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Tokio

Land des Lächelns

 

 

 

 

 

 

 

Japan, Nippon – Land der aufgehenden Sonne

 

Japan besteht aus fast 4 000 Inseln und hat rund 125 Millionen Einwohner. Freundliche Menschen zeichnen das Land aus; deren markantestes Merkmal: Lächeln!

Tokio ist die Hauptstadt Japans und hieß früher Edo. Hier leben rund 12 Millionen Menschen. Die „Ginza“, eine super moderne Strasse und Shoppingmeile zugleich, ist weltweit bekannt. Ein vorzügliches Strassen- und U-Bahn-Netz, ein endloses Häusermeer und fünfstöckige Driving Ranges für Golfspieler beeindrucken. Mittendrin Kontrast: Der Meiji-Schrein sowie Gläubige im Asakusa-Kannon-Tempel. Ein Lift führt auf das Dach vom Rathaus und von hier bietet sich ein wunderbarer Panoramablick.

Metropole Tokio

Von 1192 bis 1868 herrschten die Shogune. Kaiser Mutsuhito galt als der „Erleuchte“ und verlegte 1869 die Residenz nach Edo, das dann in Tokio – östliche Hauptstadt – umbenannt wurde. Am 25.12.1926 trat Kaiser Hirohito auf den Thron und stellte seine Regentschaft unter das Motto: „Leuchtender Friede“. Doch mit dem Angriff auf Pearl Harbor am 7. 12. 1941 begann sein Krieg gegen die USA. In einer Rundfunkrede am 1. Januar 1946 entsagte der Kaiser seiner „Göttlichkeit“.

Japan begab sich auf den Weg zur Demokratie und der wirtschaftliche Aufstieg begann.

 

Heute leben die Japaner im Jahr 17 - seit 17 Jahren regiert der heutige Tenno.
Staatsoberhaupt ist der Tenno, der Kaiser von Japan und das Wappen des Landes wird geziert von einer goldenen Chrysanthemenblüte. Der Nationalfeiertag ist der Geburtstag des jeweiligen Kaisers, seit 1990 am 23.12. Mitten im Zentrum, wohnt er, der Tenno – Kaiser von Japan.
Das Edo Schloss, ursprünglich im Besitz der Shogun-Familie Tokugawa, wurde bei der Meiji-Restaurierung geräumt, und dann als Kaiserpalast umbenannt. Der Kaiserplast mit seinen Wallmauern wurde 1613 errichtet, 1945 von US-Bombern komplett zerstört und 1962 erneut aufgebaut. Die Brücke Nijubashi vor dem Haupteingang ist ein begehrtes Fotomotiv.

 

 

 

 

„Glück und Liebe in der Familie, Erfolg im beruflichen Leben!“

Eine Beraterkommission aus Akademikern, Politikern und Geschäftsleuten ringt im Auftrag von Ministerpräsident Koizumi mit dem Thema Thronfolge, weil in Japans Kaiserhais schon seit 40 Jahren kein männlicher Thronfolger mehr geboren wurde. Der derzeitige Kronprinz Naruhoto und seine Ehefrau, Kronprinzessin Masako, haben bislang nur eine Tochter, die dreijährige Aiko. Der anhaltende Druck, einen jungen zur Welt zu bringen, hatte der Kronprinzessin den Worten ihres Gatten zufolge schwer zugesetzt. Aber es gibt Vorbehalte: Sollte Aiko Kaiserin werden dürfen und einen „Bürgerlichen“ zum Ehemann nehmen, könnte „die Blutlinie des Kaiserhauses“ gebrochen werden, lautet die Befürchtung.


 

 

Tokio hat viele Konkurrenten bekommen:
Nicht erst seit der letzten Fußballweltmeisterschaft ist Yokohama in aller Munde! Beim Blick vom Yokohama Pier auf die High-Tech-Skyline von Minato Mirai wird Zukunft trotz Wirtschaftskrise fassbar. Hier steht das höchste Wohnhaus der Welt.

 

 

Yokohama im Nebel

 

Am Ashisee geht es mit einer Seilbahn auf den Komage-take. Bei guter Sicht grüßt der Fusi-san, Japans Heiliger Berg.

Der Fuji im Nebel!

Japans Infrastruktur und alle Verkehrswege sind vorbildlich ausgebaut. Bereits seit 1964 werden auf der Schiene moderne Reisezüge eingesetzt und der „Shinkansen“ ist der schnellste Reisezug der Welt: Tempo 300. Eine Reise im Kraftpaket „Hikari“ führt zum Temporausch. Morgens Punkt 6.00 Uhr startet der Zug vom Bahnhof Tokio und hält genauso pünktlich 11.58 Uhr in Hakata. Genau fünf Stunden und 58 Minuten für eine Strecke von 1 174,9 Km Länge: Eine enorme Leistung.

Shinkansen Hochgeschwindigkeitszüge sind legendär '

 

Der Bahnhof in Kyoto

 

1 100 Jahre war Kyoto die Hauptstadt des Landes. Das Nationalmuseum nimmt uns mit auf eine Zeitreise in die Geschichte der Stadt. Spaziergänge zum Goldenen Pavillon, Kinkaku-ji, und eine Erkundungstour zum Nijo-Schloss und dem Kiyomizu Tempel sind interessant. In den letzten Jahren wurde die Stadt durch die Verhandlungen zum „Kyoto Protokoll“ weltweit bekannt.

Land der Tempel …

 

… und der Schreine

 

Kindererziehung in Japan

 

Disziplin und Ordnung von klein an

 

Buntes Treiben: Tanz der Jugend

Die traurige Vergangenheit Hiroshimas: der Atombombenabwurf über der Stadt am 6. August 1945 um 8.15 Uhr. Der Abwurf von „Little Boy“, der ersten Atombombe, durch die USA. Etwa 200 000 Todesopfer wurden beklagt, nur ein Gingo Baum überstand das Inferno. Das Gebäude der ehemaligen Handelskammer, erbaut von einen Prager Architekten, mahnt als Ruine. Im Museum informieren sich Besucher aus aller Welt über das entsetzliche Geschehen. Ein ähnliches Schicksal erlitt 1945 auch die Stadt Nagasaki.

Hiroshima ist heute eine moderne Metropole am Meer

 

Atombombe

 

 

Monument

 

 

Museum

 

Essen kann man in Japan fast überall zu günstigen Preisen. Es gibt zahlreiche Restaurants, die mittags wie auch abends preiswerte Menüs (teishiku) offerieren. In den vielen Nudelshops (udon und soba) stehen wohlschmeckende Gerichte zur Auswahl. Japanisch-Kenntnisse sind bei der Bestellung nicht erforderlich, es genügt ein Fingerzeig auf die Plastiknachahmung des Gerichts in der Vitrine vor oder im Restaurant. Der Service ist perfekt!

 

 



„Die Bestellung eines Menüs ist recht einfach“, meint die Touristin aus Rostock

 

 

 


Hotels aller Couleur bieten komfortable Möglichkeiten zum Nachtschlaf und eine Übernachtung in einem „Ryokan“ – ein traditionelles japanisches Hotel, wird zum nachhaltigen Erlebnis. Bevor wir unser müdes Haupt auf „Tatamis“ – Matten, legen, gibt der Küchenmeister eine Einführung in die Grundlagen der für Auge und Gaumen so vielseitigen japanischen Küche.

„Bitte probieren Sie!“

Sake – Der erste Reis des Jahres bildet die Basis für das Nationalgetränk

 

Idylle „Made in Japan“

 

Zur Kirschblüte ist alles noch viel schöner!

 

Die Anreise nach Japan erfolgt im Flugzeug, ab Wien oder Frankfurt am Main. Individuelle Reisen sind kein Problem. Doch beim ersten Besuch ist eine geführte Tour, als Gruppenreise, angebrachter.

 

 

 

 

Kontakt

 

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstraße 25, D-80992 München

www.studiosus.com

Japanische Fremdenverkehrszentrale
Kaiserstraße 11, D-60311 Frankfurt am Main

www.jnto.go.jp

 

 

 

 

 

 

Buchtipp
Unser Autor empfiehlt



Vielen Deutschen scheint Japan ein unergründliches Land zu sein. Auf den ersten Blick ist alles anders, die Sprache klingt fremdartig und wir können die Schrift nicht lesen. Dazu kommt, dass das Verhalten der Menschen auf uns häufig undurchschaubar wirkt.
Kristina Thomas und Barbara Haschke beschreiben Japan, ein Land wo beide beruflich tätig sind. Bis ins kleinste Detail wurden auch relevante Kleinigkeiten aufgeschrieben. Amüsant und liebenswert zugleich. Ihre Empfehlung: Besteigen Sie unbedingt den Fuji, wenn Sie Gelegenheit dazu haben. Vom Kraterrand aus genießen Sie eine grandiose Aussicht. Der Fuji ist übrigens knapp 4 000 Meter hoch und kann im Sommer bestiegen werden.
Stil & Etikette spielt im Land des Lächelns eine enorm wichtige Rolle, nicht nur deshalb sind zahlreiche Verhaltensregeln beim Geschäftsgespräch aufgelistet. Regeln, die auch der Tourist beachten sollte.
Das Büchlein – 220 Seiten – ist zur Vorbereitung einer Japan-Reise ideal geeignet und sollte zur Reise mitgenommen werden.

Reisegast in Japan
www.iwanowski.de

Das Buch kostet im Buchhandel 18,50 Euro.

 

 

 


 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Naomi Kamei, Aufsichtsrat Yamada Corporation, Reiseleiter und Essayist. (Kontakt e-Mail: Kontakt@ReiseTravel.com)



„Ich Grüße alle ReiseTravel User. Eine Bitte: Besuchen Sie meine Heimat!“
Unser Autor, vor der schönsten Wehranlage Japans, die Burg des Weißen Reihers, ein UNESCO-Kulturdenkmal, in der Stadt Himeji bei Kobe.

www.shoubun.net

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