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Dakar

Paris - Dakar

 

Das ist der Senegal

Nach rund sechs Flugstunden – ab Airport Frankfurt am Main – zeigt sich Afrika von seiner schönsten Seite. Die Republik Senegal wird von diesem Erdteil, aber auch von seiner Lage am Atlantik geprägt. Die Gegensätze zwischen gemäßigten und tropischen Klimazonen, sonniger Savanne und dichtem Urwald, islamischer Frömmigkeit und französischem Savoir vivre, zwischen dem quirligen Dakar und dem beschaulichen M´bour machen den Reiz dieses Landes aus.

Dakar, die moderne Hauptstadt, ist eine Wirtschaftsmetropole. Hier treffen sich die Manager zahlreicher Unternehmen zum Geschäft. Dem Touristen öffnet sich der Blick auf typisch afrikanische Märkte, auf die Medina und Moscheen.

Mit dem Taxi geht es quer durch Dakar

An den paradiesischen Atlantik-Stränden kann man sonnenbaden und im Meer schwimmen, oder unter den Palmen bei leichter Brise, einfach das Leben genießen. Hotels und Klubs bieten viele Varianten zur sportlichen Betätigung: Surfen, Schnorcheln oder Segeln.
Fisch steht fast täglich auf den Speisekarten. Ein Besuch bei den Fischern, auf den Muschelinseln von Fadiouth und dem Fischmarktes von Joal, ist lohnenswert und „köstlich“.

Frisch gefangen …

… und gleich versteigert

Blick in eine traurige Vergangenheit: Die Sklaveninsel Goree

Mit einer Fähre geht es nach Goree, der Sklaveninsel, die seit 1960 zum Senegal gehört. Um 1588 gründeten die Holländer auf der Insel eine Ansiedlung. Der Festungskomplex – für ein Foto super geeignet - wurde 1776 erbaut.

Goree war einer der schlimmsten „Umschlagplätze“ für Sklaven in die Neue Welt. Grausame Zeiten. Heute leben hier knapp 1.000 Einwohner.
Seit 30 Jahren ist die Insel ein gern besuchtes Touristenziel. Auch aus den USA kommen Besucher, vor allem Farbige. Die UNESCO erklärte die ehemalige Sklaveninsel Goree zum Weltkulturerbe.

Der Nationalpark Sine Saloun, ein weitläufiges Mündungsdelta der Flüsse Sine und Saloum, ist ein Paradies für Vögel. Eine Bootsfahrt durch die Mangroven führt an vielen kleinen Inseln vorbei.
In der Savanne werden Antilopen und Paviane beobachtet. So mancher der zahlreichen Senegal-Touristen unternimmt eine Tour in das Nachbarland Gambia. Es liegt links und rechts vom Gambiafluss, quasi mitten im Senegal.

Populär wurde der Senegal durch die jährliche Rallye Paris – Dakar. Motorräder, Autos und Trucks kämpfen um vordere Plätze. Der Rosa See ist jedes Jahr der Endpunkt der Rallye. Jutta Kleinschmidt ist bei dieser internationalen Rallye wohl die bekannteste deutsche Sportlerin.
Dieser Lac du Rehtba – der Rosa See, ist durch seinen hohen Salzgehalt und die darin enthaltenen Mineralien bekannt. Diese reflektieren die eingefallenen Sonnenstrahlen rosa bis violett. Ein faszinierendes Naturschauspiel. Außerdem wird hier Salz abgebaut. Dieses kann als Souvenir erworben werden.

Jedes Jahr im Januar wird die „DAKAR“ ausgetragen. Der Start erfolgt in Spanien. Von Barcelona geht es über Marokko, Mauretanien, Mali in den Senegal. Eine klassische Routenführung mit zwei Marathon-Etappen, ganz in der Tradition der DAKAR. Die Teilnehmer müssen sich folglich jedes Jahr auf eine anspruchsvolle und harte Rallye einstellen. Das Ziel ist immer am Lac Rosa vor den Toren Dakars.


Am Rosa See wird Salz gewonnen. Hier ist das Ziel, von Paris – Dakar

 

Der Senegal hat tropisches Klima, am Meer ist es mild. Regenzeit ist von April bis November. Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Wer aber vorsichtig sein möchte, macht sicherheitshalber eine Malaria Prophylaxe.

Der Pool am Atlantik

Fisch, täglich frisch

 

 

 

Autorenbewertung

 

Für alle Fans der „Dakar“ ein traumhaftes Reiseziel. Vielleicht einmal selbst mit dem Auto die Strecke fahren.

 

 

 

Kontakt

 

DAKAR 2005 - http://www.dakar.com/
Baja Deutschland. http://www.rallye-office.de/

 

Unser Autor Gerald H. Ueberscher (e-Mail: ueberscher-redaktion@t-online.de ) besuchte den Senegal.

 

 

 

 

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