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Zermatt

Der Berg ruft: Das Matterhorn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaum ein anderer Ort wird so mit dem Begriff Berg in Verbindung gebracht wie das Dorf Zermatt

 

Wer den Namen Zermatt hört, denkt an das faszinierende Matterhorn, dem „Berg der Berge". Er ist 4 478 m hoch, hat vier Grate, vier Flanken, drei Schultern und drei Dutzend zu durchsteigende Varianten. Bis zu 200 Personen kraxeln manchmal an seinen Hängen. Hunderttausendmal bestiegen und millionenfach fotografiert. Unbeschadet hat dieser Gigant die Jahre überstanden und im Alpinen Museum kann sich der Betrachter ein nachhaltiges Bild verschaffen. Nach der Erstbesteigung 1865 nahm der Hotelier Alexander Seiler deren Gegenstände an sich, um sie der Nachwelt zu erhalten. In der Folge sammelte Seiler weiter, Gegenstände der Bergsteiger, trug Relikte sowie deren Ausrüstungen zusammen. Die Eintrittsgelder von jährlich über 20 000 Besuchern und die Jahresbeiträge der Mitglieder der „Vereinigung Alpines Museum Zermatt", decken alle Betriebskosten. Jeder kann Mitglied der Vereinigung zu werden.


Personal aus Berlin und Brandenburg

Das erste Dokument in dem der Kurort erwähnt wird, stammt aus dem Jahre 1280. 1820 begann der Tourismus. Heute bieten 120 Hotels und 1 500 Ferienwohnungen Platz für 13 000 Gäste, für jeden Geldbeutel. Benzinmotoren sind verbannt. Wer mit Pkw anreist muss diesen auf dem Parkplatz in Täsch abstellen, ab hier geht es weiter per Kutsche oder Elektroauto.

Mit dem (Pferde) Taxi unterwegs ...

 

 

 

... der Berg ruft! Blick von Zermatt

 

Der Gast wird verwöhnt im Hotel „Mont Cervin", das unter Leitung von Wolfgang Pinkwart steht: „Wir freuen uns immer auf Gäste aus Deutschland." Der Hotelier ist zur jährlichen ITB - Internationale Tourismusbörse in Berlin und wirbt für sein Unternehmen. Ob im Sommer oder Winter, viele Reiseofferten sind im Angebot. Nicht nur das Hotel „Mont Cervin" beschäftigt Fachpersonal aus Berlin und Brandenburg. Ob im Service, in der Küche oder als Skilehrer: so mancher kommt aus Sommerfeld, Alt Ruppin, Schwedt oder Cottbus. „Fachliche Qualifizierung, lernen von Fremdsprachen und eine gute Bezahlung", lauten die Beweggründe.


Riffelalp 2222

Wer noch höher aufsteigen möchte fährt vom Zentrum mit der Gornergrat Bahn zur „Riffelalp 2222", ein neu eröffnetes 5-Sterne-Hotel. Übernachtungen auf der Riffelalp
haben Tradition: Das erste Berghotel eröffnete im Jahre 1884. Mark Twain und die
Fürsten von Monaco gehörten zur illustren Gästeschar. 1961 brannte das Hotel fast vollständig ab. Die wieder auferstandene Riffelalp ist ein Ressort im Stil alpines Hotel. Alles aus edlen Hölzern und Marmor. Der Wellness-Bereich ist besonders gut gelungen und selbst aus der Sauna bietet sich ein Blick auf das Matterhorn.

Kulinarischen Genüssen frönt man im Restaurant und in der hauseigenen Kapelle kann sich der Gast der Meditation hingeben. Am Matterhorn liegt fast das ganze Jahr Schnee. Wanderungen oder ein Aufstieg zum Matterhorn, vieles ist im Angebot.


Das neue Alpine Museum eröffnet

Das Alpine Museum von Zermatt ist eines der ältesten Walliser Museen. Seine Entste­hung geht auf die Zeit um 1900 zurück und ist der Initiative der Hotelierfamilie Seiler zu verdanken. Nach der Erstbesteigung des Matterhorns im Jahre 1865 nahm Alexander Seiler die am Berg gefundenen Gegenstände der vier Abgestürzten an sich, um sie der Nach­welt zu erhalten. In der Folge trug er weitere Relikte von Bergunfällen sowie Fotografien, Gemälde, Gebirgsausrüstungen und vieles mehr zusammen. Die Seiler-Sammlung wurde interessierten Gästen ab der Jahrhundertwen­de zugänglich gemacht. Im Hinblick auf die Schaffung eines alpinen Museums gründeten treue Zermatt Gäste 1944 die Alpine Verei­nigung Zermatt. 1958 konnte das Museum im Garten des Seilerhauses eröffnet werden. 1990 bekräftigte die Vereinigung mit der Überarbeitung der Statuten den Auftrag zum Ausbau des Museums und nannte sich fortan „Vereinigung Alpines Museum". Die Stiftung „Alpines Museum Zermatt" wurde 1995 als Trägerschaft für ein Neubauprojekt gegründet. Das neue Alpine Museum, im Untergeschoss des ehemaligen Casinos gelegen, soll ein Kulturzentrum sein, das sich durch seine Er­lebnisqualität auszeichnet. Mittels packender, authentischer Erzählungen soll ein breites Publikum die Geschichte des Weltkurortes Zermatt und des Matterhorns entdecken.


 

 

 

 

Kontakt

 

Riffelalp Ressort 2222
CH-3920 Zermatt
Fon 00 41 27 966 O5 55, Fax 00 41 27 966 O5 50

www.riffelalp.com

 

Unser Autor Gerald H. Ueberscher (e-Mail: redaktion@reisetravel.ch) besuchte Zermatt.

 

 

 

 

 

Buchtipp
ReiseTravel empfiehlt

 

 

 

 

Entdecken, Wandern und Genießen im Land der Berge und Seen

Majestätische Gipfel, urige Almen und freundliche Menschen prägen das Bild vom Wunderland Schweiz. Im Tessin säumen Palmen die Promenaden glitzernder Seen. In Genf wird französisch parliert. Lebendig und emotional präsentiert dieser neue HB Bildatlas alle Facetten der Schweiz: mit einem optimierten Konzept und gekleidet in ein neues, elegantes Layout. Da sind die Foto-Impressionen: noch hochwertiger, oft spektakulär und dramatisch. Die Texte: kenntnisreich, authentisch und jetzt ergänzt mit weiteren wertvollen Info-Blocks und der neuen Rubrik „Nicht versäumen“. Noch mehr Information und Unterhaltung bietet dem Leser auch das neue Kapitel „Savoir vivre“ zu kulinarischen Besonderheiten in der Schweiz. Dazu kommt ein großes Interview mit einem Insider, der sich in der Schweiz bestens auskennt.

Mit Hingabe hat der Schweizer Fotograf Roland Gerth die schönsten Plätze seiner Heimat in Szene gesetzt. Seine Landschaftsaufnahmen sind einzigartig. Vom Matterhorn sind ihm ebenso stimmungsvolle und ungewöhnliche Aufnahmen gelungen wie von stillen Tälern im Tessin oder wilden Felsschluchten im Schweizer Jura. Ein lachender Bergbauer in Graubünden oder lebendiges Brauchtum im "Heidiland" - viele Aufnahmen wirken geradezu berührend. Dazu schafft die neue Aufmachung des HB Bildatlas Orientierung im Handumdrehen: Gleich am Heftanfang werden Schweizer „Topziele“ aufgelistet, wie etwa das Gletscherabenteuer am Aletsch. Die Autorin und Schweiz-Kennerin Dina Stahn bietet dann zu jeder Region nicht nur die bewährten Tipps und Specials. Zum Beispiel die Empfehlung, in Zürich die Chocolaterie Sprüngli zu besuchen oder in Graubünden die einzige Thermalquelle. Mehr noch: Nun gibt es auch die Rubrik „Nicht versäumen“ – persönliche Tipps, um Ferien wirklich unvergesslich zu machen. In der Nordostschweiz gehört also ein Besuch des Rheinfalls bei Schaffhausen unbedingt ins Besuchsprogramm, im Wallis eine Wanderung durchs Blumenmeer im Lötschental. Als Schweiz-Insider gibt Bergführer Michel Kimmig Tipps für schöne Touren, Weinwege und Restaurants. Und er steht Rede und Antwort: Welchen Tieren begegnet er? Wann war er zuletzt auf dem Matterhorn? Neuer Bestandteil des HB Bildatlas ist nicht nur ein derartig ausführliches Interview, sondern auch das Kapitel „Savoir vivre“. Das sind acht Seiten über lukullische Schweizer Besonderheiten: die Emmentaler Käselaibe und ein Fondue-Tipp für Zuhause gehören ebenso dazu wie Engadiner Nusstorten und feine Pralinées. Nicht zuletzt die großen Unbekannten: die Schweizer Weine.
Konkrete Tipps für Aktive, Familien oder Kultur-Freunde werden am Ende jedes Kapitels gebündelt angeboten, nebst detailliertem Kartenmaterial zum schnellen Navigieren. Da wird das Kastanienfest in Ascona ebenso erwähnt, wie Shopping in Chur oder die Gondelfahrt von Grindelwald hoch hinauf in die eisige Gletscherwelt rund ums Jungfraujoch. Schließlich informieren die Service-Seiten im Anhang über Wichtiges von Anreise über Sport-Möglichkeiten, Wohlfühl-Hotels bis hin zu Zollformalitäten. Der HB Bildatlas „Schweiz“ ist ein starkes Trio aus Texten, Tipps und Bildern im neuen Gewand - ein Garant für Schmökervergnügen und sofortiges Fernweh.

HB Bildatlas „Schweiz“ - 122 Seiten mit Übersichtskarten und Reisekarten rund 200 Farbfotos,

HB Verlag, www.hb-verlag.de - www.mairdumont.com


Das Buch kostet im Buchhandel 8,50 Euro.

 

 

 

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