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Irland auf den zweiten Blick
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Ein „Leuchtturm für Pilger“ ist der 33 Meter hohe Rundturm St. Kevin’s Cell,
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Reisen nach Irland liegen im Trend. Kein Wunder, das Klischee „stimmt“ und Touristen sind jederzeit willkommen. Die Iren sind lebenslustige Menschen. Gutes Essen gehört zum Alltag, auch Guinness und Whiskey; dann kommt die Musik. Es ist das einzige Volk dessen nationales Symbol ein Musikinstrument – die Harfe ist. Die wird noch heute von den Barden gespielt und dazu kräftig gesungen. Eine Stimmung aus Trauer, Wehmut, gebrochenem Herzen und Emigrantenleben. Gesang im Pub und am Sonntag zum Gottesdienst in der Kirche. Musik im Land der Sagen und Mythen: „Visions of Ireland“.
Irland ist ein Paradies für Reisende, auch mit dem gewissen Touch zum abenteuerlichen. In einer wohltuenden Atmosphäre, kann die Insel mit Linksverkehr „erfahren“ werden – per pedes oder im Auto, am bequemsten jedoch im Bus; mit einer Reisegruppe durch unbekanntes Terrain.
Etwa 25 km südlich von Dublin liegt das Küstenstädtchen Bray - ein bei den Iren sehr beliebtes Seebad. In unmittelbarer Nachbarschaft ist Brittas Bay, mit wunderbar weichem Sandstrand. Dieser herrliche „Garten von Irland“, in den Wicklow Mountains, kann gebucht und auf Tagesausflügen bereist werden.
Eine Fahrt jetzt über die Stationen Wicklow und Arklow nach Avoca zum Besuch der Old Woolen Mills. Früher wurden hier Blei, Zink und Gold gefördert – heute werden die alten Mühlen zur Herstellung von Mohair–Stoff genutzt. In der Spinnerei und Weberei kann bei der Fabrikation zugesehen werden. Die Managerin Mairion Neil informiert: „Ein Weber kann pro Tag bis zu 20 Meter Stoff herstellen, bevorzugt in den Farben rosa und dunkelrot.“
Ein weiterer Höhepunkt ist die Besichtigung von Glendalough (gälisch: Tal der zwei Seen). Hier lebte im 6. Jh. der Heilige Kevin als Einsiedler. Der 33 Meter hohe Rundturm St. Kevin´s Cell, Zufluchtsstätte der Mönche bei Überfällen und „Leuchtturm für Pilger“, ist bereits aus der Ferne gut zu sehen. Es klicken viele Kameras beim attraktiven Fotomotiv.
Nördlich von Dublin liegen Malahide Gardens und Castle. Das aus dem 12. Jahrhundert stammende Malahide Castle, seit dem zwölften Jahrhundert Wohnsitz der Talbot Familie, birgt ein Kunstmuseum mit Portraitsammlungen und zeigt altes Mobiliar Irlands.
In der Old Jameson Distillery Dublin wird die Herstellung des Irish Whiskeys anschaulich erläutert. Natürlich fehlt eine Probe des „Wassers des Lebens“ nicht. Irischer Whiskey, in jeder Form, ist an- und aufregend. John Jameson gründete 1780 diese Brennerei. Ein 12 Jahre gelagerter Jameson ist süffig und kann im Shop gekauft werden. Heute kehrte auch hier moderne Technik ein. Per Film und Führung, in Deutsch, wird auch das kleinste Detail erläutert. „Wir füllen pro Jahr zwölf Millionen Flaschen ab“, erläutert General Manager Ray Dempsey. Malahide Castle mit Sammlungen und altem Mobiliar.
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Trinity College mit dem „Book of Kells“, der schönsten Bilderhandschrift des frühen Mittelalters, St. Patrick´s Cathedral und Shopping runden diesen Ausflug ab.
Die normannische Stadt Kilkenny und sein Castle stehen am dritten Tag auf dem Ausflugsprogramm. Im Design-Center, kann man Künstlern oder Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schultern sehen und natürlich deren Produkte erwerben.
Nicht nur während einer Busreise präsentiert sich Irland von seiner besten Seite. Grün, grüner, die Insel – das Klischee stimmt, im Land der über 40 Grüntöne. Man muss dies einfach gesehen haben, die Fjorde, Landstriche und Küsten, eine phantastische, noch heile intakte Welt, auch dort am Atlantik wo Europa endet, erst dann kommt New York.
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Grün, grüner – Irland
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Eine üppige Flora und Fauna in unzähligen Facetten verwöhnt das Betrachterauge. Dazwischen grasende Schafe oder Pferde. Einsamkeit in der Natur und vielleicht die eines Wanderers. Das Klima ist mild am Golfstrom. Über Wetter redet keiner; mal Sonne mal Regen. Kein Thema. Es ist so, wie es ist.
Die Iren sprechen englisch, James Joyce sprach von der kulturellen Entfremdung im Sprachgebrauch. Denn sie war lange Zeit verboten, die irische Sprache. Aber es ist wieder da, dieses aus dem gälisch-keltischen stammende Sprachengewirr.
Da ist noch Patrick. Er ist jederzeit präsent. Ein Schutzengel oder Reise-Begleiter und dies nicht nur am 17. März dem St. Patricks Day. Der „Heilige“ weist den Weg, besonders in gute Hotels und Restaurants. Beim Ober einen „Irish-Stew“, Lammeintopf, bestellt oder echten Wildlachs. Süperb!
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Typische irische Straßenszene
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Die Preise. Nun ja. Irland ist nicht gerade preiswert, aber seinen Preis wert. Als „modische Destination“ liegt die Grüne Insel voll im Trend, vor allem die Metropole Dublin. Diese multikulturelle Weltstadt ist ein pulsierendes Mekka. Auch hier erlebt man sie, die „Visions of Ireland“: Musikanten, Straßenkünstler, junge Leute die ihren schmalen Geldbeutel auffüllen möchten. Viele Facetten einer kulturellen Szene. Immer von Einwohnern und ausländischen Touristen mit Freude aufgenommen und mit Applaus bedacht. Beim nächsten Regenschauer folgt eine kurze Einkehr im Rockcafe oder Pub. Soviel Zeit muss sein.
So oder so: Irland ist wie eine „Love affair“. Man verliebt sich.
Doch sobald man abreist, träumt man davon und die Sehnsucht treibt zurück. Es ist wie eine Liebe, eine große Umarmung, zu einem wunderbaren Land. Man kommt einfach wieder und jedes Mal sind es bleibende Eindrücke. Super Erinnerungen. Zum Abschied ein letztes Guinness, einen Irish Coffee. Allen irischen Freunden ein „Slainte“, zum Wohle. Adieu Irland!
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| Anreise |
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Ein interessantes Ziel!
Die schnellste Anreise erfolgt mit Linienflug von Aer Lingus. Irlands renommierter Fluggesellschaft, mit Direktflügen von Düsseldorf, Frankfurt am Main und München nach Dublin. Über Amsterdam, Brüssel und London bestehen Kooperationen mit befreundeten Airlines in die irische Hauptstadt, wo Bus und Reiseleiter die ankommende Gruppe erwarten. Ebenso stehen die Fährverbindungen mit „Irish Ferries“, als eine weitere Reisemöglichkeit zur Verfügung, vor allem für Pkw-Reisende.
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| Hotels |
The Royal Hotel & Leisure Centre
Main Street, Bray, Co. Wicklow
Fon 00 353 – 1 - 286 29 35 Fax 00 353 – 1 - 44 286 73 73
e-Mail: Royal@Regencyhotels.com
The Esplanade Hotel
Strand Road, Bray, Co. Wicklow
Fon 00 353 – 1 - 286 20 56 Fax 00 353 – 1 - 286 64 96
e-Mail: Espl@Regencyhotels.com
Ganz besonders verwöhnt wird man im „Glenview“ Hotel in Delgany, ein Haus der Luxusklasse in den Wicklow Mountains. Traccey Ashley, die Verkaufschefin und in Berlin geboren, ist eine sympathische Gastgeberin. Mit der Vorortbahn DART ist man in etwa 30 Minuten in der Innenstadt von Dublin.
Glenview Hotel, Glen O´The Downs, Delgany, Co. Wicklow
Fon 00 353 – 1 - 287 33 99 Fax 00 353 – 1 - 287 75 11
e-Mail: glenview@iol.ie
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| Kontakt |
Irland Information - Tourisme Ireland
Gutleutstraße 32, D-60329 Frankfurt am Main
Fon 0 69 - 923 185 0, Fax 0 69 - 923 185 88
www.tourismireland.de - www.irland-urlaub.de
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstraße 25, D-80992 München
www.studiosus.com
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| Buchtipp |
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| Irland Irland - Baedeker Allianz Reiseführer www.baedeker.de |
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| Buchtipp |
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Rendezvous mit Klippen, Mooren, Burgen und Schlössern Irland – die Grüne Insel hat viel zu bieten: grandiose Klippenküsten, geheimnisvolle Moore, grüne Fluss- und Seelandschaften, Burgen, Schlösser und dynamische Städte. Der neue HB Bildatlas "Irland“ zeigt die Insel im Atlantik in ihrer ganzen Schönheit. Spannende Reportagen entführen zu Menschen und Naturwundern, den fröhlichen Festen, den kulinarischen Genüssen, in feine Hotels und stilvolle Restaurants und zu geheimnisvollen Ringforts auf den Aran Islands. Ausgesuchte Tipps und fundierte Hintergrundinfos runden das Leseerlebnis ab. Mit dem neuen HB Bildatlas „Irland“ taucht der Leser schon auf den ersten Seiten förmlich ein in die Vielfalt der Insel und beginnt zu träumen: Einmal den Wind an den dramatischen Klippen von Old Head bei Kinsale auf der Haut spüren oder den herben Geschmack eines frisch gezapften Guinness auf der Zunge tanzen lassen, am besten in McDaid's Pub in Dublin. Einmal die atemberaubende Aussicht auf die Bantry Bay genießen, am besten aus dem prächtigen Garten des Herrensitzes, den der Earl of Bantry für sich anlegen ließ. | |
Autor Axel Pinck hat viel Atmosphäre in die sieben Kapitel hineingepackt, aber auch jede Menge Fakten und gute Tipps - etwa, wo man einen literarischen Kneipenbummel durch Dublin buchen kann oder wo und wann es Irlands wohl beste Meeresfrüchte zu verkosten gibt: in der 2. Juliwoche, beim Seafood-Festival von Kilmore Quay. Übersichtliche und zugleich detailgetreue Autokarten, sorgfältig recherchierte Serviceseiten und viele reisepraktische Tipps runden diesen unterhaltsam-informativen Mix ab und machen den HB Bildatlas „Irland“ zum unentbehrlichen Reisebegleiter. Das Irland-Reiseerlebnis beginnt also, sobald man den neuen HB Bildatlas "Irland" in Händen hält. Beeindruckend die farbenprächtigen Fotos von Olaf Meinhardt, die nicht nur Landschaftsaufnahmen von bestechender Schönheit zeigen, sondern auch eindrucksvolle Porträts, etwa von Teilnehmern beim Oyster-Festival in Westirland. So steckt der neue HB Bildatlas "Irland" voller optischer Überraschungen und bietet dem Betrachter Hochgenuss pur. Ein Beitrag für ReiseTravel von Birgit Berg-Becker. |
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