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Entebbe

Reise zu den Schimpansen

Der Mgahinga-Gorilla-Nationalpark
im Südwesten von Uganda ist mit 30 qkm und auf einer Höhe zwischen 2.600 und 4.100 Meter der kleinste Nationalpark des Landes; er liegt im ugandischen Teil der Virunga-Berge als Teil der Virunga Conservation Area. Dieses Gebiet wurde als Zufluchtsort für die seltenen Berggorillas errichtet. Zurzeit leben etwa 380 Exemplare der seltenen Tiere im Nationalpark.

Das Aufspüren und Beobachten dieser Lebewesen ist die Hauptattraktion des Parks. Man muss allerdings auch damit rechnen, dass die Gorillas den Park zeitweise verlassen und sich in den Kongo (Virunga-Nationalpark) und nach Rwanda (Vulkan-Nationalpark) begeben. Sie halten sich normalerweise in den Monaten April, Mai, Juni sowie Oktober, November, Dezember im Park auf. Diese kaum vorhersehbaren Wanderbewegungen machen es sehr schwer eine Vorhersage über die Wahrscheinlichkeit einer Sichtung von Gorillas abzugeben. Andererseits empfiehlt es sich wegen der geringen Zahl von Permits weit im Voraus zu buchen.

Im Mgahinga-Gorilla-Nationalpark

Auch kann eine Suche der Gorillas recht anstrengend sein, denn das Gelände ist sehr bergig und unwegsam. Eine gute körperliche Kondition ist also schon erforderlich.

Seltene Tierarten wie Goldene Meerkatzen, Waldelefanten, Büffel oder Ducker werden angetroffen. Zum Teil besteht der Nationalpark aus Bergwald, anderseits herrscht Grasland vor. Die spektakuläre Umgebung am Fuße der Vulkane, von denen der höchste 4.507 Meter erreicht, gehört zu den faszinierendsten ostafrikanischen Erlebnissen.

Im Angebot: Halbtagswanderungen sowie die Herausforderung eines Volltagaufstiegs auf Gipfel von Mt. Muhavura oder von Mt. Mgahinga sowie dem atemberaubenden Sabyinyo Gorge an. Ebenfalls sehr interessant sind die drei Sümpfe Rugezi, Kabiranyuma und Kizibakye.


ReiseTravel Empfehlung:
Wenn Sie großen Wert auf die Beobachtung von Gorillas in Uganda legen und einen Besuch in Uganda buchen, dann ist empfehlenswert mindestens zwei Übernachtungen in Rwanda zu buchen. Im dortigem Parc National des Volcans ist die Wahrscheinlichkeit einer Gorillasichtung wesentlich größer. Nahezu während jeden Besuchs werden dort Gorillas gesichtet. Hinzu kommt, dass die Suche nach Gorillas in Rwanda weniger anstrengend ist, als in Uganda.

 

Empfehlungen zur Reise zu Schimpansen und Berggorillas

Kleidung 
Da die meisten Säugetiere nur schwarz und weiß wahrnehmen, ist es sehr wichtig, dies auf einer Fußsafari zu bedenken. Tragen Sie daher bitte neutrale oder gedeckte Farben. Alle leuchtenden Farben ziehen manchmal unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich. Unangenehm kann es werden, wenn ein Elefant sich Ihnen allzu sehr nähert!
Dunkle Farben werden von den Tieren häufig als bedrohend empfunden, die sie möglichst meiden. Versuchen Sie tagsüber Insektensprays zu vermeiden (sie sind ohnehin nur abends und nachts notwendig) wie auch Parfüm und kräftige Deodorants, die die Tiere auf den Menschen aufmerksam machen. Rauchen ist während aller Aktivitäten nicht gestattet; zum einen würde es wieder die Tiere aufmerksam machen, zum anderen besteht während des größten Teils des Jahres Brandgefahr. Nutzen Sie während der Fußsafari Ihre Augen, Ihre Ohren, Ihre Nase, aber bitte nicht Ihren Mund! Wenn Sie sich lautstark unterhalten, geht Ihnen ein großer Teil der Freude und Spannung einer Fußsafari verloren.

Tierbeobachtungsfahrten
Während einer Tierbeobachtungsfahrt sehen Sie mehr Tiere als während einer Fußsafari, weil man im Fahrzeug einen größeren Bereich übersehen kann. Es werden normalerweise 3-stündige Fahrten am Vormittag oder am Nachmittag bis in den Abend angeboten wie auch manchmal eine ganztägige Tierbeobachtungsfahrt. Nachtfahrten bieten die Gelegenheit, auch nachtaktive Tiere zu sehen. Dazu verwenden die Ranger starke Spotscheinwerfer, versuchen jedoch, die Tiere möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Was sollte man mitnehmen?
Ein gutes Fernglas (7x50 oder 10x50) ist natürlich immer empfehlenswert. Wenn auch viele der größeren Tierarten recht nahe zu sehen sind, so vermittelt ein Fernglas doch Eindrücke, die das Auge ansonsten kaum wahrnehmen kann; dies gilt natürlich vor allem für die Vogelwelt. Eine Checkliste für Vögel, Säugetiere und Pflanzen wird zur Verfügung gestellt. Ganz wichtig ist ein breitkrempiger Hut. Schirmmützen oder Basecape sind nicht empfehlenswert. Vergessen Sie auf keinen Fall eine Sonnenschutzcreme. Und zu Hause haben Sie sich bestimmt schon mit genügend Filmmaterial, Ersatzbatterien, Videofilmen und Ersatzakkus versorgt, oft finden Sie nicht immer die Filme, die Sie vor Ort benötigen. Oft ist Filmmaterial teurer als zu Hause.
Während der Tierbeobachtungsfahrt stehen Getränke (Mineralwasser, Limonaden, Bier) in einer Kühlbox zur Verfügung. Trinken Sie mehr als zu Hause, denn die trockene Hitze kann unbemerkt zu einer Dehydration des Körpers führen. Je nach zeitlicher Ausdehnung der Tierbeobachtungsfahrt wird Ihnen auch ein Frühstück und oder Mittagessen geboten.

Gibt es Moskitos? Wie sieht es mit Malaria aus?
Um Sie zu beruhigen: Die meisten der dem Menschen schädlichen Insekten sind vor allem in den nassen Jahreszeiten aktiv. Das Malariarisiko ist also in den Monaten April und Mai vorhanden. Wenden Sie sich wegen einer Malariaprophylaxe an Ihren Arzt, ein Gesundheitsamt oder ein Tropeninstitut. Die Meinungen bezüglich der Malariagefahr und den Nebenwirkungen einer Malariaprophylaxe gehen weit auseinander. Auf alle Fälle sollten Sie Schutzmaßnahmen ergreifen: Tragen Sie in der Abenddämmerung Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen und Socken. Schützen Sie sich mit einem Moskitospray. Schlafen Sie unter einem Moskitonetz. Gibt es in Ihrem Zimmer kein Moskitonetz, fragen Sie an der Rezeption; wahrscheinlich benötigt man es gar nicht. Manche Lodges hängen zur Dekoration – aber vor allem zur Beruhigung der Gäste Moskitonetze über die Betten, obgleich dies nicht notwendig wäre.

Werden sie Löwen sehen?
Garantien können auf Tierbeobachtungsfahrten verständlicherweise keine gegeben werden. Zum einen bewegen sich die Tiere, auch wenn sie feste Reviere haben, frei im Park. Zum anderen sind die Nationalparks oft nicht eingezäunt, so dass die Tiere die Parks verlassen können. Zudem sind Löwen den größten Teil des Tages kaum aktiv, ruhen oder schlafen versteckt und sind oft kaum auszumachen, selbst wenn sie sich ganz in der Nähe befinden. Ein Nationalpark ist eben kein Zoo. Vieles hängt einfach davon ab, dass man zufälligerweise zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist!

Wie sieht es mit Schlangen aus?
Natürlich gibt es Schlangen in Uganda, und sogar einige sehr gefährliche. Während der Reise sieht man allerdings sehr selten Schlangen in freier Wildbahn, wahrscheinlich nehmen uns mehr Schlangen wahr. Da Schlangen fast immer, bis auf die Ausnahmen wie die „puff-adder" (bitis arietans), regungslos liegen bleiben - sie versuchen dem Menschen aus dem Wege zu gehen, sind Schlangen eine eher vernachlässigbare Gefahr.
Ein Game ranger beschrieb es so: „Stellen Sie sich vor, sie würden auf einer Fußsafari plötzlich eine Kobra vor sich sehen. Das Tier stellt sich auf und spreizt seine Haube. Was das bedeutet? Die Kobra versucht nicht, Sie zu beißen. Hätte Sie das tun wollen, so wäre sie versteckt flach auf dem Boden liegen geblieben und hätte sozusagen aus dem Hinterhalt angegriffen. So aber stellte sie sich hoch, damit Sie sie sehen können. Die Schlange sagt damit: „Vorsicht! Komme mir nicht näher!“ Keine Angst also, die Gefahr bei der Hausarbeit zu Schaden zu kommen, ist wesentlich größer.

Was tun, wenn ein Elefant oder ein Büffel angreift?
Ganz einfach: stehen bleiben!
Bleiben Sie einfach stehen, rühren Sie sich nicht und folgen Sie den Anweisungen Ihres Guides! Weglaufen wäre ohnehin sinnlos, denn die Tiere sind sowieso schneller als Sie. Aber zur Beruhigung: Es geschehen ohne Zweifel weniger Unfälle mit Tieren als mit Autos auf europäischen Autobahnen. Natürlich hat es Unfälle gegeben, aber nur durch menschliches Fehlverhalten verursacht. Vor jeder Tierbeobachtungsfahrt informiert Sie Ihr Guide darüber, wie Sie sich zu verhalten haben. Diese Verhaltensmaßregeln haben sich hervorragend bewährt. Während der Fußsafaris und Tierbeobachtungsfahrten versucht Ihr Guide die Tiere möglichst wenig zu stören und dabei ihr Verhalten zu berücksichtigen. Tiere zeigen ihre Intentionen deutlich an durch Laute oder durch ihr Verhalten, so dass sich die Menschen, die durch Tiere zu Schaden kommen, dies fast immer selbst anrechnen lassen müssen.

Reise zu Schimpansen und Berggorillas

Kibale Forest - Queen Elizabeth National Park

ReiseTravel Vorschlag für eine Reise:

Tag 01
: Ankunft – Ngamba Island – Kampala
Nach der Ankunft, Internationalen Flughafen Entebbe, werden Sie von Ihrem Guide in Empfang genommen. Danach geht es mit einem Schnellboot zum Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary (Schimpansenschutzgebiet, 23 km) im Viktoria-See. Der See ist mit 69.000 Quadratkilometern der zweit größte Süßwassersee der Welt. Das Ngamba Island Sanctuary wird vom Jane Goodall Institut für verwaiste Schimpansen unterhalten, die in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo gerettet wurden. Die Lebensumwelt auf der 97 Acker (45 Ha) große Insel ist so wie die der wilden Schimpansen. Hier haben sie genügend Platz, um ihren Lebensraum zu erkunden. Der Wald ist jedoch nicht groß genug, um den 34 Schimpansen im Schutzgebiet ein langfristiges Überleben zu ermöglichen. Deshalb füttern Mitarbeiter die Schimpansen vier Mal täglich. Zwei der Fütterungen finden an einer Aussichtsplattform statt, so dass die Besucher eine gute Gelegenheit haben, die Schimpansen zu beobachten und zu fotografieren.

Tag 02 : Kampala – Kibale Forest Nationalpark
Fahrt zum Kibale Forest National Park, durch ugandische Dörfer und eine reizvolle Landschaft, zum Ziel: Ndali Lodge, eine angenehme und komfortable, von den Besitzern geführte Unterkunft, mit Blick auf die umgebenden Teeplantagen.

Tag 03 : Kibale Forest Nationalpark
Der Kibale Forest Nationalpark ist mit seinen 766 Quadratkilometern Lebensraum für 12 Arten von Primaten. Hier leben mehr Primaten als sonst irgendwo auf der Welt. Während einer Wanderung durch den Wald sind ganze Familien von Schimpansen und Roten Stummelaffen (Red Colobus Monkeys – Colobus badius) zu sehen, die sich lautstark unterhalten und durch die Bäume turnen. Manche der alten Bäume sind 50 bis 60 Meter hoch und stellen mit ihren Kronen ein majestätisches Dach für das reichhaltige Leben im Regenwald dar, zu dem auch 325 Vogelspezies gehören. Hier im Park lebt die größte Population von Waldelefanten in Uganda. Außerdem gibt es Büffel, Uganda-Kob (eine Moorantilope), Ginsterkatze (Genet), Zibetkatze (Civet), Wasserbock (Waterbuck) und Buschbock (oder Schirr-Antilope = Bushbuck).

Tag 04 : Kibale Forest Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark
Aufbruch in südlicher Richtung zum Queen Elizabeth Nationalpark, der sich im westlichen Teil des Großen Grabenbruchs befindet. Der Park bietet eine unglaublich vielfältige Landschaft. Krater, die von gewaltigen prähistorischen Explosionen Zeugnis ablegen, sind jetzt riesige Amphitheater, in denen Herden von Elefanten und Büffeln leben. In einigen der Krater haben sich Salzseen gebildet, die zahllose Flamingos selbst aus Kenia anziehen. Weite, offene Ebenen sind der Lebensraum einer großer Zahl von Wildtieren, Raubtieren und ihrer Beute. Im Kazinga Channel, der die beiden großen Seen im Park, Edward und George, miteinander verbindet, leben zahlreiche Flusspferde und Krokodile.

Tag 05 : Queen Elizabeth Nationalpark
Erkundung des Queen Elizabeth Nationalparks, mit einem Besuch des Kratergebiets in nördlicher Richtung zu den Ausläufern der Rwenzori Mountains (auch Rwenzori). Diese gewaltigen Formationen entstanden vor Jahrtausenden, als sich der Grabenbruch und das Rift Valley bildeten. Heute ist dies ein beeindruckender und schöner Hintergrund für das hier lebende Wild. Nach dem Mittagessen: eine Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel, in dessen Wasser mehr Flusspferde als sonst an irgendeiner Stelle in der Welt leben.

Tag 06 : Queen Elizabeth Nationalpark
Zeitiges Aufstehen und kräftiges Frühstück: Fahrt an den Rand der Chambura Gorge, einer tiefen natürlichen Schlucht. Wir steigen hinab auf den Boden der Schlucht, um einen Galeriewald, der ganz anders ist als das, was wir bisher gesehen haben, aufzusuchen. In der Schlucht leben Gruppen von Schimpansen, von denen einige sich an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt haben. Nachmittags Tierbeobachtungsfahrt: Wasserbock, Elefant, Riesenwaldschwein (Giant Forest Hog) Buschbock, Büffel, vielleicht sogar einen Löwen und Leoparden.

Tag 07: Queen Elizabeth Nationalpark
Pirschfahrt zum Kasenyi Sektor, der für seinen Wildreichtum bekannt ist. Wenn dann die Sonne über den Euphorbienbäumen, die wie Kerzenhalter aussehen, aufgeht, haben wir vielleicht Glück und können das Glitzern der Gletscher auf den Rwenzori Mountains und dem Margherita Peak sehen. Kasenyi ist ein gutes Gebiet für die Beobachtung von Löwen und anderen Raubtieren. Am Nachmittag, Bushwalk durch den Maramagambo Forest. Dies ist einer der größten Wälder in Uganda und Heimat für Primaten und andere Waldbewohner. Aufgrund seiner Lage gibt es hier auch eine große Vielfalt an Schmetterlingen und Vögeln. Höhepunkt ist der Besuch von vulkanischen Höhlen, in den Tausende von Fledermäusen und oft auch Felspythons zu sehen sind.

Tag 08 : Queen Elizabeth Nationalpark - Bwindi Impenetrable Nationalpark
Weiter in südlicher Richtung zum Bwindi Impenetrable Forest. Wir verlassen das Rift Valley und fahren durch die Kigezi Highlands des südwestlichen Uganda. Die Landschaft wird immer atemberaubender. Dreißig Kilometer vor dem Ende der Fahrt liegt das Ziel – die Nebel verhangenen Berge des Bwindi Impenetrable Nationalparks. Er ist eine UNESCO World Heritage Site, ein Welterbe der Menschheit, und ist eines der biologisch vielfältigsten Gebiete der Welt.

Tag 09 und 10 : Bwindi Impenetrable Nationalpark
Die nächsten zwei Tage gehören zu den aufregendsten und herausfordernsten der Expedition. Die Berggorillas in Bwindi zählen zu den etwa 600 Tieren, die es weltweit überhaupt noch gibt. Die Gorillas, die wir suchen und besuchen dürfen, gehören zu einer der beiden Familien, die an Menschen gewöhnt sind. Bis zu fünf Jahre vorsichtige Annäherung waren notwendig, ehe sie bereit waren, die Anwesenheit von Menschen täglich für eine kurze Zeit zu dulden. Nur ganz wenige Besucher dürfen mit Gorillas in ihrer natürlichen Umgebung interagieren.

Gorillas sind keinesfalls zahm , sondern wilde Tiere. Wir werden jedoch von erfahrenen Guides begleitet, von denen einige persönlich am Gewöhnungsprozess teilgenommen haben. Aufgrund ihrer Kenntnis des Lebensraums der Gorillas und der Aktivitäten am Vortag versuchen die Guides die Gruppe zu finden.
Es kann daher von einer knappen halben Stunde bis zu 9 Stunden dauern, bis wir die Gorillas finden. Sobald wir die Gorillas gefunden haben, dürfen wir höchstens eine Stunde bei ihnen verbringen. Dies ist eine der unvergesslichsten Erfahrungen, die man überhaupt machen kann – ein Blick in die Augen eines dieser großartigen Gorillas ruft in uns die Erinnerung wach an das Band, das sie mit uns verbindet. Diese Begegnung lässt uns auch bewusst werden, dass diese Tiere höchst gefährdet und vom Aussterben bedroht sind. Unsere Anwesenheit trägt dazu bei, ihr Überleben sicher zu stellen.

Tag 11 : Bwindi Impenetrable Nationalpark – Entebbe
Ein weiterer Höhepunkt: Ein Flug im Privatflugzeug nach Entebbe, dabei kann Uganda aus einer ganz anderen Perspektive gesehen werden. Der Flug dauert etwa 90 Minuten.
Zur Rechten sehen wir am Horizont die Hügel und Ebenen von Rwanda und Tansania. Zur Linken fällt das Rift Valley zum Edward-See und dem Kongo ab. Unter uns wird hügeliges Ranchland zu trockenem Land mit kargen Büschen und dann zu riesigen Feuchtgebieten kurz vor unserem Anflug über den Viktoria-See. Wir erreichen das Lake Victoria Hotel.

Tag 12 : Entebbe und Abreise

Soweit ein Vorschlag: Beachten Sie bitte, dass die Reise auch in umgekehrter Richtung durchgeführt werden kann.

 

 

 

 

 

Kontakt

 

AST-Reisen
Gronauer Weg 31, D-61118 Bad Vilbel
Fon 06101 – 49 90 20, Fax 06101 – 49 90 29, e-Mail: info@ast-reisen.de

www.ast-reisen.de


Ein Beitrag für ReiseTravel von Christl Nennstiel.

 

Buchtipp: ReiseTravel empfiehlt 

 

Uganda Ruanda - Handbuch für individuelles entdecken

 

Wer eine Reise nach Uganda oder gar Ruanda plant, wird dafür von vielen Menschen nur Kopfschütteln und Unverständnis ernten, betont Dr. Christoph Lübbert. Die ehemalige „Perle Afrikas“ ist jedoch wieder eine Reise wert.

 

 

Die Vielfalt und Einzigartigkeit der ugandischen Natur ist der Hauptanziehungspunkt des Landes. Das Spektrum reicht von den Tierherden der Savanne des Queen Elizabeth National Park über die Seen im Zentralafrikanischen Grabenbruch, die spektakulären Fälle des Nils, dichte tropische Wälder mit Schimpansen und zahlreichen anderen Primaten bis hin zu den an Menschen gewöhnten Berggorillas im Bwindi Im­penetrable National Park und im Vul­kangebiet der Virungas. Wie aus einer verwunschenen Zeit erscheint die Fa­belwelt des Ruwenzori-Gebirges, des­sen bis zu 5109 m hohen Gipfel von bizarren Gletscher- und Eisformationen ummantelt werden. Die einst reichen Tierbestände haben durch Krieg und Wilderei stark gelitten. Uganda kann daher nicht mit den gro­ßen Tierherden Tansanias oder Kenias konkurrieren. Doch nirgendwo sonst in Afrika bestehen so gute Möglichkeiten zur Erkundung tropischer Berg- und Waldlandschaften und zur Beobach­tung von Primaten wie hier. Aufgrund der politischen Wirren der jüngeren Vergangenheit hat sich bislang - ver­ständlicherweise - kein Massentouris­mus mit den bekannten negativen Fol­gen entwickeln können. Viele ursprüng­liche Afrika-Erlebnisse sind sozusagen garantiert. Die meisten Menschen strahlen Optimismus und Hoffnung aus, denn nach über zwanzig Jahren Terror, Krieg und Vertreibung hat fast jeder in Uganda die Nase voll davon. Reisende erfahren eine zuvorkommen­de und freundliche Behandlung. Uganda ist auch eine Ausgangsbasis für Reisen ins benachbarte Ruanda und - zumindest prinzipiell - in den Osten der Demokratischen Republik Kongo. Von Birgit Hempel.

 

Uganda Ruanda - Handbuch für individuelles entdecken von Dr. Christoph Lübbert, 3., komplett aktualisierte und erweiterte Auflage 2008, ISBN 978-3-8317-1673-9, 504 Seiten, über 150 Fotos und Abbildungen, 48 Seiten zur Tierwelt Ostafrikas, 35 Stadtpläne, Karten und Tabellen, Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, Osnabrücker Strasse 79, D-33649 Bielefeld. www.reise-know-how.de

 

Das Buch kostet im Buchhandel 25 Euro.

 

 

 

 

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