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Zwickau

Stadt der Automobile

Guten Tag! Darf ich Sie in die Robert-Schumann-Stadt Zwickau einladen

Sarah , die angehende Touristikerin, gehörte zum Team „Dresden Pow Wow Regio“ und begleitete zahlreiche in- und ausländische Teilnehmer zur Site Inspection, von der Elbmetropole Dresden nach Westsachsen in die Robert-Schumann-Stadt.

Zwickau wurde erstmals 1118 urkundlich erwähnt, hat heute 102 000 Einwohner und liegt 261 Meter über dem Meeresspiegel. Die markante Marienkirche prägt die Stadt und hier lebte und arbeitete Robert Schumann. Ab 1904 siedelte sich die Automobilindustrie an. Die „Rennpappe“ der Marke „Trabant“ war wohl das bekannteste Fahrzeug. Über eine Million davon wurden produziert. Heute sind es vor allem Pkws der Marke VW die in Zwickau hergestellt werden.

Marienkirche, Gewandhaus, Robert-Schumann-Haus …

… Kennzeichen von Zwickau

Zwickau hat unbestritten das, was viele andere Städte auch haben: Urige Kneipen, gepflegte nationale und internationale Gastronomie, Beherbergungsstätten von familiär bis nobel und gute Geschäfte in der Innenstadt, gepflegte Parkanlagen sowie Stätten für sportliche Freizeitbetätigung. Ein „großer“ Strom fließt mitten durch die Stadt, die „kleine“ Mulde. Oft finden hier Kanu-Rennen statt. Die „Robert-Schumann-Stadt“ oder auch „Stadt des Automobilbaus“ ist ein Mekka für alle, die es historisch mögen - gleich in mehrfacher Hinsicht: ob als Musik- oder Theaterfreunde, als Automobil-Freaks, als Museumsgänger oder aber als Liebhaber besonders gut erhaltener Bausubstanz aus Gründerzeit und Jugendstil. Wer durch seinen Zwickau-Aufenthalt möglichst nachhaltige Bereicherung erfahren will, wird dies kaum an einem Tag bewältigen.

Mitten im Zentrum

Gute Adressen zum Dinner

Mit der Ansiedlung der A. Horch & Cie. Motorwagenwerke AG in Zwickau im Jahre 1904 wurde der Grundstein für einen Industriezweig gelegt, der in nunmehr über einem Jahrhundert ununterbrochener, facettenreicher Entwicklung der Metropole Westsachsens den guten Ruf als die Automobilstadt eintrug. Techniker und Ingenieure gaben hier vielen wegweisenden Konzepten, grundlegenden Erfindungen und ihrer Zeit weit vorauseilenden Ideen die Form, führten sie zur Reife und bestimmten dadurch die automobile Welt in bedeutender Weise mit.

Das August Horch Museum, das als einziges kraftfahrzeugtechnisches Museum Deutschlands seinen Sitz an einer früheren Fertigungsstätte hat, bewahrt diese große Geschichte mit ihren reichen Traditionen und der gewachsenen automobilen Identität in eindrucksvoller Weise. Die im September 2004 eröffnete, vollkommen neu gestaltete Ausstellung im historischen Gebäudeensemble des früheren Audiwerkes lässt auf 2.500 m2 Fläche Geschichte und Geschichten wach werden.

August Horch Museum Zwickau

Technik hautnah

Bei einem Blick in das Arbeitszimmer des Kraftfahrtpioniers August Horch ist große Vergangenheit in einmaliger Weise authentisch spürbar. Die im Stile der 1930er Jahre eingerichtete Direktionsvilla der Audi Werke, die auch Horchs Wohnsitz gewesen ist, kann ebenfalls besichtigt werden.

Der Fahrzeugbau nach 1945 war zunächst durch die Nutzfahrzeug-fertigung, die vor allem der Lkw H 3 A bestimmte, und die Produktion von Modellen der Vorkriegszeit gekennzeichnet. Mit den 1950er Jahren setzt dann die Ära des Trabant mit seinen verschiedenen Entwicklungsstufen ein, die an der für jene Zeit so typischen Garage, mit vielfältigem Werkzeug und reichhaltigen Ersatzteilvorräten, noch einmal lebendig wird. Prototypen und Modelle von Fahrzeugen, die unter den wirtschaftlichen Bedingungen der DDR nicht zur Fertigung gelangten, legen Zeugnis von der ungebrochenen Innovationskraft der Zwickauer Automobilbauer ab. Den hiesigen Automobilbau der Gegenwart dokumentieren Volkswagen-Modelle, die am Standort Mosel produziert wurden. Im August Horch Museum Zwickau - automobile Geschichte erleben!


Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17 Uhr. Montag geschlossen.
August Horch Museum Zwickau GmbH. Audistraße 7, D-08058 Zwickau
Fon 0375 - 27 1 7 38 0, Fax 0375 – 27173811,
e-Mail: info@horch-museum.de

www.horch-museum.de

Zwickau ist ein idealer Ausgangspunkt für Exkursionen in die weitere Umgebung. Die Skatstadt Altenburg liegt in der Nähe und das Sächsische Burgenland, ebenso das Karl-May-Museum in Hohenstein-Ernstthal, auch Chemnitz oder Dresden ist nicht weit entfernt und Lichtenstein liegt quasi vor der Haustür.

Daetz-Centrum in Lichtenstein ist eine Art Zauberwort: Die Ausstellung „Meisterwerke in Holz“ von Sammlerehepaar Daetz kann bestaunt werden. Hier können ferne Kontinente und exotische Länder „durchstreift“ werden. Zu sehen sind über 700 Kostbarkeiten aus Holz, angefertigt von Holzbildhauern aus 35 Ländern. Der Rundgang kann sowohl individuell erfolgen, mit einem leicht verständlichen Audio-Guide-System oder in einer persönlichen Führung.
Das Daetz-Centrum ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Parkplätze sind vorhanden und in die Verkaufsgalerie „World in Wood“ bietet eine breite Palette kunsthandwerklicher Artikel und Schnitzereien aus aller Welt, zum Kauf. Das Haus ist bestens geeignet für Tagungen oder Events und in der Cafeteria schmeckt das Essen lecker. Bei schönem Wetter sitzt man auf der Terrasse mit Blick auf den Schlosspark, in der kalten Jahreszeit im Foyer-Restaurant: „Genießen in Kunstatmosphäre“. Bert Beuthan, der Betreiber bietet so manche Köstlichkeit. www.daetz-centrum.de

Ausflug nach Lichtenstein …

 

… mit Erlebniswert

Sommer oder Winter

Lichtenstein!

Nicht nur in Insiderkreisen gilt Lichtenstein mit seinem attraktiven touristischen Möglichkeiten als Empfehlung für einen Kurzurlaub oder Tagesausflug. In der sächsischen Kleinstadt mit Flair und Charme werden jährlich über 250 000 Gäste aus dem In- und Ausland begrüßt.

Ein Anziehungspunkt ist der kulturelle Landschaftspark „Miniwelt“, in dem über 100 bekannte Bauwerke der Erde als originalgetreuer Nachbau im Maßstab 1:25 zu bewundern sind. Ob Eiffelturm oder chinesische Mauer, ob Brandenburger Tor oder Akropolis – alles zum Greifen nah. Für eine Reise um die Welt werden hier keine 80 Tage benötigt, sondern nur ein paar Stunden.

Lichtenstein-Information www.lichtenstein-sachsen.dewww.miniwelt.de

Zwickau bietet für alle Besucher, Kulturfreunde oder Musikbegeisterte facettenreiche Möglichkeiten. Eine moderne und lebendige Stadt.

Ich hoffe, Ihnen hat meine kleine Führung gefallen, obwohl es nur ein paar wenige Details waren, die ich vorgestellt habe“, sagt Sarah, die angehenden Touristikerin allen in- und ausländischen „Dresden Pow Wow Regio“ Teilnehmern und all unseren ReiseTravel Usern. „Der nächste Dresden Pow Wow findet im Februar 2009 statt. Bitte besuchen Sie uns.“

 

 

 

 

Kontakt

 

 

d.p.I Destination Marketing GmbH
Münzgasse 10, D-01067 Dresden
Fon 0351 – 82 12 64-0

www.dresden-powwow.de

Drescher Incoming & Tourismus GmbH www.dresden-tourismus.de

www.zwickau.de

 

 

 

 

Buchtipp
Unser Autor empfiehlt:

 

 

Alles, was Sie über die motorisierte DDR wissen wollen, finden Sie in diesem Buch. Und wer glaubt, auf ostdeutschen Straßen hätte es außer vielen kleinen Trabis nichts gegeben, der wird hier eines besseren belehrt: rund 80 Autotypen befuhren die Straßen der DDR, außerdem Motorräder. Thomas Heubner kennt Zahlen, Fakten und Historie und präsentiert diese verpackt in heitere Kurzgeschichten, in denen nebenbei viel aus dem verkehrstechnischen Alltag erzählt wird; von der Autoanmeldung als Tauschobjekt, von der hingebungsvollen Pflege des fahrbaren Untersatzes, von der Polizei als Freund und Helfer, von vollbepackten Urlaubsreisen, vom Abenteuer Werkstatt und dem Minol-Pirol. Auch eine Betrachtung zum Ampelmännchen aus historisch-politischer und philosophisch-ästhetischer Sicht fehlt nicht.
Eins wird im Buch klar: die deutsche Autofahrernation war nie gespalten. Die Liebe zum und der Kult ums Automobil eint Ost und West. Wir sind ein Volk – auf Rädern!

 

Alles Trabi, oder was? Eulenspiegel Verlagsgruppe Berlin. www.eulenspiegel-verlag.de

Das Buch kostet im Buchhandel 14,90 Euro.

 

Unser Autor ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher (e-Mail: redaktion@reisetravel.com) besuchte den Pow Wow Regio.

 

 

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