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Windhoeck

Weite, Wüste und wilde Tiere

Eine Reise ins Land der Farb- und Formenspiele: Intensive Farben, eine vielfältige Arten- und Pflanzenwelt sowie die außergewöhnliche Mischung aus afrikanischer Kultur und europäischen Einflüssen machen eine Reise nach Namibia unvergesslich.

In dem Land im südlichen Afrika liegen die Elemente dicht beieinander: Die Weite der Wüste Namib, der Namibia ihren Namen verdankt, grenzt mit ihren Mammut Dünen direkt an die raue Küste des Atlantiks. Nichts als Sand und Stille – über 1500 Kilometer – von Norden nach Süden. Im Caprivi hingegen, dem nordöstlichen Zipfel Namibias, bestimmen sattes Grün und zahlreiche Gewässer das Landschaftsbild. In den Flüssen und ihren Seitenarmen lebt eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt: Büffel, Flusspferde, Antilopen, Vögel und Elefanten sind in den Flusswäldern zu Hause. Im Süden des Landes erwartet Besucher hingegen der zweitgrößte Canyon der Welt: Mit 161 Kilometer Länge und bis zu 500 Metern Tiefe gehört der Fish River Canyon zu den Attraktionen des Landes. Die kontrastreiche Landschaft und die erstaunliche Artenvielfalt Namibias machen jede Reise in dieses Land zum phantastischen Erlebnis. Auch die Big Five – Löwe, Nashorn, Leopard, Elefant und Büffel – können in den zahlreichen Nationalparks beobachtet werden. Allein der Etosha Nationalpark mit seiner Fläche von mehr als 22.000 Quadratkilometern bietet ideale Bedingungen für eine Safari. Hinzu kommt das einzigartige Licht Namibias, das die unterschiedlichen Formen der Wüsten, Savannen- und Berglandschaften in intensive Farben taucht, wie man sie sonst nur selten sieht.

Nur einen Nachtflug entfernt: Die Voraussetzungen für einen beeindruckenden und entspannten Urlaub sind perfekt: Nur einen Nachtflug von Frankfurt entfernt, hat sich Namibia mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr als All-Year-Round-Destination unter Touristen einen Namen gemacht und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Nach nur zehnstündigem Flug kommen die Gäste ohne Jetlag in der beschaulichen Hauptstadt Windhoek an, die geprägt ist vom lebendigen Mix aus europäischen und afrikanischen Einflüssen. Zwölf verschiedene Ethnien leben in Namibia mit jeweils ihren eigenen Sprachen und Traditionen. Offizielle Landessprache ist Englisch, aufgrund der kolonialen Vergangenheit sprechen aber noch heute viele Einwohner deutsch. Das macht es für Besucher besonders leicht, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

Auch die ausgezeichnete Infrastruktur ermöglicht sicheres und bequemes Reisen durch das Land - ob mit dem Mietwagen, dem Camper, dem Bus oder dem Flugzeug. Namibia bietet individuelle und teils ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten: Von wild-romantischen Campingplätzen für budgetbewusste Reisende über charmante Bed & Breakfasts bis hin zu luxuriös gestalteten Lodges, deren Architektur sich fließend in die Natur einfügt. Auch Gourmets kommen in Namibia auf den Geschmack: Vorzügliches Wild, frische Austern von der Atlantikküste oder der außergewöhnliche und würzige Kalahari-Trüffel sind einzigartige Genüsse.

 

Wüste, Ozean und der Himmel so weit: Zwei- bis dreiwöchige Rundreisen sind ideal, um Namibia in seiner ganzen Vielfalt kennen zu lernen. Besucher sollten sich dennoch nicht zu viel vornehmen, denn Namibia ist zweieinhalb Mal so groß wie Deutschland.

Eine Wüstentour ist sicherlich ein Höhepunkt jeder Reise - vor allem die intensiven Farben des unendlichen Sandmeeres und die mehr als 300 Meter hohen Dünen von Sossuslvei begeistern. Wer die Weite und ursprüngliche Schönheit des Landes aus der Vogelperspektive genießen möchte, kann mit einem Kleinflugzeug über die Dünen fliegen oder in einem Heißluftballon bei Sonnenaufgang darüber hinweg gleiten.

Zwischen Atlantik und Wüstendünen liegt das beschauliche Küstenstädtchen Swakopmund. Kolonialarchitektur und Palmenalleen prägen das Bild dieses malerischen Ortes. Ein lohnender Ausflug führt von dort mit dem Boot zur Walvis Bay Lagoon: Begleitet von Pelikanen und Delfinen erleben Besucher zehntausende von Seehunden, die auf den Sandbänken vor Walvis Bay leben. Den ultimativen Adrenalin-Kick finden Outdoor-Fans in der Nähe von Swakopmund bei  zahlreichen Funsport-Aktivitäten wie Quadbiking, Sandboarding, Dune-Skiing oder Allrad-Jeep-Touren.

Wer sich nach aufregenden Sport-Aktivitäten und erlebnisreichen Wildlife-Safaris entspannen möchte, kann Körper, Geist und Seele in luxuriös gestalteten Wellness-Oasen verwöhnen lassen. Den idealen Abschluss eines ereignisreichen Tages erleben Reisende bei einer Übernachtung in einer Lodge inmitten der Wüste, denn wer nachts von dort einen Blick in das Firmament wirft, sieht über sich den funkelnden und vielleicht klarsten Sternenhimmel der Erde.

 

Die Rückkehr der „Rhinos“: Ein Meilenstein in der Geschichte des Naturschutzes in Namibia ist gesetzt: erstmals seit 200 Jahren leben wieder Nashörner im Süden des Landes. Vier Spitzmaulnashörner – zwei Bullen und zwei Kühe – wurden vor kurzem im Gondwana Cañon Park am Fish River Canyon ausgesetzt. Vor zwei Jahrhunderten wurden die Rhinos von Abenteurern und Jägern im Süden Namibias ausgerottet, vor rund 40 Jahren drohte die Spezies sogar im gesamten Land auszusterben. Seit einigen Jahren werden die Tiere unter sehr strengen Auflagen des namibischen Umweltministeriums wieder in ihren ehemaligen Lebensräumen angesiedelt, vorausgesetzt diese Gebiete bieten genügend Schutz, Futter und Raum für die Tiere. Durch dieses Programm konnte der Bestand landesweit stark erhöht werden. Aus Gründen des Schutzes werden keine Zahlen veröffentlicht, doch 2004 ging man bereits von 1.100 Tieren aus. Das private Naturschutzgebiet Gondwana Cañon Park bietet mit einer Fläche von 1.260 Quadratkilometern und den dort wachsenden Pflanzen einen idealen Lebensraum für die Dickhäuter.

Die vier umgesiedelten Nashörner kommen ursprünglich aus dem Etoscha-Nationalpark und der Damararegion im Norden Namibias. Der Umzug in den Süden war von langer Hand geplant: Im ersten Schritt hat sich der Gondwana Cañon Park beim Ministerium für Umwelt und Tourismus um eine Nashorn-Patenschaft beworben. Nachdem alle Auflagen erfüllt waren, wurde die Patenschaft für vier Nashörner genehmigt. Die aufwändigen Fangaktionen fanden im Februar statt, danach wurde der Gesundheitszustand überprüft sowie Sender ins Horn der Tiere eingesetzt, um diese später über Peilfunkgeräte orten zu können. Im April fand dann die Aussiedlung in die neue Heimat statt. Der Bulle Unongo ist acht Jahre alt und gerade geschlechtsreif, Koshi ist mit vier Jahren daher noch kein Konkurrent. Die Weibchen Fiona und Appaloosa sind mit 3 ½ Jahren ebenfalls sehr jung. Die Mischung bietet ideale Bedingungen zur Paarung, so dass Tierexperten in zwei Jahren mit Nachwuchs rechnen.

„Die Kosten, die Gondwana für die Umsiedlungsaktion zu tragen hat, sind immens. Doch jeder Cent ist es wert. Dem wird jeder zustimmen, der eines der Nashörner in der Canyon-Landschaft entdeckt. Auf dieses Erlebnis können sich Gäste des Parks übrigens in naher Zukunft freuen: Geplant sind Touren, auf denen man die Tiere unter Führung ausgebildeter Nashorn-Tracker aufspürt und beobachtet“, erklärt Manni Goldbeck, Managing Director der Gondwana Collection. www.gondwana-collection.com

 

Auf ein frisch gezapftes Helles nach Namibia: Der Sundowner gehört in Namibia zu den Highlights jeder Reise. Bei einem kühlen Getränk und kleinen Snacks genießen die Gäste den Abschluss eines aufregenden Urlaubstages bei Sonnenuntergang – nicht selten wird dabei ein kühles Bier getrunken. Seit wenigen Wochen ist Namibia nun um eine Biermarke reicher: Weißbier, Helles und American Red Ale gehören zur Produktpalette der neuen Camelthorn Brewing Company, die vor kurzem mit der Bierproduktion gestartet ist. Der Namibier Jörg Finkeldey hat die Brauerei in Windhoek ins Leben gerufen. Hotels, Bars und Restaurants in Windhoek und Swakopmund werden in Zukunft mit den neuen Bieren beliefert. www.camelthornbrewing.com

 

Kontakt

  

Namibia Tourism Board,

Schillerstrasse 42-44, D-60313 Frankfurt am Main

Tel. 0049 - (0)69 – 13 37 36 0, Fax 0049 - (0)69 – 13 37 36 15, info@namibia-tourism.com

 

www.namibia-tourism.com

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Andrea Schumacher, www.kprn.de  

 

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