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Asunción

Faszination Wasser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf drei Kilometer Breite stürzen Millionen Liter Wasser in 275 Kaskaden 72 Meter in die Tiefe

 

 


Die südamerikanische Republik Paraguay grenzt an Argentinien, Brasilien und Bolivien. Sie ist ein Binnenland und die Wirtschaft hat sich konzentriert um Asunción angesiedelt. 1537 gegründet, ist Asunción multikulturell geprägt. Ab 1880 begann die Einwanderung vieler Menschen aus Deutschland. Noch heute bieten zahlreiche Hotels und Restaurants „deutsche Gastfreundschaft“, so im Westfalenhaus: „Sie kommen als Gäste und – scheiden als Freunde!“
Jahr für Jahr wandert noch immer eine große Anzahl deutscher Mitbürger nach Paraguay aus. Fernab vom europäischen Stress, „ein neues Leben anfangen“. Gemessen an vielen anderen Ländern sind die Einwanderungsbedingungen für Investoren leicht. Bekannt war General Alfredo Stroessner. Er kam 1954 durch einen Militärputsch an die Macht und wurde erst 1989 – ebenfalls durch einen Militärputsch – gestürzt. Heute ist Paraguay auf dem Weg in die Demokratie. 1989, das Jahr der großen Veränderungen in der Welt, schenkte auch Paraguay seine Wende.
Mit seiner 500-jährigen Geschichte verbindet Asunción den Charakter einer Weltstadt mit den Traditionen vergangener Zeiten. Besuchenswert sind der Hafen, Regierungspalast und die Rocoa – die Arkaden, eines der ältesten Gebäude der Stadt. Rund 60 Hotels laden zur Nacht.

Reisen zu den Jesuitischen Missionen werden gern gebucht. Naturfreunde begeben sich auf die Spuren von Prof. Dr. Dr. Hans Krieg, dem großen Deutschen Biologen, der als erster Naturwissenschaftler der Neuzeit den Chaco von Asuncion bis Santa Cruz de la Sierra durchritt.

Im so genannten „Drei-Länder-Eck“ liegen die Landesgrenzen von Argentinien, Brasilien, Paraguay und deren Flüsse. Ein „Traumziel“ - für Touristen aus aller Welt - sind die Wasserfälle von Iguazú, der meistbesuchteste Ort Südamerikas.

 

 

 

 

 

An der zerklüfteten Felskante „Teufelskehle“ stehen die Besucher und erleben ein einmaliges „Wasserspektakel“. Ein Naturereignis ersten Ranges und es ist laut:
„Man versteht sein eigenes Wort nicht!“

 

Super und echt stark. Ein UNESCO-Naturdenkmal. Im schäumenden Wasser bilden sich bunte Regenbögen. Auf den zahlreichen Brücken und Stegen stehen die Besucher und bestaunen das einmalige Naturschauspiel. Stundenlang!
Der Rio Iguazú – ein Indianerwort: Großes Wasser - ist ein Nebenfluss zum Rio Paraná und bildet die Grenze. Das gesamte Areal steht unter Naturschutz. Eine ganze Woche sollte man hier seine Ferien verbringen. Aber leider, bei Rundreisen in Gruppen ist in aller Regel nur ein kurzer Zwischenstopp eingeplant.

 

 

Die argentinische Seite sollte – nicht nur für Fotografen - am Nachmittag auf dem Programm stehen, wegen des Sonnenstandes. Am Eingang des Parks startet eine Schmalspurbahn zum Hotel Sheraton. Von hier geht es über gut gestaltete Wege und Brücken zu den einzelnen Wasserfällen. Zu so manchem Wasserfall gelangt man auf dieser Seite direkt, man steht oberhalb, am und über dem Wasser.

Die brasilianische Seite sollte am Morgen besucht werden. Möglichst ganz früh, wenn die zahlreichen Touristen noch nicht mit den Bussen eingetroffen sind. Hier bietet sich der beste Gesamtüberblick und man steht unten, am Wasser.


 

 

 

 

Special Tipp

 

An den Wasserfällen strahlt fast immer die Sonne. Doch wer sich ganz nah an das Wasser wagt, sollte ein Regencape mitführen. Oft bläst der Wind und dann wird man nass. Wer nichts gegen nasse Kleidung hat, sollte eine Bootstour unternehmen. Unterhalb der Kaskaden wird dies möglich. Rafting lautet eine Offerte. Quer durch die Gischt. Ein großartiges Spektakel und mit nachhaltigen Eindrücken. Solche Bootsfahrten werden im Hotel gebucht.

Rafting-Safari

 

 

 

Nervenkitzel der besonderen Art

 

Von den Wasserfällen blickt das Betrachterauge auf alle Orte: Hotels und die Airports in den drei Ländern liegen dicht beisammen. Aber dazwischen fließt der Fluss. Deshalb sind für alle Fahrten – auch im Mietwagen – etwa 60 Kilometer einzuplanen.
Wer noch ein paar Euro in der Tasche hat, kann einen Rundflug im Helicopter buchen. Dies ist mit einer „Kleinen Tour“ oder auch über „Alle drei Länder“ machbar. Der Portier in den Hotels informiert über Details.

Zur Übernachtung empfiehlt sich auf argentinischer Seite das Hotel Sheraton. In Brasilien nächtigt man im „Tropical“ - Das Caratas Hotel & Resort, ein sehr gutes Hotel, ausgestattet mit allem Komfort, direkt an den Wasserfällen. Küche und Keller bieten Spitzenqualität.

Der Blick schweift von Argentinien nach Brasilien …

 

 

 

… dort steht dieses Traum-Hotel

 

In allen Hotels werden Ausflüge und Touren zu weiteren interessanten Ort angeboten. Besuchenswert ist die nahe Stadt Foz do Iguacu; dorthin fährt regelmäßig ein Hotel-Shuttle. In der Stadt wird Shopping groß geschrieben. Auch hier laden Hotels und typisch brasilianische Restaurants ein.

Ciudad del Este (ehemals Presidente-Stroessner-Stadt) ist mittlerweile zweitgrößte Stadt Paraguays. Sie wuchs vor allem im Zusammenhang mit dem Bau des Wasserkraftwerkes Itaipú. Über die imposante Grenzbrücke „Ponte international da Amizade“ geht es in die brasilianische Stadt Foz do Iguacu. Eine Tour im Bus, in Form eines Tagesausfluges oder nur für ein paar Stunden, per Pedes.

 

 

 

 

Die Grenzstadt Ciudad del Este kann nicht gerade als schön bezeichnet werden: „Unsere Stadt ist ein einziges Shopping-Center“, lautet die Botschaft vom Grenzposten. Bitte den Pass bereithalten. Doch so mancher möchte nur einen (zur Erinnerung) Stempel

 

 


Wer in dieser Grenzoase nicht zum Spiel in das „Cassino Acaray“ geht, fährt weiter, immer am Rio Paraná entlang und kommt zum „Usina Hidrelétrica de Itaupu“, dass derzeit „Größte Wasserkraftwerk der Welt“. Enorme Wassermassen stürzen aus einem künstlich angestauten Meer – Lago de Itaipu, in die Tiefe. Ein imposantes Wasserkraftwerk. Am 180 km langen Stausee entstand ein umweltfreundliches Naturschutzgebiet. Der Osten des Landes bietet viel Natur und 20 Nationalparks. Von hier sind es zur Hauptstadt Asunción etwa 300 Kilometer.

 

Ein Auto in Paraguay …

 

 

 

… oder doch Brasilien

 

Reisende, die nur wenig Zeit haben, sollten die Paraguay-Brasilien Tour im Taxi zurücklegen. So bietet „Taxi Aeroporto“ seine Dienste an: „Oft fahre ich Touristen aus Deutschland“, sagt Inhaber Rudi Vulczak (Brasilien, Fon 91044848). „Mein Großvater kam bereits 1920 aus der Ukraine hierher an den Großen Wasserfall und seit dem leben und arbeiten wir hier.“ Rudi informiert über so manche Details, hier in Südamerika. Eine vier Stunden-Tour kostet 50 US-Dollar.

Benötigt wird (nur sicherheitshalber) ein gültiger Pass. Bei Ausreisen aus Argentinien sollte ein Vermerk (Stempel) in den Pass eingetragen werden. Sonst kann es Probleme bei der erneuten Einreise geben.

Im Jahre 1527 kam der Eroberer Sebastian Gaboto das erste Mal nach Paraguay, in Mission der Jesuiten und der spanischen Krone, um das Land zu kolonialisieren. In seiner Begleitung Martin Nino, ein romantischer Harfenist mit seinem klassischen Instrument. Die Harfenmusik gefiel den Eingeborenen so gut, dass sie das Instrument zu der noch heute bekannten indianischen Harfe weiter entwickelten. Das Instrument ist Symbol dieses Landes und wird in Asuncion hergestellt. Der vereinte Klang von Harfe und Gitarre wird zum Erlebnis. Musik ist in Paraguay sehr populär und weltweit bekannt die Gruppe „Los Paraguayos“.

Luis Alberto del Parana gründete einst die Gruppe. Schallplatte, Music-CD und DVD sind überall erhältlich. Lebensfreude, Leidenschaft, Exotik – aber auch sinnliche Melancholie sind die unverwechselbaren musikalischen Zeichen für „Los Paraguayos“; die einzigartige Kultur ihres Landes und des südamerikanischen Kontinents.

 

 

Ziel einer Traumreise

 

 

 

 

 

 

 

Autorenbewertung

 

 

 

Super traumhaft ist dieses Naturspektakel und alles Drum und Dran stimmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt

 

Studiousus Reisen München GmbH
Riesstrasse 25, D-80992 München

www.studiosus.com


Südamerika Line
Fischbacher Straße 81, D-67691 Hochspeyer

www.suedamerika-line.de


Rainer Hujer - Spezialist für Gruppen- und Individualreise nach Lateinamerika – Leiter Tourismusamt von Paraguay in Deutschland.

Deutsch – Paraguaysche Industrie- und Handelskammer
www.ahkasa.com.py

 

Unser Autor Gerald H. Ueberscher (e-Mail: ueberscher-redaktion@t-online.de ) besuchte das Dreiländereck Brasilien – Argentinien – Paraguay.


 

 

 

 

NEWS

 

Die besondere Reise: „So sehe ich mein Land“

Reise nach Paraguay in Begleitung der Botschafterin: „Mein Paraguay“ ist die vierte Botschafterreise aus der exklusiven Reise-Serie von WINDROSE, die gemeinsam mit den Botschaften außereuropäischer Länder in Berlin ausgearbeitet wird.
Ihre Exzellenz, Botschafterin Lilianne Lebrón-Wenger stellt persönlich jene Aspekte ihrer Heimat vor, die den Teilnehmern „normaler“ Studienreisen größtenteils verborgen bleiben: Vielfältige und tiefe Einblicke in die Geschichte, Wirtschaft und Politik der Republik Paraguay sowie Begegnungen mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.
Die Reiseroute streift alle Facetten des Landes und beinhaltet alle bekannt wichtigen Sehenswürdigkeiten. In der Hauptstadt Asunción bezaubert einzigartige Kolonialarchitektur. Beeindruckend sind der gewaltige Staudamm von Itaipú, das leistungsfähigste Wasserkraftwerk der Welt, sowie die grandiosen Iguassu-Fälle. In der Zentralregion faszinieren handwerkliche Traditionen, uralte Mythen, religiöse Besonderheiten, die Spuren deutscher Siedler sowie die im 17. Jahrhundert gegründeten Jesuitenmissionen, heute Weltkulturerbe.
Ein Vorbereitungsabend in der Botschaft und ein Teilnehmertreffen nach der Reise sollen den Kontakt zum Land vertiefen.

 

 

 

 

Kontakt

 

WINDROSE Fernreisen Touristik GmbH
Neue Grünstraße 28, D-10179 Berlin
Tel.: (030) 20 17 21-88 Fax: (030) 201721-17, e-Mail: team2@windrose.de

www.windrose.de/presse


Ein Beitrag für ReiseTravel von Ingrid Holzinger.

 

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