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Hamilton

Moderne Lifestyle Destination

 

 

 

 

 

 

 

Bermuda liegt auf Korallenriffen, die den Sandstränden ihren unverwechselbaren rosafarbenen Schimmer verliehen haben. Den Beinamen „Pink Paradise“ haben die Inseln dieser Naturgegebenheit zu verdanken. Schaut man aufs Wasser in den fast schon unzähligen Buchten, erwarten einen alle Schattierungen von Blau, Grün und Türkis. Eine üppige Naturpracht zeigt sich dem Besucher; das milde subtropische Klima beschert nicht nur alle Arten von exotischen Früchten, sondern auch herrliche Blumen und Gewächse, wie etwa die Frangipani-Blüten mit ihrem betörenden Duft. Die hübschen Häuser sind überall in freundlichen Pastelltönen gehalten, und die typischen weißgekalkten Dächer sind so konstruiert, dass sie das Regenwasser auffangen können. Dank ihrer über 500jährigen Geschichte können die Inseln mit Sehenswürdigkeiten aufwarten, die zum Weltkulturerbe deklariert wurden.

Kräftige Farben, Bügelfalten, und dunkle Kniestrümpfe unter gebräunten Knien: Wer Bermuda hört, denkt spontan an die Bermuda-Shorts. Oder an das berüchtigte Bermuda-Dreieck, das übrigens südwestlich von Bermuda liegt, aber vor dem man gehörigen Respekt hat dank vieler Mythen. Dabei hat Bermuda weit mehr zu bieten als Klischees. Der hakenförmige Archipel von über 150 kleinen Inseln mitten im Atlantik lockt mit Traumurlaub das ganze Jahr hindurch.

Obwohl der Tourismus seit über einem Jahrhundert hier Einzug gehalten hat, haben die Inseln niemals ihren Charakter verloren. Im Gegenteil: Man ist heute wie früher bemüht, einen „sanften Tourismus“ zu gestalten. Die Natur der Inseln soll möglichst unberührt bleiben; das Thema Ökotourismus wird stark gefördert. Die Hotels auf den Inseln sind qualitativ sehr hochwertig und reichen vom Drei-Sterne- bis zum Fünf-Sterne-Deluxe-Niveau. Im deutschsprachigen Raum war Bermuda bislang – auch wegen der fehlenden Direktverbindungen – ein eher selten gebuchtes Urlaubsziel. Für den Massentourismus wird der Archipel auch künftig uninteressant bleiben. Dennoch will Bermuda aus dem Status des „Geheimtipps“ heraustreten und sich für den europäischen Markt deutlich positionieren. Bermuda steht für eine hochwertige Lifestyle-Destination, in der Besucher perfekten Erholungsurlaub erleben können. Sportliche Aktivitäten wie Golf, Tennis, Tauchen, Segeln können mit Wellness- und Fitness-Angeboten verbunden werden. Komfortable Unterkünfte mit insgesamt 6.200 Betten, über 150 Restaurants, unter anderem mit leichter Fusion-Küche und trendy Design, historische Kulissen und moderne Shopping-Möglichkeiten, britisches Understatement und quirliges Nightlife sind Elemente einer Destination, die längst den reinen, etwas beschaulichen Kolonialstil hinter sich gelassen hat. Heute ist Bermuda eine herrlich gelegene Inselgruppe auf der Höhe der Zeit, die Modernes mit Traditionellem verbindet, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.

Nonstop ins rosa schimmernde Paradies

Winter ist Schnee von gestern und das rosa schimmernde Paradies ist so nahe wie nie: Rechtzeitig zu Pfingsten gibt es erstmals eine Nonstop-Flugverbindung von Deutschland nach Bermuda. MunichAirlines fliegt ab dem 2. Juni 2006 in rund achteinhalb Stunden auf die Inselgruppe im Atlantik. Angenehme Temperaturen um die 25 Grad erwarten die Besucher aus Deutschland sowie ein Archipel mit einem ganz besonderen Flair: Neben den einzigartigen rosafarbenen Stränden, die ihre Farbe den roten Korallenpartikeln im weißen Sand verdanken, locken Buchten mit glasklarem Wasser, eine Hotellerie, die allen Ansprüchen gerecht wird, und eine Vielfalt an Kultur, Kunst und Aktivitäten.


Pfingstspecial im Luxus-Resort Cambridge Beaches

Für Urlauber, die die Vorzüge eines Luxushotels im Urlaub schätzen, hat der Münchner Veranstalter Designreisen ein spezielles Pfingstangebot ab 2.990 Euro pro Person aufgelegt: Alle, die bereits beim Premierenflug am 2. Juni oder eine Woche darauf am 9. Juni an Bord gehen, können acht Übernach­tungen mit Frühstück im Luxus-Cottage-Resort Cambridge Beaches mit vielen Extras buchen. Im Gesamtpackage enthalten ist der Nonstop Flug mit MunichAirlines in bequemen Business-Class Sitzen ab/bis München nach Bermuda, Designreisen-Reiseleitung, Taxi Transfer ab/bis Flughafen zum Hotel, Steuern und Gebühren. Besondere Highlights sind die Teilnahme an der Managers Cocktail Party, Champagner Frühstück, Früchtekorb und eine wohltuende Entspannungsmassage für das Paar.

Buchung und weitere Informationen bei: Designreisen GmbH,
Telefon 089 – 90778899 oder unter www.designreisen.de


„Aufwärmen“ nach dem Winter: Golf-Special für Freunde des grünen Sports

Wer endlich wieder die Schläger schwingen und sich dabei über spektakuläre Aussichten freuen will, kann sich mit Classic Golf Tours (Frankfurt) in Bermuda für die Sommersaison einspielen. Gelegenheiten gibt es genug: Die Inselgruppe verzeichnet auf rund 54 Quadratkilometern mit acht Golfplätzen die höchste Golfplatzdichte der Welt. Bei Buchung bis zum 30. April 2006 bietet Classic Golf Tours ein kostenloses Golfpaket mit vier Greenfees im Wert von 367 Euro. Gespielt wird auf den Plätzen Port Royal, St. Georges und Ocean View. Das Angebot ist gültig für alle Anreisen im Juni, Juli und August.

Nähere Informationen über Gesamtpackages mit Flug und Hotel gibt es unter Telefon 06109-309960 oder unter www.classicgolftours.de


Familienurlaub für Groß und Klein

Pfingsten ist Ferienzeit; Zeit für Kinder, Zeit zum Genießen und aktiven Erleben. Wer mit eest-Reisen (Wildsteig) nach Bermuda fliegt, beschert seiner Familie unvergessliche Urlaubstage nach Wahl mit Schwimmen, Tauchen, Radfahren, Reiten, Wandern und vielen anderen Aktivitäten. Gewohnt wird im gepflegten Strandhotel Grotto Bay. Das Familienpaket von insgesamt 8.078 Euro beinhaltet Flüge für zwei Erwachsene und zwei Kinder (bis zwölf Jahre) mit MunichAirlines ab/bis München, Empfang und Transfers in Bermuda, acht Übernachtungen (Kinder im Zimmer der Eltern) mit Frühstück und Abendessen. Der zweiwöchige Aufenthalt kostet 10.222 Euro.

Weitere Familien- und Pfingstangebote unter www.eest.com oder unter Telefon 08867-91390.

Bermuda – Daten & Fakten

Bermuda ist ein Archipel aus mindestens 150 kleinen Inseln. Die sieben größten davon sind mit Brücken untereinander verbunden und bilden damit die 54 Quadratkilometer große „Hauptinsel“. Rund 63.000 Bermudianer bewohnen die Inseln. Die Einwohner (61 Prozent Schwarze, 39 Prozent Weiße) sind bekannt für ihre Offenheit, Unkompliziertheit und Freundlichkeit.

Bermuda ist britisches Überseegebiet, seit 1968 weitgehend unabhängig und bildet eine eigene Regierung. Stolz sind die Bermudianer darauf, dass sie über das älteste Parlament außerhalb der britischen Inseln verfügen: Es versammelte sich am bereits am 1. August 1620 in der damaligen Hauptstadt St. George’s. Der Gouverneur, von der britischen Königin ernannt, hat seinen Amtssitz in der jetzigen Hauptstadt Hamilton.

 

Mitten im Atlantik, gilt Bermuda als eine der „entlegensten Inseln der Welt“. Tatsächlich ist das nächstgelegene Festland mit Cape Hatteras, North Carolina (USA) 960 km entfernt, und im Osten kommt Tausende von Kilometern erst einmal nur Meer. Entgegen landläufiger Meinung zählt Bermuda nicht zur Karibik; die Insel befindet sich rund 1.500 km nördlich davon.

Die Standardzeit auf Bermuda ist GMT (Greenwich Mean Time) minus vier Stunden. Sommerzeit gilt ab dem ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober.

Der Golfstrom, der zwischen Bermuda und dem nordamerikanischen Festland fließt, beschert dem Archipel ein subtropisches Klima mit zwei Jahreszeiten, Frühling und Sommer – beide mit angenehmen Temperaturen rund ums Jahr. Über 220 Sonnentage pro Jahr verzeichnen die Inseln.

In Bermuda gibt es keine typischen Regenmonate; wenn es regnet, dann meistens in kurzen Schauern. Mitte Dezember bis Ende März beschert der Frühling Durchschnittstemperaturen von 21,5 Grad Celsius. Im Sommer klettern die Temperaturen bis auf 30 Grad Celsius; die wärmsten Monate sind Juli, August und September. Die Wassertemperaturen bewegen sich bei 18 und 20 Grad im Frühjahr, im Sommer erhöhen sie sich bis auf 28 Grad. Nähere Informationen zum Klima und Wetter unter www.weather.bm.

 

Vor 100 Millionen Jahren war die hakenförmige Kette aus kleinen Inseln Teil des Randes eines riesigen Vulkans. Der längst erloschene Vulkan liegt größtenteils unter Wasser; er erhebt sich gut 4.500 Meter vom Meeresgrund. Der Teil Bermudas, der aus dem Wasser ragt, ist von einer breiten Plattform aus Unterwasser-Korallenriffen umgeben, die einen natürlichen Schutz vor stürmischem Wetter bietet. Diese Plattform ist auch für die unvergessliche Farbgebung des Wassers in den Buchten verantwortlich – klare und kräftige Blau- und Grüntöne, die den rosafarbenen Sand der Strände umspülen.


Bermuda war für Seefahrer schwierig zu finden, und wenn, dann verhinderten die zahlreichen Riffe um die Inseln ein Anlegen der Schiffe. 1503 entdeckte der Spanier Juan de Bermudez erstmals die Inseln. Auch wenn er nur einen Tag blieb, gab er dem Archipel doch seinen Namen Bermuda. Doch es sollte noch ein Jahrhundert dauern, bis die Inseln bewohnt wurden. Ein Hurrikan setzte das britische Schiff “Sea Venture” 1609 auf ein Riff. Admiral Sir George Somers, Kommandant des Schiffes, war eigentlich auf dem Weg in die Neue Welt nach Jamestown, Virginia und hatte Siedler, Handwerkszeug, Geräte und Waren aus England an Bord. Die meisten Gestrandeten zogen zwar später mit zwei selbst gebauten Schiffen von Bermuda weiter in den Westen. Doch einige ließen sich von der Schönheit des Archipels überzeugen und blieben oder kehrten gar aus Virginia zurück. Diese ersten Bewohner gaben den Inseln ihren britischen Charakter und bildeten den Grundstein dafür, dass Bermuda britische Kolonie wurde.


Hamilton ist seit 1815 die Hauptstadt Bermudas. Die quirlige Stadt mit ihren hübschen, pastellfarbenen Häusern ist einerseits das Zentrum der wirtschaftlichen Aktivitäten, und andererseits voller historischer Sehenswürdigkeiten, Kirchen, Museen und Galerien, Parks und Gärten entlang des natürlichen Hafenbeckens.
Das Parlament versammelt sich zwischen Oktober und Ende Juli jeden Freitag um 10 Uhr im „Sessions House“ in der Parliament Street. Besucher können von der Besucherempore am Geschehen teilnehmen.
Front Street ist die Adresse für alle, die sich im Urlaub Zeit zum Shoppen nehmen möchten. Neben Produkten und Markenartikeln aus aller Welt finden sich dort auch Geschäfte mit Spezialitäten aus Bermuda, wie etwa scharfe Sherry-Pfeffersaucen, exotische Parfums, Hortons’s Black Rum Cake und anderes.

Bermuda hat sich als Zentrum für Finanzdienstleistungen weltweit einen hervorragenden Namen gemacht. Vor allem für Rückversicherer hat sich der Archipel zu einem wichtigen Standort entwickelt. Auch der Tourismus spielt eine tragende Rolle. Jährlich kommen etwa 520.000 Besucher auf die Inseln. Die Bevölkerung kann sich über das zweithöchste Pro-Kopf-Einkommen weltweit freuen – die Wirtschaft auf Bermuda floriert: 2004 konnten die Inseln ein Bruttosozialprodukt von rund 4,5 Milliarden Dollar vorweisen.
Die Währung in Bermuda ist der Bermuda-Dollar, der an den US Dollar gekoppelt ist. Demgemäß werden in Geschäften, Hotels und Restaurants in der Regel auch amerikanische Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert.

Weihnachten (24. Dezember), Neujahrstag (1. Januar) und Karfreitag sind auch auf Bermuda Feiertage. Hinzu kommen u.a. der Nationalfeiertag am 24. Mai (Bermuda Day), Emancipation Day (3. August), Somers’ Day (4. August) und Labour Day (4. September) sowie der Boxing Day am 26. Dezember.

Auf Bermuda herrscht Linksverkehr. Mietwagen wie hierzulande gibt es auf Bermuda nicht. Urlauber kommen dennoch auf vielerlei Weise überall hin: Ein dichtes Netz von Buslinien sowie Fähren verbindet Inseln und Orte, und per Taxi oder am besten mit einem gemieteten Motorroller (ab 16 Jahren; Führerschein wird nicht verlangt) lässt sich der Archipel bestens erkunden.

Busreisende sollten passendes Kleingeld dabei haben. Bus-Tokens und Tickethefte sind in den Unterkünften und Hotels erhältlich. Wer Bus und Fähre nutzen möchte, kauft sich am besten den „Transportation Pass“, der für einen, drei, vier und sieben Tage unbegrenzte Nutzung der Verkehrsmittel ermöglicht.

Bermuda ist auf Grund seiner Größe kein Massenziel, sondern spricht eher den anspruchsvollen Gast an. Die Bandbreite an Angeboten zwischen der Drei- und Fünf- Sterne-Kategorie ist groß: Wer’s lässig und unkompliziert mag, findet gemütliche Bed & Breakfast- Unterkünfte bei sympathischen Gastgebern. Typisch für Bermuda sind die so genannten Cottage Colonies Resorts, die aus einem Haupthaus mit Speiseraum, Lounge und Bar sowie mehreren Cottages bestehen und mit einem luxuriösen Ambiente verwöhnen. Oft ist ein eigener kleiner Pool oder Strandabschnitt verfügbar. Die exklusiven Hotels offerieren umfangreiche Services, Sport- und Wellnessangebote.
Insgesamt sind auf Bermuda über 3.000 Zimmer mit rund 6.200 Betten für Urlauber verfügbar.
Über 150 Restaurants bieten eine reiche Auswahl von italienischer, indischer, griechischer, chinesischer, englischer, französischer und mexikanischer Küche an. Oft werden auch leichte, frische Gerichte im Stil der modernen Fusion-Küche, einer Mischung aus internationaler und asiatischer Kochkunst, serviert.


Hauptattraktion Bermudas für Strandurlauber sind die zahlreichen feinkörnigen Sandstrände. Die Korallenriffe sind die Ursache dafür, dass die Strände in zartem Rosa schimmern und dadurch dem Archipel den Zusatznamen „Pink Paradise“ gaben. Egal, wo man auf Bermuda wohnt, der Strand ist nie mehr als 1.300 Meter entfernt.

Die Bermudianer sind Sportfanatiker, und davon profitieren auch die Urlauber: Acht Weltklasse-Golfplätze und über 70 Tennisplätze stehen zur Verfügung. Das kristallklare Wasser lockt Schwimmer, Schnorchler und Taucher. Fußball und Cricket erfreuen sich großer Beliebtheit. Wer weiter hinaus möchte, kann per Yacht in See stechen, segeln oder fischen. Die weithin für ihre Farbintensität bekannten Sonnenuntergänge sind sowohl von romantischen Buchten aus als auch an Bord einer Yacht ein Highlight des Aufenthalts.

Für die Einreise ist lediglich ein gültiger Reisepass erforderlich.

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Karin Neumeier.

 

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