ wird ausführlich beschrieben und sein Rezept: „Marinierte Carpasccio vom Hirschrücken“ empfiehlt sich zum Nachhause zu Hause.

„Eine kulinarische Entdeckungsreise“ Tosca Maria Felle, Fotografien von Yves Hebinger und Christian Schneider, Neuer Umschau Buchverlag, Neustadt/Weinstrasse 2007, ISBN-13:978-3-86528-358-0, http://www.umschau-buchverlag.de/

Das Buch kostet im Buchhandel 29,90 Euro.


Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher - eu@reisetravel.eu


 

 

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