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Reise zu den Schimpansen
| Der Mgahinga-Gorilla-Nationalpark |
Im Mgahinga-Gorilla-Nationalpark |
Auch kann eine Suche der Gorillas recht anstrengend sein, denn das Gelände ist sehr bergig und unwegsam. Eine gute körperliche Kondition ist also schon erforderlich. |
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Seltene Tierarten wie Goldene Meerkatzen, Waldelefanten, Büffel oder Ducker werden angetroffen. Zum Teil besteht der Nationalpark aus Bergwald, anderseits herrscht Grasland vor. Die spektakuläre Umgebung am Fuße der Vulkane, von denen der höchste 4.507 Meter erreicht, gehört zu den faszinierendsten ostafrikanischen Erlebnissen. |
Im Angebot: Halbtagswanderungen sowie die Herausforderung eines Volltagaufstiegs auf Gipfel von Mt. Muhavura oder von Mt. Mgahinga sowie dem atemberaubenden Sabyinyo Gorge an. Ebenfalls sehr interessant sind die drei Sümpfe Rugezi, Kabiranyuma und Kizibakye. |
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Empfehlungen zur Reise zu Schimpansen und Berggorillas |
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Kleidung
Da die meisten Säugetiere nur schwarz und weiß wahrnehmen, ist es sehr wichtig, dies auf einer Fußsafari zu bedenken. Tragen Sie daher bitte neutrale oder gedeckte Farben. Alle leuchtenden Farben ziehen manchmal unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich. Unangenehm kann es werden, wenn ein Elefant sich Ihnen allzu sehr nähert!
Dunkle Farben werden von den Tieren häufig als bedrohend empfunden, die sie möglichst meiden. Versuchen Sie tagsüber Insektensprays zu vermeiden (sie sind ohnehin nur abends und nachts notwendig) wie auch Parfüm und kräftige Deodorants, die die Tiere auf den Menschen aufmerksam machen. Rauchen ist während aller Aktivitäten nicht gestattet; zum einen würde es wieder die Tiere aufmerksam machen, zum anderen besteht während des größten Teils des Jahres Brandgefahr. Nutzen Sie während der Fußsafari Ihre Augen, Ihre Ohren, Ihre Nase, aber bitte nicht Ihren Mund! Wenn Sie sich lautstark unterhalten, geht Ihnen ein großer Teil der Freude und Spannung einer Fußsafari verloren.
Tierbeobachtungsfahrten
Während einer Tierbeobachtungsfahrt sehen Sie mehr Tiere als während einer Fußsafari, weil man im Fahrzeug einen größeren Bereich übersehen kann. Es werden normalerweise 3-stündige Fahrten am Vormittag oder am Nachmittag bis in den Abend angeboten wie auch manchmal eine ganztägige Tierbeobachtungsfahrt. Nachtfahrten bieten die Gelegenheit, auch nachtaktive Tiere zu sehen. Dazu verwenden die Ranger starke Spotscheinwerfer, versuchen jedoch, die Tiere möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Was sollte man mitnehmen?
Ein gutes Fernglas (7x50 oder 10x50) ist natürlich immer empfehlenswert. Wenn auch viele der größeren Tierarten recht nahe zu sehen sind, so vermittelt ein Fernglas doch Eindrücke, die das Auge ansonsten kaum wahrnehmen kann; dies gilt natürlich vor allem für die Vogelwelt. Eine Checkliste für Vögel, Säugetiere und Pflanzen wird zur Verfügung gestellt. Ganz wichtig ist ein breitkrempiger Hut. Schirmmützen oder Basecape sind nicht empfehlenswert. Vergessen Sie auf keinen Fall eine Sonnenschutzcreme. Und zu Hause haben Sie sich bestimmt schon mit genügend Filmmaterial, Ersatzbatterien, Videofilmen und Ersatzakkus versorgt, oft finden Sie nicht immer die Filme, die Sie vor Ort benötigen. Oft ist Filmmaterial teurer als zu Hause.
Während der Tierbeobachtungsfahrt stehen Getränke (Mineralwasser, Limonaden, Bier) in einer Kühlbox zur Verfügung. Trinken Sie mehr als zu Hause, denn die trockene Hitze kann unbemerkt zu einer Dehydration des Körpers führen. Je nach zeitlicher Ausdehnung der Tierbeobachtungsfahrt wird Ihnen auch ein Frühstück und oder Mittagessen geboten.
Gibt es Moskitos? Wie sieht es mit Malaria aus?
Um Sie zu beruhigen: Die meisten der dem Menschen schädlichen Insekten sind vor allem in den nassen Jahreszeiten aktiv. Das Malariarisiko ist also in den Monaten April und Mai vorhanden. Wenden Sie sich wegen einer Malariaprophylaxe an Ihren Arzt, ein Gesundheitsamt oder ein Tropeninstitut. Die Meinungen bezüglich der Malariagefahr und den Nebenwirkungen einer Malariaprophylaxe gehen weit auseinander. Auf alle Fälle sollten Sie Schutzmaßnahmen ergreifen: Tragen Sie in der Abenddämmerung Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen und Socken. Schützen Sie sich mit einem Moskitospray. Schlafen Sie unter einem Moskitonetz. Gibt es in Ihrem Zimmer kein Moskitonetz, fragen Sie an der Rezeption; wahrscheinlich benötigt man es gar nicht. Manche Lodges hängen zur Dekoration – aber vor allem zur Beruhigung der Gäste Moskitonetze über die Betten, obgleich dies nicht notwendig wäre.
Werden sie Löwen sehen?
Garantien können auf Tierbeobachtungsfahrten verständlicherweise keine gegeben werden. Zum einen bewegen sich die Tiere, auch wenn sie feste Reviere haben, frei im Park. Zum anderen sind die Nationalparks oft nicht eingezäunt, so dass die Tiere die Parks verlassen können. Zudem sind Löwen den größten Teil des Tages kaum aktiv, ruhen oder schlafen versteckt und sind oft kaum auszumachen, selbst wenn sie sich ganz in der Nähe befinden. Ein Nationalpark ist eben kein Zoo. Vieles hängt einfach davon ab, dass man zufälligerweise zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist!
Wie sieht es mit Schlangen aus?
Natürlich gibt es Schlangen in Uganda, und sogar einige sehr gefährliche. Während der Reise sieht man allerdings sehr selten Schlangen in freier Wildbahn, wahrscheinlich nehmen uns mehr Schlangen wahr. Da Schlangen fast immer, bis auf die Ausnahmen wie die „puff-adder" (bitis arietans), regungslos liegen bleiben - sie versuchen dem Menschen aus dem Wege zu gehen, sind Schlangen eine eher vernachlässigbare Gefahr.
Ein Game ranger beschrieb es so: „Stellen Sie sich vor, sie würden auf einer Fußsafari plötzlich eine Kobra vor sich sehen. Das Tier stellt sich auf und spreizt seine Haube. Was das bedeutet? Die Kobra versucht nicht, Sie zu beißen. Hätte Sie das tun wollen, so wäre sie versteckt flach auf dem Boden liegen geblieben und hätte sozusagen aus dem Hinterhalt angegriffen. So aber stellte sie sich hoch, damit Sie sie sehen können. Die Schlange sagt damit: „Vorsicht! Komme mir nicht näher!“ Keine Angst also, die Gefahr bei der Hausarbeit zu Schaden zu kommen, ist wesentlich größer.
Was tun, wenn ein Elefant oder ein Büffel angreift?
Ganz einfach: stehen bleiben!
Bleiben Sie einfach stehen, rühren Sie sich nicht und folgen Sie den Anweisungen Ihres Guides! Weglaufen wäre ohnehin sinnlos, denn die Tiere sind sowieso schneller als Sie. Aber zur Beruhigung: Es geschehen ohne Zweifel weniger Unfälle mit Tieren als mit Autos auf europäischen Autobahnen. Natürlich hat es Unfälle gegeben, aber nur durch menschliches Fehlverhalten verursacht. Vor jeder Tierbeobachtungsfahrt informiert Sie Ihr Guide darüber, wie Sie sich zu verhalten haben. Diese Verhaltensmaßregeln haben sich hervorragend bewährt. Während der Fußsafaris und Tierbeobachtungsfahrten versucht Ihr Guide die Tiere möglichst wenig zu stören und dabei ihr Verhalten zu berücksichtigen. Tiere zeigen ihre Intentionen deutlich an durch Laute oder durch ihr Verhalten, so dass sich die Menschen, die durch Tiere zu Schaden kommen, dies fast immer selbst anrechnen lassen müssen.
Reise zu Schimpansen und Berggorillas |
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Kibale Forest - Queen Elizabeth National Park |
ReiseTravel Vorschlag für eine Reise: Tag 02 : Kampala – Kibale Forest Nationalpark Tag 03 : Kibale Forest Nationalpark Tag 04 : Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark Tag 05 : Queen Elizabeth Nationalpark Tag 06 : Queen Elizabeth Nationalpark Tag 07: Queen Elizabeth Nationalpark Tag 08 : Queen Elizabeth Nationalpark - Bwindi Impenetrable Nationalpark Tag 09 und 10 : Bwindi Impenetrable Nationalpark Gorillas sind keinesfalls zahm , sondern wilde Tiere. Wir werden jedoch von erfahrenen Guides begleitet, von denen einige persönlich am Gewöhnungsprozess teilgenommen haben. Aufgrund ihrer Kenntnis des Lebensraums der Gorillas und der Aktivitäten am Vortag versuchen die Guides die Gruppe zu finden. Tag 11 : Bwindi Impenetrable Nationalpark – Entebbe Tag 12 : Entebbe und Abreise |
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| Kontakt |
AST-Reisen
Gronauer Weg 31, D-61118 Bad Vilbel
Fon 06101 – 49 90 20, Fax 06101 – 49 90 29, e-Mail: info@ast-reisen.de
www.ast-reisen.de
Ein Beitrag für ReiseTravel von Christl Nennstiel.
Buchtipp: ReiseTravel empfiehlt
Uganda Ruanda - Handbuch für individuelles entdecken
Wer eine Reise nach Uganda oder gar Ruanda plant, wird dafür von vielen Menschen nur Kopfschütteln und Unverständnis ernten, betont Dr. Christoph Lübbert. Die ehemalige „Perle Afrikas“ ist jedoch wieder eine Reise wert.

Die Vielfalt und Einzigartigkeit der ugandischen Natur ist der Hauptanziehungspunkt des Landes. Das Spektrum reicht von den Tierherden der Savanne des Queen Elizabeth National Park über die Seen im Zentralafrikanischen Grabenbruch, die spektakulären Fälle des Nils, dichte tropische Wälder mit Schimpansen und zahlreichen anderen Primaten bis hin zu den an Menschen gewöhnten Berggorillas im Bwindi Impenetrable National Park und im Vulkangebiet der Virungas. Wie aus einer verwunschenen Zeit erscheint die Fabelwelt des Ruwenzori-Gebirges, dessen bis zu 5109 m hohen Gipfel von bizarren Gletscher- und Eisformationen ummantelt werden. Die einst reichen Tierbestände haben durch Krieg und Wilderei stark gelitten. Uganda kann daher nicht mit den großen Tierherden Tansanias oder Kenias konkurrieren. Doch nirgendwo sonst in Afrika bestehen so gute Möglichkeiten zur Erkundung tropischer Berg- und Waldlandschaften und zur Beobachtung von Primaten wie hier. Aufgrund der politischen Wirren der jüngeren Vergangenheit hat sich bislang - verständlicherweise - kein Massentourismus mit den bekannten negativen Folgen entwickeln können. Viele ursprüngliche Afrika-Erlebnisse sind sozusagen garantiert. Die meisten Menschen strahlen Optimismus und Hoffnung aus, denn nach über zwanzig Jahren Terror, Krieg und Vertreibung hat fast jeder in Uganda die Nase voll davon. Reisende erfahren eine zuvorkommende und freundliche Behandlung. Uganda ist auch eine Ausgangsbasis für Reisen ins benachbarte Ruanda und - zumindest prinzipiell - in den Osten der Demokratischen Republik Kongo. Von Birgit Hempel.
Uganda Ruanda - Handbuch für individuelles entdecken von Dr. Christoph Lübbert, 3., komplett aktualisierte und erweiterte Auflage 2008, ISBN 978-3-8317-1673-9, 504 Seiten, über 150 Fotos und Abbildungen, 48 Seiten zur Tierwelt Ostafrikas, 35 Stadtpläne, Karten und Tabellen, Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, Osnabrücker Strasse 79, D-33649 Bielefeld. www.reise-know-how.de
Das Buch kostet im Buchhandel 25 Euro.
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