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Fuschl am See

Das Glück "finden" am Fuschlsee

Im Salzkammergut bezeichnet man besonders schöne Orte als Glücksplätze: Warum, das muss jeder für sich herausfinden. Ob es an der besonderen Lage eines bestimmten Objektes liegt, an der landschaftlich reizvollen Umgebung, an aktiven Erdstrahlungen, universellen Energien oder was auch immer. Fakt ist, dass man an diesen "Glücksplätzen" tatsächlich ein besonderes Gefühl der Harmonie und Stimmigkeit,  "das Eins sein mit der Natur und sich selbst" empfinden kann. Vorausgesetzt man öffnet sich und lässt die Eindrücke in Ruhe auf sich einströmen. Ohne das Glück im wahrsten Sinne des Wortes hinterher zujagen. In Fertig-Portionen serviert wird es nämlich auch da nicht. 

Im  Salzkammergut befindet sich der Fuschlsee. Und auch hier rund um den zauberhaften kleinen See gibt es zahlreiche Stellen für den Glücksjäger zum Verweilen. Allein schon die kurzen Wanderungen durch die unberührte Natur lassen die Sorgen des Alltags verschwindend klein werden. Als ob sie keinen Platz hätten hier draußen zwischen den Bäumen, Bergen und dem Himmel. Der Besitzer der Gruberalm, der Werner nennt es ankommen auf der Almenwelt.  Seine Mayerlehenhütte auf der Gruberalm zählt zu den beliebtesten Glücksplätzen in der Fuschlseeregion.

Das Glück finden am Fuschlsee

Der friedlich daliegende See spricht für sich

Meistens versprühen auch hohe Bäume ein besonderes Flair, allein schon wegen ihrer majestätischen Größe. Wenn sie dann noch alt und mächtig sind umso mehr. Manchmal heißt es ja, einen Baum zu umarmen wäre wie ein Stück Lebensenergie tanken. Der 1000jährigen Linde in Faistenau "um den Stamm zu fallen" fällt zugegeben ein bisschen schwer. Der im 13. Jahrhundert anlässlich des Baus einer Kirche gepflanzte Baum hat sich in den Jahren ein ganz schön dickes Holz zugelegt. Und mit ihrer stattlichen Größe strahlt sie schließlich auch aus, was der Volksmund ihr unterstellt als Symbol für Liebe, Güte und Gastfreundschaft. Ganz in der Nähe befinden sich noch zwei weitere Glücksplätze, die Bärenhöhle und die Kreuzfichten. Die Bärenhöhle ist ein interessanter Lehrwanderweg und erinnert an den letzten Salzburger Bären, der bis 1838 in Faistenau gelebt hat. Oben wartet eine Überraschung, die an dieser Stelle aber nicht verraten werden soll. Die Kreuzfichten sind mit traditionellen Totenbrettern bestückt. Wie einst üblich, sollen sie den ewigen Kreislauf von Werden, Sein und Vergehen symbolisieren in Gedenken an die Vorfahren der Faistenauer.

Verglichen mit der Faistenauer Linde ist die Linde in Hintersee ein junger Spund. Mit ihren erst fünfhundert Jahren. Dafür war der Anlass ihrer Pflanzung ein Großer. Sie wurde am 2. Dezember 1908 anlässlich des 60 Jahre-Regierung-Jubiläums von Kaiser Franz Joseph 1. gesetzt.

Hoch hinaus geht`s dann zur Burgruine Wartenfels. Ihr zu Füssen liegt das Forsthaus Wartenfels mit Österreichs größter Fondue-Auswahl. Oben in den Resten der einstigen Wehrburg eröffnet sich der Ausblick über den Fuschlsee, den Irsee und den Mondsee. Sowie auf den Kolomansberg. Dort befindet sich ebenfalls ein Glücksplatz; die Kolomanskirche in Thalgau gilt als älteste Holzkirche Österreichs. Wer sich noch ein Stück weiter nach oben wagen will, sollte den Nockstein in Koppl aufsuchen, einen Kraftplatz. Der Felsen ragt ca. 300 Meter weit hinaus und eröffnet einen herrlichen Ausblick bis in den Flachgau und das Salzkammergut.

Wasser gilt an sich als Energiespender. Wundervoll in Szene gesetzt ist es an der "Plötz", einem Naturdenkmal mit imposantem Wasserfall. Hier führt auch der Mühlenwanderweg in Ebenau vorbei. Eine historische Mühle nach der anderen "umzingelt" das Naturdenkmal Plötz. Der Mühlenwanderweg kann nicht nur mit einem Glücksplatz am Anfang und am Ende aufwarten, sondern auch mit herrlichen Ausblicken zwischendrin.

Und last but not least - was sagt uns das, wenn zwei Menschen bis ins hohe Alter zufrieden an einem Ort verweilen, obwohl der so ganz und gar keinen Komfort zu bieten hat. So geschehen im Rauchhaus Mühlgrub in Hof bei Salzburg. Nun - dann muss es wohl tatsächlich ein besonderer Ort sein - ein Glücksplatz. Das 500 Jahre alte Rauchhaus ist heute ein denkmalgeschütztes Bauernhaus, in dem gelegentlich oder auf Wunsch romantische Abende bei Kerzenschein abgehalten und die Gäste mit bäuerlicher Hausmannskost verköstigt werden.

Kontakt

 

Urlaubsregion Fuschlsee 

Dorfplatz 1, A-5330 Fuschl am See
Tel. +43 (0) 6226 8250, info@fuschlseeregion.com - www.fuschlseeregion.at

Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH

Salinenplatz 1, A-4820 Bad Ischl

Tel. +43 (0) 61132 2690 90, info@salzkammergut.at - www.salzkammergut.at

Ein Beitrag für ReiseTravel von Sabine Erl.

Das Glück finden am Fuschlsee 

Unsere Redakteurin Sabine Erl zeichnet bei ReiseTravel für die Redaktion Lifestyle verantwortlich.

 

 

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