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Prof. Naomi Kamei

Willkommen in Japan!

Hotels & Restaurants locken

Sehr geehrte ReiseTravel User,

Essen und Trinken führt in Japan zu nachhaltigen Erlebnissen. Facettenreiche Restaurants locken mit leckeren Köstlichkeiten fernöstlicher Küche und bieten Genuss für fast jeden Geldbeutel. Mittags und abends bieten Restaurants preiswerte Menüs (teishoku). Vornehm oder einfach. Der Hungrige schlendert durch die Einkaufsstrassen, die fast alle überdacht sind und betrachtet sich die Angebote. Vor jedem Restaurant stehen Vitrinen, in denen das jeweilige Gericht – in Form eines Plastik-Tellers - vorgestellt wird. Daneben sind die Preise verzeichnet. Einfach dem Kellner in der Auslage das Wahl-Menü zeigen und bestellen. In den attraktiv gestalteten Menükarten sind ebenfalls farbige Abbildungen der Speisen und Getränke. Eine Bestellung ist kinderleicht und ohne Sprachkenntnisse möglich. Der Kellner serviert und legt den Bon auf den Tisch. Nach dem Essen begibt sich der Gast zum Ausgang, hier ist die Kasse und die Rechnung wird beglichen. Alles geht sehr schnell und rasant. Ein Restaurantbesuch dauert maximal eine Stunde. Und überall ist Rauchverbot. Noch ein besonderes Merkmal: Trinkgeld ist unbekannt.

Einfach sein Gericht auswählen

Tee und Eiswasser werden zum Essen ohne Aufforderung gereicht und sind in aller Regel gratis.

Dem Koch über die Schulter geschaut

Okonomiyaki

Okonomiyaki ist eine weitere Spezialität. Die Gäste sitzen wie an einer Bar um den Herd. Dieser Herd ist eine große Kochplatte und hier werden die Gerichte vor dem Auge des Gastes zubereitet. Das Gericht selbst wird von der Karte - oder je nach Geschmack vor allem aber der Verständigung – geordert. Einfach einmal ausprobieren. Köstlich!

Japan ist ein Paradies für Feinschmecker. Die japanische Küche gehört zu den großen kulinarischen Künsten der Welt. Für einen Anfänger ist unter den vielen Gerichten Sukiyaki oder Tempura zu empfehlen, diese kommen dem ausländischen Gaumen am nächsten. Etwas reiferen Gourmets wird Sushi oder Sashimi eine völlig neue Welt darbieten. Beides sind Gerichte aus rohem Fisch. Guten Appetit!

Traditionelles japanisches Essen

 

Sushi nennt man ein kleines Stück vom rohen Fisch auf einem Bällchen aus gesäuertem Reis. Die am häufigsten verwendeten Fischsorten sind Thunfisch, Tintenfisch und Garnelen.

 

 

Soba Nudelsuppe: Japanische Hausmannskost


Zahlreiche Hotels laden ein zur Nacht. Eine vorherige Zimmer-Reservierung ist angebracht. In aller Regel reisen Gäste aus Europa pauschal und haben die Zimmer vorher gebucht.

Schick und Supermodern. Ein Hotel in Japan

 

Freundliches Personal

Eine gute Möglichkeit, die japanische Lebensweise kennen zu lernen, bietet die Übernachtung in einem traditionellen japanischen Hotel, dem Ryokan. Die Zimmer sind mit Tatami Strohmatten ausgelegt. Am Eingang jeder Unterkunft ziehen die Gäste ihre Schuhe aus und die bereitgestellten Hausschuhe an. Allerdings dürfen Tatami-Matten nur in Strümpfen oder barfuss betreten werden, am Eingang eines Tatami-Zimmers zieht man also auch die Hausschuhe aus.

Im Zimmer sitzt man an einem niedrigen Tisch auf Sitzkissen, den „Zabuton“. Eine Sitzhaltung, an die sich ungeübte Europäer gewöhnen müssen. Das japanische Bett, der „Futon“, wird vor dem Schlafengehen auf den Tatami-Matten ausgebreitet. Normalerweise wird in japanischen Unterkünften ein dünner Baumwollkimono, der „Yukata“ getragen. Mit diesem Yukata bewegt man sich auch im Hotel oder Restaurant. Auch eine Übernachtung im Kloster ist möglich. Der Kontakt zu den Mönchen ist immer sehr interessant und oft ungewohnt.

Typisch Japan: oft regnet es!Vor jedem Hotel oder Restaurant, Geschäft oder Museum, eine Box für Regenschirme. 

Interessant und erlebnisreich ist ein Bummel durch die Supermärkte oder quer durch die Einkaufspassagen. In Japan, wie überall in der Welt, kommt man sehr „schnell ins Gespräch“. Oft erhält man eine kleine Kostprobe zur Verkostung. Man muss aber nichts kaufen.

Fernost lockt!

Das Getränkeangebot ist vielseitig. An jeder Ecke stehen Automaten. Kalt- und Heißgetränke sind im Angebot. Bier im Automaten nur bis 22 Uhr.

Ausflugslokal im Reisfeld

Sake – Reiswein ist ein typisch japanisches Getränk. Der Alkohohlgehalt liegt zwischen 12 bis 16 Prozent. Eine Sake – Firma, oft in Form eines Restaurants, sollte unbedingt besucht werden. Sake-Handlungen sich leicht zu erkennen: über den Eingang hängt ein Bündel Reis, ähnlich der Straußenwirtschaften in Österreich. Hier wird ausgewählt und degustiert. Im Sommer wird Sake kalt und im Winter warm getrunken. Die Auswahl ist enorm groß und jedes Unternehmen verfügt über eigene „Marken“. Vom jeweiligen Inhaber wird in aller Regel der Produktionsprozess erläutert. Sake ist auch ein schönes Mitbringsel für zu Hause.

„Ich führe unser Familienunternehmen bereits in der 10 Generation“, betont Sake Inhaber Katsu

In Japan wird mit Stäbchen gegessen: „Das sollte unbedingt ausprobiert werden“. Natürlich werden in den Restaurants der gehobenen Klasse Messer und Gabel gereicht. Im Souvenir-Geschäft sind zahlreiche Stäbchen im Angebot.

„Welche Stäbchen soll ich kaufen?“

Bitte besuchen Sie Japan, gern führen wir Sie in die Geheimnisse der Küche unseres Landes ein.
Ihr Prof. Naomi Kamei

   Kontakt

 

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstraße 25, D-80992 München

www.studiosus.com


Japanische Fremdenverkehrszentrale
Kaiserstraße 11, D-60311 Frankfurt am Main

www.jnto.go.jp

Ein Beitrag für ReiseTravel von Naomi Kamei, Aufsichtsrat Yamada Corporation, Reiseleiter und Essayist. (Kontakt e-Mail: Kontakt@ReiseTravel.com)

Prof. Kamei arbeitet auch als Guide und kennt sich in ganz Japan sehr gut aus.

Der Küchenmeister im „Ryokan“ am Suwasee zelebriert eine Einführung in die Grundlagen der für Auge und Gaumen so vielseitigen Küche. Unser Autor erläutert dessen Zubereitung.

www.shoubun.net

   

Buchtipp
Unser Autor empfiehlt

 

 

Einführung in die japanische Teezeremonie

Die Teezeremonie in Japan ist ein Kunstwerk und dauert ein bis zwei Stunden. Eine „richtige“ Teezeremonie (chaji) findet in einem Teehaus oder Teepavillon statt, einen Holz- oder Bambushaus, umgeben von einem Garten.
Dieses kleine Buch erwuchs aus der Tradition des alten Cha-Do (wörtlich: „der Weg des Tees“), einer der klassischen Weisheitsschulen den Zen-Buddhismus. Lebendig und anschaulich wird das Teeritual beschrieben. Die Autoren Jana und Dietrich Roloff beschreiben detailliert die Teezeremonie: Bewusster leben und genießen, die Kraft der Stille erfahren … auf dem „Weg des Tees“.

Zen in einer Schale Tee;
Lotos Verlag ISBN 3-7787-8154-5

Das Buch kostet im Buchhandel 17,95 Euro.



 

   

Buchtipp
Unser Autor empfiehlt

 



Krieger Gottes
Ein imposantes Sittengemälde aus der Zeit der Christenverfolgung in Japan

Noch einmal lässt Lehensfürst Takayama Ukon (1532-1615) in der Verbannung in Manalia sein Leben Revue passieren … Von der humanistischen Idee der christlichen Religion überzeugt, trat er schon in jungen Jahren zum Christentum über und kämpfte als mächtiger Daimyo an der Spitze seiner Samurais treu an der Seite des Kaisers. Als sich jedoch das Kriegsglück wendete, setzte eine grausam Christenverfolgung ein. Sein Leben war in höchster Gefahr, er fand sich plötzlich am Rand der ständischen Gesellschaft wieder …

Der Autor, Kaga Otohiko, 1929 in Tokio geboren, ist Arzt und Psychiater und war lange Zeit Professor an der Tokioter Universität. Seit 1979 freier Schriftsteller, neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen erschienen von ihm auch zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Essays. Im Alter von 58 Jahren trat er zum Katholizismus über. Mit dem historischen Roman „Kreuz und Schwert“ liegt eines seiner Werke erstmals in deutscher Sprache vor.

Kreuz uns Schwert von Kaga Otohiko Deutsch von Ralph Degen erschienen im be.bra Verlag Berlin. ISBN 3-86124-900-6.

www.bebraverlag.de

Das Buch kostet im Buchhandel 26,00 Euro.

 

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Sashimi ist roher Fisch, der mit Sojasauce gegessen wird.
Tonkatsu ist ein paniertes Schweinekotelett.
Beliebt ist Shabu-shabu, dünngeschnittene Rindfleischscheibe, die mit verschiedenen Gemüse und Tofu am Tisch gekocht werden. Soba und Udon sind zwei japanische Nudelarten. Soba werden aus Buchweizenmehl und Udon aus Weizenmehl hergestellt. Sie werden entweder in einer Fleischbrühe als Suppe serviert oder in eine Soße getunkt.

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