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St. Anton

Wintermythos mit sommerlichem Charme

St. Anton am Arlberg gibt es auch im Sommer: „Was der Winter kann - kann der Sommer schon lange“, heißt es in der aktuellen Sommer-Kampagne der Feriendestination im Tiroler St. Anton am Arlberg. Die als Wiege des alpinen Skilaufs, durch die erste Ski-Weltmeisterschaft im neuen Jahrtausend (2001) und als Heimat des weltberühmten Kandahar-Rennens bekannte Region macht auch ohne winterliches Kleid eine überaus gute Figur.

Denn im Sommer dreht sich alles vornehmlich um Sport und Erholung, Berge und Natur, Gesundheit und Wellness, Tradition und Moderne. Das Angebot ist so weitläufig wie die umliegenden Berge und bunten Almwiesen. Ob beim Berg Wandern, Klettern, Walken, Biken, Raften, Schwimmen, Feste feiern oder einfach nur Entspannen - in der Tiroler Ferienwelt zwischen Kapall (2 300 m), Galzig (2 185 m) und Valluga (2 800 m) ist der Urlaub immer intensiv. Das gilt auch für die Wahrnehmung der umfangreichen Tierwelt, die Steinadler und Murmeltiere ebenso einbezieht wie Steinböcke und für die weit reichenden Wiesen mit mehr als 500 verschiedenen bunten alpinen Berg- und Feldblumen. Unter denen man beispielsweise 45 Sorten von Löwenzahn sowie 32 Orchideen- und 20 Enzianarten findet.

 

Ehemals Sitz des letzten französischen Hochkommissars für Österreich, ist seit 1980 das Ski- und Heimat-Museum St. Anton in diesem Haus untergebracht

 

Nicht daheim und trotzdem zuhause: St. Anton am Arlberg - das Tiroler Bergdorf mit insgesamt 2 500 Einwohnern in den eingegliederten Kommunen St. Christoph und St. Jakob, dehnt sich über 10 km Länge aus, hat die Fläche des Fürstentums Liechtenstein und verfügt über fast 9 000 Gästebetten. Es hat sich über Jahrzehnte hinweg viel von seiner Ursprünglichkeit und seinem traditionellen Charme bewahrt. Urlauber schätzen vor allem die alpine Gemütlichkeit rund um den 1 802 m hoch gelegenen Pass - der sog. Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer - sowie die Gastfreundschaft und Internationalität in der Region. Auch auf die Pflege des Brauchtums und die Einhaltung höchster ökologischer Standards und die Prinzipien eines sanften Tourismus wird hier insbesondere geachtet.

Mit der kostenfreien Sommer-Aktiv-Card (gilt von Juni bis September) schenken zahlreiche Hotels und Pensionen ihren Gästen ein Stück mehr Urlaub. Das Programm bietet beispielsweise geführte Wanderungen, Mountainbike-Touren, Sommerstock Schießen, Nordic Walking, Golf-Schnupperkurse, Fackelwanderungen, Bogenschießen, Kegeln und verschiedene Ballsportarten an. Für die verschiedensten Aktionen und Aktivitäten wie beim Paragliden, bei Ausflügen in die Hochseilgärten, zum Rafting und Canyoning, bei Fahrten mit dem „Arlberger Supersauser“, allen sportlichen Aktivitäten im arl.rock sowie beim Besuch des Tiroler Abends gibt es außerdem noch zahlreiche Ermäßigungen. Der Eintritt in das renovierte, überaus informative und interessante Museum St. Anton am Arlberg ist für Sommer-Aktiv-Gäste kostenfrei.

Das vollständige Sommer-Angebot gibt es unter www.sommer-aktiv.at.

Historische-, Themen- und abenteuerliche Wege: Wer den Bergsommer lieber etwas ruhiger genießen möchte, dem stehen im Wandergebiet mit Gütesiegel rund 300 Kilometer markierte Wanderwege, für Nordic Walker 40, für Jogger immerhin 45 Pisten-Kilometer zur Verfügung.

Von der Panoramawanderung bis hin zu den Klettersteigen können Wanderer ganz nach Kondition ihre individuelle Tages-Tour selbst wählen. Beliebt sind Themen-Wege wie der Historische Weg von St. Jakob nach St. Christoph, Etappen des Tiroler Adlerweges sowie der neue WunderWanderWeg direkt an der „Sennhütte“.

Ein beeindruckendes Naturschauspiel in der Region St. Anton am Arlberg bietet die Schnanner Klamm. Die imposante Schlucht wurde in den vergangenen Jahren mit Brücken und Stegen wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Natürlich gibt es auch für die Familie hervorragende Möglichkeiten für Aktivitäten bei Wanderungen, Mountainbike-Touren, beim Schwimmen oder im Hochseilgarten. Ein Riesenspektakel bietet der neue „Arlberger Supersauser“: Die schienengeführte Sommerrodelbahn flitzt in Pettneu 680 Meter den Berg hinunter; 180 Höhenmeter werden dabei zurückgelegt und das 26-prozentige Gefälle sorgt für gehörige Adrenalinschübe.

 

Sehen - Fühlen – Begreifen: Unmittelbar an der „Sennhütte“ in 1 500 Meter Höhe, gibt es seit Sommer 2008 den „WunderWanderWeg“. Ein abenteuerliches und überaus informatives Erlebnis für die ganze Familie bei freiem Eintritt.

Die 34-jährige Tanja Senn - Absolventin der Handelsakademie und viele Jahre beim Tourismusverband St. Anton tätig -, der, wie ihrer gesamten Familie, die Natur besonders am Herzen liegt, hatte die Idee für dieses besondere Natur-Highlight. Sie hat es eigenhändig erst am Computer gestaltet und danach in der Natur umgesetzt.

Auf fast 1 000 Meter Länge erstreckt sich das von Experten als wahrer Schmaus für die Sinne und sinnliches Vergnügen bezeichnete Terrain, das Augen, Ohren und Nase für eine spannende Entdeckungsreise beansprucht.

 

Maskottchen „Senni“ lädt zum Spaziergang durch Wald und Wiesen ein

 

BarfußPfad - für eine natürliche Fußreflexzonen-Massage; WasserWeg - der Frische und Energie in Form von Tiroler Bergwasser spendet; Alpenblumen- und KräuterWeg - mit 14 verschiedenen spezifischen Gärten und einer Minzenallee mit 31 unterschiedlichen Sorten; NaturSpielplatz - auf dem Kinder ihre Kreativität ausleben und toben können sowie  WunderWald - Höhepunkt und Abschluss des neuen WunderWanderWeges, bilden einen Pfad der Naturattraktionen.

Speziell im WunderWald kann die Einzigartigkeit der Natur wieder entdeckt werden. Mit Hilfe von zehn Stationen - aus und mit der vorhandenen Natürlichkeit des Raumes gestaltet - werden auf leicht verständliche Weise die Besonderheiten des Waldes vermittelt. Der Besucher muss fühlen, sehen, hören, riechen, schmecken und ertasten, was ihm die Natur pur bietet. Er lernt dabei Wissenswertes rund um den Wald und die Naturkreisläufe kennen. Er begegnet unter anderem einem gesprengten Stein, der Steinzeit, dem Moorbad, einem gefräßigen Baum (siehe Foto), dem Ameisengeist und kann durch ein „Guckloch“ wie ein Jäger einen Blick in die faszinierende Tier- und Pflanzenzelt werfen. An einigen lichten Stellen des Waldes kann man die Gipfel und weiten Hänge der umliegenden Bergwelt bewundern.

Am Ende der Wunder-Tour lädt die Sonnenterrasse der „Sennhütte“ zur Erholung und zum Verweilen ein. Mitten in der Natur, in urigem, originellem und echt tirolerischem

Ambiente servieren Gastgeber Karl Senn und sein Team mehrere äußerst schmackhafte Gerichte, unter anderem mit Gewürzkräutern aus dem hauseigenen nahen Kräutergarten zubereitet.

Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport, wie der Jordanische König, Fußballtrainer Ottmar Hitzfeld und Ralf Rangnik, Sportler wie Yannick Noa, Oliver Kahn und Michael Stich sowie Norbert Hauck und Klaus Schneider als Vertreter des Automobil-Rennsports, haben hier schon schöpferische Pausen eingelegt.

Weitere Informationen unter www.wunderwanderweg.at; www.sennhuette.at.

 

St. Anton am Arlberg ist auch Radsportrevier: Auf Grund seiner Lage, der herrlichen Bergkulisse und intakten Natur ist St. Anton ein geeignetes Revier für Mountainbiker und ein optimaler Ausgangspunkt für Rennradtouren mit echten Herausforderungen von der lockeren Auffahrt bis hin zu anspruchsvollen Trails im alpinen Gelände.
Auf die Mountainbiker warten mehr als 200 Kilometer ausgewiesene und beschilderte Strecken. Während der Radwochen begleiten professionelle und Rennsport erprobte Guides die sportlichen Gäste auf ihren Etappen. Ein professioneller Reparaturservice mit Ersatzmaterial und erfahrenen Mechanikern steht außerdem jeder Zeit zur Verfügung.

 

Adrenalin pur über dem Arlberg: Für alle, die zur richtigen Erholung auch den gewissen Nervenkitzel brauchen, bietet St. Anton am Arlberg Rafting- und Canyoning-Touren, Paragliden, Mountainbike-Trips, Erlebniswanderungen und Kletterkurse an. Die Landschaft wartet mit den besten Voraussetzungen auf: tosende Wildbäche, Felsen zum Klettern, Schluchten und Klammen, Wanderwege und Fahrradstrecken. Die Angebote reichen von Kindergruppen und Familienunternehmungen bis hin zum nassen Ritt auf dem Inn oder auf anderen Wildwassern Tirols. Wer mag, kann auch über die Bergwiesen und Gipfel von St. Anton am Arlberg schweben und einen besonderen Blickwinkel auf Berg und Tal bekommen. Man muss kein passionierter Fallschirmspringer oder Paraglider sein - bei einem Tandemflug mit professioneller Begleitung lässt sich dieser ungewöhnliche Ausflug zu jeder Zeit genießen.

 

Ein neues Sport- und Kletterzentrum: Das Sportangebot in der Ferienregion St. Anton am Arlberg ist in den letzten Monaten variantenreicher und wetterunabhängiger geworden. In dem neuen multifunktionalen Sport- und Kletterzentrum arl.rock im Herzen des Ortes (direkt am Bahnhof) gelegen, sind den sportlichen Aktivitäten dank eines Spezialbelags kaum Grenzen gesetzt: Aus zwei Tennisplätzen wird ein Hallen-Fußballplatz, wahlweise auch ein Volleyballfeld und die Squash-Spieler bekommen ihre eigene Box. Auf vier Kegelbahnen rollen Kugeln und fallen Kegel. Klettern, Bouldern oder Eisklettern - bis zu 100 unterschiedliche Kletterrouten verschiedenster Schwierigkeitsgrade bietet arl.rock insgesamt an. Eisklettern und Bouldern ist sogar zu jeder Jahreszeit möglich.

Golfen in den Bergen will geübt sein. So auch auf dem 6-Loch-Platz im St. Antoner Ortsteil Nasserein. Selbst fortgeschrittene Spieler fühlen sich hier herausgefordert, denn die Fairways und Greens gelten aufgrund ihrer Berglage als besonders schwierig. Schon beim zweiten Abschlag sind 100 Höhenmeter zu überwinden. Auch Golfer, die das kurze Spiel trainieren möchten, finden in St. Anton am Arlberg ideale Bedingungen. Das Putting-Green gehört zu den größten in Tirol. www.stantonamarlberg.com.


Traditionell und/oder kulinarisch schlemmen: Die Arlberg-Region ist bekannt für kulinarischen Genuss. In den mehr als 160 Restaurants und Bars sowie 19 Bergrestaurants - die in der Mehrzahl nur in der Wintersaison ihre Gäste erwarten - sorgen 20 Haubenköche für höchsten Gaumen-Genuss.

Denn die köstliche Bergluft und gesunde Bewegung machen hungrig. Also stärken sich die Gäste zwischendurch und zum Abschluss ihrer Tour in einer zünftigen Almhütte, vielleicht auch in einem modernen Bergrestaurant mit Tiroler Traditionsküche oder raffinierten kulinarischen Gerichten.

Die exzellenten Speisen und den bemerkenswerten Service dekorierten die Tester des Gault Millau im Jahr 2007 mit den begehrten Hauben gleich für fünf Restaurants. Dazu gehören die „Alte Post“, das „ben.venuto“, das „Raffl’s“ im Hotel St. Antoner Hof, die „Verwallstube“ auf dem Galzig und das „Hospiz“ im gleichnamigen Hotel in St. Christoph am Arlberg.

 

Großzügig, mit Liebe zum Detail ausgestattet, gemütliche Zimmer mit Bad/Dusche, WC, Balkon, Kabel-TV, Sauna, Solarium und Dampfbad, ist das „Hotel Garni Senn“ in zentraler und doch ruhiger Lage den Touristen eine optimale Urlaubsadresse www.sennhotel.at.

 

Best of the Alps: Zwölf klassische Orte in den Alpen haben sich zur Gruppe „Best of the Alps“ zusammengeschlossen. Alle führen einen klangvollen Namen. „Best of the Alps“ ist das Markenzeichen für die große Tradition der Gastfreundschaft in jenen Alpenorten, die im Ski- und Bergurlaub als Pioniere gelten. Für alle gilt: Die Einzigartigkeit der Bergwelt und die Schönheit der Landschaften ist bestens in Einklang gebracht mit den Anforderungen modernen und aktiven Urlaubs, im Sommer und im Winter.

Als „Best of the Alps“ gelten diese Orte aber auch wegen ihrer hervorragenden Verkehrsanbindung, der Vielfalt des kulturellen Angebots und nicht zuletzt wegen der geradezu mythenhaften Berühmtheit ihrer Berge.

Dass die klassischen Alpen-Urlaubsorte zudem eine reiche Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten aller Kategorien und eine kulinarische Offerte von regionaler Prägung und internationalem Niveau bieten, versteht sich ganz von selbst. Zu diesen Zwölf gehört St. Anton am Arlberg. www.bestofthealps.com

 

Aktiv erholen und entspannen: Im Herzen von St. Anton am Arlberg liegt das Veranstaltungs- und Kongresszentrum ARLBERG-well.com. Eine Stätte für große Sportereignisse und internationale Veranstaltungen. Ein weitläufiger Bereich des ARLBERG-well.com lädt zur Erholung und Entspannung ein. Urlauber genießen hier unter anderem Dampfbad und Sauna. Im Fitnessraum können sie Gewichte stemmen, ihre Bahnen im Schwimmbad ziehen, sich auf der Liegewiese mit Bergblick sonnen oder die Muskeln bei einer Massage lockern lassen.

 

Ob im Sommer oder Winter: St. Anton am Arlberg bietet abwechslungsreiche Programme für Familien und Kinder. Manchmal wünschen sich die Eltern einfach etwas Ruhe oder die Kinder möchten ohne die „Oldies“ losziehen. Dann werden die jungen Gäste zwischen fünf und 14 Jahren von dem freundlichen Hasen Hoppl in Empfang genommen. Von Montag bis Freitag bietet Hoppl ein Abenteuer-Ganztagesprogramm für Kids und kleine Bergsteiger. Auch bei gelegentlich schlechtem Wetter fällt das Programm des „Kids Club" nicht ins Wasser. Statt draußen unterwegs zu sein, werden dann Spiele- und Bastelnachmittage veranstaltet.

 

Gepflegte Tradition erleben: Wer die Tiroler Tradition liebt und lebendiges Brauchtum schätzt, ist in der Ferienregion St. Anton am Arlberg bestens aufgehoben. Besonders im Sommer bieten zahlreiche Veranstaltungen immer wieder Gelegenheit, die Herzlichkeit und Naturverbundenheit der Einheimischen zu erleben. So beispielsweise beim St. Antoner Dorffest, bei den Kirchtagsfesten in St. Jakob, Pettneu, Flirsch und Schnann und zu den wöchentlichen Tiroler Abenden. Für Volksmusikliebhaber gibt es den Arlberger Tag der Volksmusik und ein zünftiges Bezirksmusikfest in St. Anton. Und was könnte es Schöneres und Ursprünglicheres geben als ein Almfest? Senn und Sennerinnen  laden hoch oben auf dem Berg zu Almfesten mit Musik ein.
Wenn der Bergsommer Mitte September langsam zu Ende geht und sich die Blätter färben, kehren die Kühe geschmückt ins Tal zurück. Das Schmücken der Kühe ist ein Zeichen für einen reibungslosen und unfallfreien Sommer auf der Alm.

Das ist der Tag, an dem sich Einheimische und Gäste vom Sommer verabschieden und den Herbst willkommen heißen. 

 

Anreise

Pkw: Über Salzburg - Kufstein - Innsbruck - Landeck - nach St. Anton am Arlberg oder über München - Fernpass - Landeck - nach St. Anton am Arlberg oder über Stuttgart - Bregenz - Feldkirch - Bludenz - Arlbergpass oder Arlbergtunnel - nach St. Anton am Arlberg oder über Zürich - St. Gallen oder Sargans - Feldkirch - Bludenz - Arlbergpass oder Arlbergtunnel nach St. Anton am Arlberg.

 

Flug: Die nächstgelegenen Flughäfen sind Innsbruck (ca. 100 km), Friedrichshafen (ca. 130 km), München (ca. 250 km), Zürich (ca. 250 km), Salzburg (ca. 300 km).

 

Bahn: St. Anton am Arlberg ist Eurocity-Station. Der Bahnhof liegt im Ortszentrum. Alle wichtigen internationalen Schnellzüge - auch der Orient Express - halten in St. Anton am Arlberg.

 

Kontakt


Informationsbüro des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg
A-6580 St. Anton am Arlberg
Tel. +43-5446-22690; Fax +43-5446-2532
info@stantonamarlberg.com; www.stantonamarlberg.com

 

Ein Beitrag für ReiseTravel mit Bildern von Bernd Schenke.

 

 

 

 

 

 

 

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