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Julita Antoszewska

Poznan – „Meine Stadt, wo sich Kulturen begegnen!“

Sehr geehrte ReiseTravel User,

in deutscher Sprache heißt meine Heimatstadt “Posen”, in meiner Sprache “Poznan”. Hier, in dieser Stadt arbeite ich als Reiseleiter. Gern lade Sie alle sehr gern zu einem kleinen „Stadtrundgang“ ein.      

Posen – Poznan

„Begegnung verschiedener Kulturen“    

Einer Sage nach, wurde der Name der Stadt von dem polnischen Wort “poznan” abgeleitet. Und “poznan” bedeutet “erkennen” aber auch “kennen lernen”. Drei legendäre slawische Brüder Lech, Czech und Rus trafen sich nach mehreren Jahren und erkannten sich wieder an dieser Stelle, wo später die Stadt Poznan erbaut wurde.

Die Slawischen Brüder symbolisieren drei Nationen: Polen, Tschechen und Russen. Nach der Begegnung gingen, Czech und Russ jeder seinen eigenen Weg. Es sind hunderte Jahre vergangen, aber Posen war und bleibt bis heute eine Stadt der Begegnung. Eine Stadt, in der sich verschiedene Nationen und Kulturen trafen und immer noch treffen.     

Ein Beispiel für die bemerkenswerte Begegnung der Polen und Deutschen in Posen ist die Geschichte der Posener Bamberger. Die Posener Bamberger werden in Posen “Bambrzy” genannt. Es handelt sich hier um eine Gruppe von Siedlern aus dem Bistum Bamberg, die nach Posen in der ersten Hälfte des XVIII Jh. kamen.

Das XVII und XVIII Jh. war keine gute Zeit für Posen. Nach langen Kriegen und Unruhen ist die Bevölkerungszahl in den Vorstadtdörfern deutlich gesunken. Es fehlten Bauern, die Felder lagen brach, der Hunger stand vor den Toren der Stadt. Zur Hilfe kamen Siedler aus Franken.

In den Jahren 1719 bis 1750 kamen über 500 Menschen nach Posen. Sie brachten neues Leben in die damals entvölkerten Dörfer. Als fleißige Menschen gewannen die Einwanderer schnell die Anerkennung der Polen. Sie assimilierten sich, lernten die polnische Sprache und nahmen am Leben der Polen teil.

Aber niemals hatten die Bamberger vergessen, woher sie stammten. Sie hatten ihre Sitten, Kultur und sogar die deutschen Namen behalten. Man braucht nur – auch noch heute - das Posener Telefonbuch durchzublättern und man findet schon die vielen Leitgeber, Kaiser, Schneider, Handschuh.   

Sehr geehrte ReiseTravel User, man kann auch das kleine Bamberger Museum jederzeit besuchen. Oder, noch eine Tipp. Jedes Jahr im Monat August kann man am „Bamberger Fest“ selbst teilnehmen, oder zumindest viele Fotos fertigen. Wer keine Zeit für das Museum hat, kann einfach auf den Altmarkt kommen und die “Bamberka” begrüßen. Es ist ein kleines Denkmal einer Bambergerin in der Bamberger Tracht.

Im Jahre 2009 bekam die Gesellschaft der Posener Bamberger den Europaeischen Bürgerpreis, der die gelungene Zusammenarbeit, die Völkerverständigung zweier Nationen ehrt. Denn die Posener Bamberger haben allen gezeigt, wie man es macht: man kann die neue Heimat akzeptieren und sich gut einleben und zugleich den Gedanken an seine ersten Heimat pflegen. Das Alte und das Neue, die Geschichte und die Gegenwart schön verbinden.   

Ziegen:

Julita Antoszewska Poznan

Ein weiteres Symbol von Posen 

Aber in meiner Stadt finden sie viel mehr Spuren der gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichte. Nicht nur die Bamberger sind unser gemeinsames Erbe. Kommen Sie bitte nach Posen und ich verrate Ihnen gern was E.T.A. Hoffman in Posen zu tun hatte und vor allem: warum musste er diese Stadt verlassen. Ich zeige Ihnen das einzige Kaiserschloss in Polen, welches einige Geheimnisse verbirgt. Wenn Sie sich für mittelalterliche Kunst interessieren, zeige ich Ihnen die kostbaren Erzeugnisse der Nürnberger Handwerker.

Liebt jemand die Kunst unserer Gegenwart?

Bitte schön – Posen ist einzige Stadt in Polen, in der sich ein Werk von dem deutschen Künstler Heinz Mack befindet.

Haben Sie Lust auf konzertante schöne Orgelmusik?

Kein Problem, in einer Kirche können Sie die wertvolle Friedrich-Ladegast-Orgel sehen und hören.

Auch unsere polnische Geschichte und Kultur bietet viel Sehenswertes!  

„Bamberger werden in Posen “Bambrzy” genannt“

Posen

Sehr geehrte ReiseTravel User,

kommen Sie bitte nach Posen und überzeugen Sie sich selbst. Ich, als lizenzierte Stadtführerin, kann Ihnen dabei bestimmt behilflich sein.

Ihre  

Julita Antoszewska

 

Kontakt

 

Julita Antoszewska

Handy-Nummer 0048 692 421 69, e-Mail jantosze@wp.pl

 

Polnisches Fremdenverkehrsamt
Kurfürstendamm 71, D-10709 Berlin
Fon 030 – 21 00 92-0, e-Mail:
info@polen-info.de

www.polen.travel
www.dbbahn.de

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher.

 

Sehr geehrte ReiseTravel User,

weitere Beiträge über: Posen – Poznan

finden Sie Hier:

 

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