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PillerseeTal

Mit dem Taxi auf den Gipfel

Eine Schussfahrt durch die Chronik der Steinplatte: Schon in den 20iger Jahren war die "Steinplatte" ein beliebtes Ziel der damals noch geringen Zahl von Skifahrern. Ende der 60er-Jahre brachte man die Skifahrer noch mit Pistenmaschinen auf den Gipfel er Steinplatte.

Anfang 1972 wurde in überregionaler Zusammenarbeit mit Reit im Winkl das traumhafte Skigebiet auf österreichischer Seite mit drei Schleppliften erschlossen. Diese Lifte wurden im Laufe der Zeit durch Sesselbahnen ersetzt, bzw. weitere, neue Anlagen gebaut. Inzwischen ist die Bergbahn Steinplatte eine der wenigen Bergbahngesellschaften in Österreich, die keine Schlepplifte mehr, sondern nur noch moderne Seilbahnanlagen betreibt. 1991 wurde mit dem Bau der Schneeanlage und dem dazu benötigten Speicherteich begonnen und bis 2005 kontinuierlich ausgebaut. Der zweite Speichersee wurde 1999 errichtet. Um das Skigebiet von Waidring zu erreichen, musste man bis 1998 über die "Höhenstraße Steinplatte" zum Parkplatz beim Alpengasthof Steinplatte auf 1100 Meter, entweder mit dem Shuttles Bus oder dem eigenen PKW fahren. Durch den Bau der Einseilumlaufbahn 1998 gelangen die Wintersportgäste mit dieser Gondelbahn direkt vom Ortszentrum Waidring in 8 Minuten mitten in das Skigebiet.

Auf der Sonnenseite des Wintersports: Das Skiparadies Steinplatte liegt im Dreiländereck Tirol, Salzburg und Bayern auf einem Hochplateau. Die Natur hat es mit der Steinplatte gut gemeint: viel Sonne, viel Schnee und durch die ideale Lage keine Eisbildung auf den Skipisten. Abfahrten von leicht bis schwer mit einer Gesamtlänge von 36 km, von denen 100 Prozent maschinell beschneit werden, bieten den Gästen ideale Wintersportbedingungen.

Es stehen die 3er-Sesselbahn Kammerkör (Förderleistung 1.800 P/h), die 4er-SB Bäreck (2.000 P/h), die 4er-Sesselbahn Schwarzlofer (2000 P/h), die 4er-Sesselbahn Möser (2.400 P/h), die 6er-Sesselbahn Kapellen (2.800 p/h), die 6er-Sesselbahn Plattenkogel (2.800 P/h) und die 2005 neu errichtete 8er-Sesselbahn Steinplatte mit Wetterschutzhauben und Sitzheizung (3.800 P/h) zu Verfügung. Alle Bahnen haben, bei einer Gesamtlänge von 11.3 Km, eine Förderleistung von 20.100 Personen pro Stunde. Das bedeutet: kaum Wartezeiten und viel Komfort in einem abwechslungsreichen, familienfreundlichen Skizirkus. Auf die Pistenpflege wird im Dreiländer-Höhenskiparadies besonderer Wert gelegt. 57 Schneekanonen sowie 23 Lanzen sichern den alljährlichen Saisonstart Ende November und einen perfekten Skibetrieb bis Mitte April. Mit acht leistungsstarken Pistenbullys werden die Pisten täglich präpariert. Dafür wurde das Skigebiet mit der höchsten Auszeichnung des Landes Tirol, dem SKIGEBIETSKRISTALL und dem Tiroler Pisten-Gütesiegel ausgezeichnet.

Ein Snow-Park, urige Hütten, Bars und Restaurants machen das Skiparadies perfekt:

Berghaus KammerkörPillersee Tal

Ingo Huber, Koch Zusi und Inge - die Chefköri(n) (v.l.n.r.)

Ein starkes Team: „Was ist uns wichtig? Schon immer haben wir den Globalisierungsgedanken als Philosophie gesehen. Haben wir ein Team aus den verschiedensten Nationen gestaltet, so sind wir auch dankbar um alle Gäste der verschiedensten Nationen.

Was heißt das für Sie? Egal, welche Sprache Sie sprechen - wir hören daraus Ihre Wünsche und werden diese bestmöglich erfüllen!!!

Überall gibt es Regeln! - Auch bei uns: Randale, Pöbeln und Gäste beleidigen gibt sofortiges Hausverbot. Seit 01.01.2009 rauchfreie Zone, wie in ganz Austria“.

Die beliebte Happy - Von 14.00 - 15.00 Uhr täglich: 2 Getränke zum Preis von einem auf alle Bier - und Schnapssorten.

Berghaus Kammerkör – Steinplatte Waidring – www.kammerkoeralm.at

Pillersee Tal

TRIASSIC - Rauf in die Urzeit? Aber klar!

Andreas Brandtner jun. - Geschäftsführer Bergbahnen Steinplatte: „Mitten in den Tiroler Bergen, wo die Steinplatte empor ragt, stand vor 250 Millionen Jahren alles unter Wasser. Nein, kein gigantischer Wasserrohrbruch war schuld! Über alle Gipfelspitzen schwappte das mächtige Urmeer Thetys – und in ihm viele verschiedene Tiere, die wir uns heute gar nicht mehr vorstellen können. Mittlerweile ist das ganze Wasser versiegt. Allerdings verbergen sich auf den Felsen und Hügeln der Steinplatte noch immer jede Menge Spuren der Meerestiere. In Stein eingeschlossen nennt man sie Fossilien. Wer die suchen soll? Du natürlich!

Schon in der Talstation der Gondelbahn saugt dich die Stimmung des Urmeeres Thetys ein: In speziellen Unterwassergondeln wirst du mit deiner Familie auf den Berg gebracht.

Im Triassic Park erwarten dich Triassic Center, Triassic Beach und Triassic Trail. Auf gut Deutsch: Jede Menge Tipps und Tricks zu Dinos und anderem Getier. Als Draufgabe: Ein Abenteuertrip auf der Steinplatte und ein erfrischender Plantsch. Das ganze ABC der Erdgeschichte erlebst du im ersten Teil des Centers: Die Zeitalter Perm und Trias, das Einmaleins der Evolution und verblüffende Infos über die Bewohner der Erde zu allen Zeiten. Nach soviel theoretischer Vorbereitung tauchst du erst wirklich ins Urmeer: Du guckst dir Korallen aus allernächster Nähe an und lässt dir wasserdichte Stories über das Leben im Meer erzählen. Klar, dass da auch Dinosaurier vorkommen – lebensecht nachgebildet und zum Angreifen!

Aber Forschen heißt auch Anpacken: Lass dir zeigen, wie man das Alter von Fossilien bestimmt! Arbeite an den Mikroskopier- und Forschertischen! Schau dir alles genau an – denn auf deiner Tour am TRIASSIC Trail wirst du alles brauchen, was du hier gelernt hast.

Auf über 200 Quadratmetern verschaffen sich Expeditionsteilnehmer Abkühlung: Am TRIASSIC Beach wird geplanscht – und der Wasserdino beritten! Am Strand selbst geht es hingegen heiß her: Hier wird gegraben und gewerkt! Schließlich gibt es auch hier jede Menge Fossilien zu finden, Saurier zu entdecken – und eine spannende Schatzsuche!

Für deine wissenschaftliche Erkundungstour auf der Steinplatte wärmst du dich am besten schon mal auf. Die Urzeit wird hier nämlich nicht mühsam gepaukt, sondern erklettert, erbuddelt und erspielt!

Wie kam die Trias zu ihrem Namen? Was ist eigentlich Karst? Und wie sehen Korallen aus der Nähe aus? Keine dieser Fragen bleibt auf deiner Tour unbeantwortet! Einfach auf dem TRIASSIC Trail durch Fernrohre schauen, Rätsel lösen und - das Wichtigste: Neugierig bleiben!

Zitat Andreas Brandtner jun. - Geschäftsführer Bergbahnen Steinplatte: "Wir haben insgesamt 1,8 Millionen Euro in diesen Erlebnispark investiert. Davon kamen 400.000 Euro von der Europäischen Union  als Förderung. Mit diesem Projekt wollen wir den Besuchern der "STEINPLATTE" die Entstehung, die Verhältnisse und die Lebewesen vor über 200 Millionen Jahren näher bringen", so der Geschäftsführer der Bergbahnen Steinplatte Andras Brandtner jun. Im unterirdischen Ausstellungsgebäude und im Erlebnispark wird die geologische Einzigartigkeit des Berges thematisiert und begreifbar gemacht. Am "höchsten Sandstrand" der Welt kann man entspannen, forschen, spielen und in die Rolle des Wissenschaftlers schlüpfen. Wir haben hier keine beliebige Erlebniswelt entworfen, sondern das hat alles historisch Hand und Fuß. Die Steinplatte war ja vor 250 Millionen Jahren vom Urmeer Thetys bedeckt. Geologisch ist der markante Berg ein versteinertes Korallenriff. Noch heute finden sich Fossilien und können von den Besuchern am Triassic Trail entdeckt werden“ so Geschäftsführer Komm. Rat. Andreas Brandtner.

Eine Auffahrt mit der Gondel: Mit dem Taxi auf den Gipfel – ist zu jeder Jahreszeit lohnenswert.

 

Kontakt

Bergbahnen Steinplatte

Alpegg 10, A-6384 Waidring

Tel.: +43 (0)5353 5330-0, office@steinplatte.co.at

www.steinplatte.co.at - www.triassicpark.at

Tourismusverband PillerseeTal

Dorfplatz 1, A-6391 Fieberbrunn

Tel. +43 (0)5354 56304, Fax: +43 (0)5354 52606, info@pillerseetal.at

www.pillerseetal.at

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Sabine Gratt und Fotos von Gerald H. Ueberscher 

 

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