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Buchungspartner für die ganze Insel
Sehr geehrte ReiseTravel User,
sehr gerne begrüßen wir Sie auf „unserer Insel“. Wir, die Tourismuszentrale Rügen, bieten Service und Information rund um den Rügen-Urlaub. Bitte besuchen sie uns. Gern informieren wir über alle weiteren Details,
Ihre
Constance Patrunky und Ralf Hots-Thomas
Imposante Kreidefelsen

Mondäne Seebäder
Kilometerlange Sandstrände, Idyllisches Landleben und maritimes Flair – als Deutschlands größte Insel hat Rügen eine wahre Fülle unterschiedlichster Facetten. Hinzu kommen gemütliche oder luxuriöse Unterkünfte für jedes Bedürfnis und ein erfrischendes, abwechslungsreiches Kultur- und Freizeitprogramm.
Wer unter den vielfältigen Angeboten das Beste für sich und seine individuellen Wünsche sucht, ist bei der Tourismuszentrale Rügen an der richtigen Adresse. Hotelzimmer, Ferienwohnungen, Appartements auf der ganzen Insel – vom Kap Arkona bis zur Rügenbrücke – sind über die Urlaubshotline der Tourismuszentrale Rügen unter (0 38 38) 80 77 80 buchbar. Die freundlichen Mitarbeiter beraten Interessierte kompetent und individuell. Auch online können Gäste ihr Wunschquartier reservieren: In wenigen, einfachen Schritten suchen, finden und buchen Rügenurlauber unter der Internet-Adresse www.ruegen.de die Unterkunft, die ihren individuellen Bedürfnissen entspricht. Zum Service im Internet gehört zudem ein umfangreicher Veranstaltungskalender, der zeigt, was wann wo auf der Insel los ist. Sowohl über die Urlaubshotline als auch die Homepage der Tourismuszentrale Rügen erhalten Gäste außerdem allgemeine Auskünfte über die Insel, themenspezifische Informationen und Prospekte, die Rügen, seine Gastgeber, Angebote und Urlaubsthemen vorstellen.
Ganz besonders laden wir Sie, sehr geehrte ReiseTravel User, zu einer Zeitreise ein, unser Thema:
„Vorwärts und dabei nicht vergessen - von Ferien, Fisch und FKK auf Rügen“
Denn „Reisefreiheit“ war das Wort des Jahres 1989. Die Wende und der Fall der Mauer vor 20 Jahren brachten allen Deutschen neue Urlaubsmöglichkeiten und stellten Destinationen vor neue Herausforderungen. Auch auf Rügen hat sich seither viel verändert. Nur eines nicht: Die Ostseeinsel war und ist das Urlaubstraumziel vieler Deutscher.
Unter dem Motto „sag mir wie es damals war, zeig mir wie es heute ist“ nimmt die Tourismuszentrale Rügen in diesem Jahr Urlauber mit auf eine historische Spurensuche über Deutschlands größte Insel: Speziell geschulte Reiseleiter zeigen Feriengästen einige der Orte, die zu DDR-Zeiten für Urlauber, Fischer, Grenzsoldaten und Funktionäre eine besondere Rolle gespielt haben.
Im legendären Cliff Hotel in Sellin, in dem hohe SED-Funktionäre sowie deren ausländische Gäste residierten, geht die Tagesbusfahrt los. Zur Einstimmung geht es in die ehemalige Mitarbeiter-Kantine des Hauses, wo die Besucher in einer Ausstellung auf das Thema eingestimmt werden.
Weiter geht es in Binz, das nach Vorstellungen der sozialistischen Regierung ein „Seebad der Werktätigen“ werden sollte. Im Zuge der „Aktion Rose“ waren zuvor Hotel- und Pensionsbesitzer enteignet worden. Die Gebäude wurden dem FDGB überschrieben, der fortan die Häuser verwaltete und Ferienplätze verteilte. In den 70er Jahren entstanden große Ferienheime in Plattenbauweise. Aus diesen FDGB-Heimen sind - wie man bei einem Spaziergang auf der Promenade unschwer erkennen kann - längst moderne und komfortable Urlaubshotels geworden.
Fährhafen Mukran

Um die Mittagszeit wird der Sassnitzer Hafen angesteuert, der zu DDR-Zeiten einer der bedeutendsten Fischerei- und Handelshäfen des Landes war. Dort legt die „MS Kalinin“, ein ehemaliger Fischkutter ab, mitsamt den Tagesausflüglern und Kapitän Helmut Wünscher, der damals selbst als Fischer die Netze auswarf.
Rügen war Grenzgebiet. Die letzte Station der Tour macht das noch einmal bewusst: Am Kap Arkona war die 6. Grenzbrigade Küste stationiert. Die beiden von ihr genutzten Bunker auf dem Flachendenkmal zu dem unter anderem auch die berühmten beiden Leuchtturme gehören, zeugen bis heute davon und sind die letzte Station der Tour.
Die Tour: „Vorwärts und dabei nicht vergessen - von Ferien, Fisch und FKK auf Rügen“ findet im Sommer 2009 immer dienstags statt, kostet 49 Euro pro Person und kann bei der Tourismuszentrale Rügen gebucht werden: 03838-807780, info@ruegen.de
Wer auf „den Geschmack gekommen“ ist und nach der Tour seine Spurensuche fortsetzen möchte, dem seien an dieser Stelle unter anderem noch die KulturKunstStatt in am ehemaligen NVA-Standort Prora, die Insel Vilm mit ihren kleinen SED-Ferienhäusern, das Kreidemuseum Gummanz und das Fischerei- und Hafenmuseum in Sassnitz empfohlen. Auch ein Blick auf den Fährhafen Mukran lohnt sich. Er war eines der letzten Großbauwerke der DDR und wurde 1986 fertig gestellt. Von der Galerie im Cafe der Bäckerei Peters direkt am Strand von Mukran hat man einen hervorragenden Blick auf den Hafen, der mittlerweile zunehmend von Kreuzfahrtschiffen angelaufen wird. In Binz, das in diesem Jahr sein 125-jähriges Seebad-Jubiläum feiert, lassen 125 liebevoll gestaltete Tontafeln in einer Freiluftausstellung an der Promenade unter anderem die DDR-Zeit auf Rügen Revue passieren.
Constance Patrunky vor dem “Kurhaus Binz” und Klaus Grünewald (l.)
Sehr geehrte ReiseTravel User,
wir hoffen, unsere kleine Zeit-Reise hat Anklang gefunden. Bitte besuchen sie Rügen. Gern informieren wir über alle Details. Die Tourismuszentrale Rügen bietet Service und Information rund um den Rügen-Urlaub,
Ihre
Constance Patrunky und Ralf Hots-Thomas
Kontakt
Tourismuszentrale Rügen GmbH
Bahnhofstraße 15, D-18528 Bergen auf Rügen
Telefon: (0 38 38) 80 77 80, Fax: (0 38 38) 25 44 40, info@ruegen.de
Buchtipp: ReiseTravel empfiehlt
Sie werden plaziert!
Sie machen gerade Urlaub? Und das Wetter ist mies? Deshalb sind Sie in der Buchhandlung, nicht wahr. Keine schlechte Idee. Und einen Glücksgriff haben Sie mit diesem Buch auch gemacht.
Bevor Sie herumnörgeln: „Plaziert“ wurde wirklich so geschrieben. „Platziert“ mit dem „t“ vor dem „z“ ist ein Ergebnis der jüngsten Rechtschreibreform. Und da gab es ja die DDR nicht mehr. Damit wären wir übrigens schon beim Inhalt dieses Buches: Urlaub in der DDR-Zeit. Das Wetter war damals auch nicht besser als heute. Aber ansonsten hat sich einiges gründlich geändert. Kennen Sie vielleicht noch die Karikatur „Bananen-Republik“ von Bernd A. Chmura? Auf der Kunstausstellung 1987 in Dresden wurde sie gezeigt und hat einiges Aufsehen erregt. Wichtig im Buch ist die Insel. Das soll Rügen sein? Sieht ein wenig aus wie ein eigener Staat! Eine „eigene Währung“ gab es zwar: Ferienplatz und Räucheraal waren gängige Zahlungsmittel und wurden auch problemlos von allen akzeptiert. Manchmal entsteht ja der Eindruck, dass sich Gäste und Gastgeber wie zwei feindliche Lager gegenüberstanden. Das stimmt natürlich nicht, jedenfalls nicht immer. Die Autoren, unter den „Reiseleitern“ Irina und Sven Wichert, haben sich auf den Weg gemacht, auf Spurensuchen. Herausgekommen ist – eine kurzweilige Lektüre über vergangene Zeiten und doch, sehr lebendig aufgeschrieben.
Sie werden plaziert! Von Irina und Sven Wichert, Schriften des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Bergen, ISBN 978-3-00-023845-1.
Das Buch ist über die Tourismuszentrale Rügen GmbH, Telefon: (0 38 38) 80 77 80, Fax: (0 38 38) 25 44 40, info@ruegen.de erhältlich
Ein Beitrag für ReiseTravel von Constance Patrunky, Fotos Gerald H. Ueberscher
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