Korea Tourism Organization | | Vom Flughafen direkt ins pulsierende Leben Koreas Für eine Stunde in eine faszinierende Welt entfliehen, für zwei Stunden in koreanische Tradition eintauchen, oder in nur fünf Stunden eine Stippvisite zur bestbewachten Grenze der Welt unternehmen. Der Incheon International Airport bei Seoul bietet attraktive Transit-Touren, um die Wartezeiten beim Stopover zu verkürzen und ganz nebenbei die faszinierende Kultur Koreas kennen zu lernen. Der Incheon International Airport ist der größte und modernste internationale Flughafen Koreas in unmittelbarer Nähe von Seoul. Als Nummer eins der asiatischen Drehkreuze können Passagiere von diesem Hub zu Transittouren starten und trotz begrenzter Zeit so viel Korea wie möglich erleben. Der Flughafen bietet je nach zur Verfügung stehender Zeit ein-, zwei-, vier- oder fünfstündige Touren an. Wer nur eine Stunde bis zum nächsten Flieger hat, kann für 5 US-Dollar den romantischen Yonggungsa Tempel besichtigen, der nur einen Steinwurf vom Flughafen entfernt liegt. Bei zwei Stunden Wartezeit kann an Bord einer Fähre die Umgebung erkundet werden, und nur vier Stunden reichen zur Besichtigung der Millionenmetropole Incheon. Wer fünf Stunden Zeit mitbringt, kann die Innenstadt von Seoul erkunden oder bis zur entmilitarisierten Zone an der Grenze zu Nordkorea fahren. Buchungen werden direkt am Flughafen an den Transit Tour Desks gegen Vorlage von Ticket und Pass entgegen genommen und kosten zwischen 5 und 80 US Dollar. Die Mindestteilnehmerzahl der einzelnen Touren beträgt vier Personen. Die Touren werden täglich ab 8.00 Uhr angeboten. www.tour2korea.com Taekwondo auf höchstem Niveau Taekwondo, die einzigartige koreanische Kampfkunst, zählt zu den bekanntesten Kulturgütern aus dem Land der Morgenstille. Wer diese Jahrhunderte alte Sportart hautnah erleben möchte, kann auf der ersten World Taekwondo Culture Expo den Sport in all seinen faszinierenden Facetten bewundern. Vom 25. bis 29. Juni 2007 treffen sich unter dem Motto „Friendships, Dream, Energy of Taekwondo!“ Taekwondo-Interessierte, um diese Kunst, von Großmeistern demonstriert, zu erleben, in Seminaren zu vervollkommnen und sich in Wettkämpfen zu messen. Einer der Höhepunkte ist die Bühnenshow „Shinwa“, bei der atemberaubende Taekwondo-Techniken zu sehen sind. Austragungsorte sind die Städte Jeonju und Muju in der Provinz Jeollabuk-do im Südwesten der Halbinsel. Unterstützt wird die World Taekwondo Culture Expo unter anderem vom Koreanischen Ministerium für Kultur und Tourismus und der Korea Tourism Organization (KTO). Vom 29. Juni bis 4. Juli 2007 finden außerdem die Chuncheon Open International Taekwondo Championships 2007 statt, bei denen sich etwa 1.500 Teilnehmer aus 50 Ländern der internationalen Taekwondo-Community in ihrem Sport messen. Im Mittelpunkt steht dabei die Freundschaft der zahlreichen Liebhaber des Taekwondo auf der ganzen Welt. Veranstaltungsort ist die malerische ostkoreanische Stadt Chuncheon. Respekt, Hochachtung und Ehrfurcht vor den Eltern ist auch heute noch ein zentraler Aspekt der koreanischen Kultur. Von Kindesbeinen an lernte auch König Jeongjo (1776 – 1800) im Changgyeonggung-Palast, seinem Wohnort in Seoul, seiner Mutter größtmöglichen Respekt und Ergebenheit zu zeigen. Heute können dort Besucher auf den Spuren des Königs wandeln und die traditionelle Tee-Etikette erlernen. Jeden ersten und dritten Samstag des Monats ist der Palast bis zum 20. Oktober 2007 Schauplatz für dieses Event. Die Veranstaltung findet jeweils um 14:00 und 15:30 Uhr statt. Yeongchunheon im Changgyeonggung-Palast gilt heute als das Symbol für kindlichen Respekt und Gehorsam. Der Ort, an dem König Jeongjo Ethik studierte und seiner Mutter seine Ergebenheit bewies, können Besucher jeden Alters neben der Teezeremonie auch andere Formen der traditionellen koreanischen Etikette erlernen: beispielsweise Ahnenriten, das Tragen des Hanboks, der traditionellen koreanischen Kleidung, und das richtige Verbeugen. Ab diesem Jahr können die Gäste außerdem die Süßigkeit Dasik herstellen, die traditionell zum Tee gereicht wird. Dasik sind kleine Plätzchen, die mit dekorativen Förmchen ausgestochen werden. www.wtcexpo.net - www.koreaopentkd.org Koreanisches Badeparadies und Tauchergeheimtipp Etwa eine Flugstunde südlich von Seoul liegt die Insel Jeju-do, auch kurz Jeju genannt. Die Vulkaninsel ist Koreas größtes Eiland und bildet eine der neun Provinzen Südkoreas. Im Gegensatz zum Festland herrscht auf der Insel zum Teil subtropisches Klima. Dennoch gibt es vier ausgeprägte Jahreszeiten. Wer baden möchte, hat auf Jeju-do viele verschiedene Strände zur Auswahl. Ganz im Osten der Insel lockt die feinsandige Strandsichel des Shinyang Beach, während Hwasun Beach an Jeju-dos Südküste mit schwarzem Lavasand aufwartet. Der schönste Strand ist Kwakchi im Nordwesten der Insel: herrlich weißer Sand, interessante Felsformationen, gute Wellen. Auf der Insel Jeju-do beginnt die Badesaison im Juni und endet im September. Die Gewässer der Insel Jeju gehören zu den am besten gehüteten Taucher-Geheimnissen im nördlichen Pazifik. Um Jeju treffen verschiedene Meeresströmungen zusammen. Die großen Kolonien von Weichkorallen sind Anziehungspunkt für Tauchbegeisterte aus der ganzen Welt. Die beliebtesten Tauchplätze befinden sich in der Nähe der unbewohnten Inseln um Jeju, die dicht mit immergrünen Laubbäumen und Pinien bewachsen sind. UNESCO Weltkulturerbe öffnet seine Pforten | Seit Sommer dieses Jahres können alle Besucher an Donnerstagen den ganzen Changdeokgung Palast alleine, ohne Führer besichtigen. Um den Palast zu schützen, dürfen an diesen Tagen allerdings nicht mehr als 1000 Besucher den Palast besichtigen. Führungen werden donnerstags nicht angeboten. Der Changdeokgung Palast in Seoul ist ein von der UNESCO designiertes Weltkulturerbe, das zu Teilen seit 1979 dem Publikum zugänglich ist Der Changdeokgung Palast in Seoul gehört zusammen mit dem Changgyeonggung Palast zu den Nebenpalästen der Joseon Dynastie und hat als einziger Palast die architektonische Struktur der Joseon Dynastie bewahrt. Die Besucher konnten bisher nur Teile des Palasts mit einem Führer besichtigen. Der Preis für eine Besichtigung ohne Führer liegt bei umgerechnet 13,50 Euro. www.tour2korea.com | | http://www.tour2korea.com/Koreanisches Kriegsepos in deutschen Kinos Seit Sommer läuft in zehn ausgewählten deutschen Kinos der koreanische Film „Brotherhood“ des Regisseurs Kang Je-gyu an. Brotherhood zeichnet die tragische Entfremdung zweier Brüder nach – stellvertretend für die Spaltung Koreas in verfeindete Bruderstaaten. Kang Je-gyu, der auch das Drehbuch geschrieben hat, möchte den Koreanern einen Spiegel vorhalten. Der Koreakrieg soll nicht verdrängt werden. „Ich habe Brotherhood gedreht, weil ich hoffe, dass das der letzte Krieg in Korea war.“, so Kang Je-gyu. Brotherhood ist die teuerste und aufwändigste koreanische Kinoproduktion, bei der 25.000 Statisten mitwirkten. http://www.brotherhood-der-film.de Herbst in Korea Der Herbst in Korea ist spektakulär. Es ist die Jahreszeit eines verblüffenden Landschaftsbildes und wunderbar klaren Wetters. Mit Farben von strahlendem Gelb, Rotbraun und hier und da einem leuchtenden Silber bilden die allgegenwärtigen Berge einen Kontrast zu dem klaren blauen Himmel. Die Blätter der Bäume wirken wie ein Meer aus Gold und leuchtendem Rot und berauschen den Betrachter. Unter den angenehmen Sonnenstrahlen wirken die atemberaubenden Herbstfarben noch viel prächtiger. Besonders schön ist der Herbst in den Bergen Koreas. Man muss gar nicht weit fahren. Das Bukhansan Gebirge liegt nahe dem Stadtzentrum Seouls. Ausgewiesen als Nationalpark stellt dieses Gebiet eine Fundgrube von Wildtieren und Berggewächsen dar und bietet somit eine wunderschöne Naturlandschaft. Besonders von Mitte Oktober bis zum frühen November zieht das wunderschön gefärbte Herbstlaub des Bukhansan Gebirges Naturfreunde jeden Alters an. Die scharlachroten Ahornblätter sind als erstes auf dem Berggipfel Baegundae zu sehen, wenn das ganze Gebiet von Mangyeondae sich rötlich färbt. Dies ist der Höhepunkt des Herbstfarbenspiels, und der Anblick ist unvergesslich. Leben mit den Mönchen Die buddhistischen Tempel gehören in Korea zu den traditionellen Kulturgütern. 2004 öffneten erstmals 36 der berühmtesten Tempel ihre Tore für ausländische Gäste. Nach der positiven Resonanz des so genannten Templestay Programme haben sich in den vergangenen Monaten fünf weitere buddhistische Tempelanlagen dem Programm angeschlossen. Die derzeit 41 Tempel bieten ausländischen Besuchern ein einmaliges Erlebnis der koreanischen Kultur. Beim Templestay Programm führen die Mönche ihre Gäste durch die gesamte Tempelanlage. Einige Anlagen, wie zum Beispiel der Haeinsa Tempel im Süden Koreas, zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Mönche erklären darüber hinaus die buddhistische Kultur, Meditation (Seon) und ihre Denk- und Lebensweise. Weitere Höhepunkte sind die Einführung in die Tee-Zeremonie (Dado), die Esskultur (Barugongyang) sowie die Vorstellung handwerklicher Künste oder Kampfsportarten. Die Tempelprogramme sind meist verbunden mit einer Übernachtung vor Ort – auch über das Wochenende. Einige Tempel bieten stundenweise Programme und lassen sich daher auch problemlos für Stop-Over Gäste realisieren. Lesen Sie mehr über einzelne Programme im Anhang. Korea Tourism Organization Baseler Str. 35-37, D-60329 Frankfurt am Main Tel.: 069 – 233226 / 234973, Fax: 069 – 253519, e-Mail: kntoff@euko.de www.tour2korea.com Ein Beitrag für ReiseTravel von Timo Quinkhardt. www.kprn.de |