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Shanghai

Shanghai Express

„Shanghai ist eine riesige Metropole und möchte das New York Chinas werden!“

Liebe ReiseTravel User,

ich bin Edward, Guide und Fremdenführer in Shanghai. In dieser Stadt bin ich geboren und aufgewachsen. Am Goethe Institut habe ich deutsch gelernt. Heute begleite ich eine Studiosus Reisegruppe aus Deutschland und präsentiere meine Heimatstadt. Gern lade ich auch alle User zu einer Tour durch Shanghai ein:

Der Film „Shanghai-Express“ aus dem Jahre 1932 war ein großer Erfolg und wird noch heute gern gesehen. Unter der Regie von Josef von Sternberg agierten prominente Stars der damaligen Zeit. Schauplatz im Film: der „Shanghai Express“, Ein Schnellzug, der Peking mit Shanghai verbindet, und dies zur Zeit des chinesischen Bürgerkrieges. Der Film wurde allerdings in Hollywood gedreht, doch diese Zugverbindung besteht noch heute. Die Reise von Peking nach Shanghai kann heute im Flugzeug zurückgelegt werden. Vom Airport in die Stadt fährt der Transrapid aus Deutschland, mit Tempo 431. Super schnell!

Transrapid Mit Tempo 430!

In Shanghai haben sich zahlreiche Firmen aus aller Welt etabliert und hier wird viel investiert. Deshalb hat die Sicherung von Energie- und Rohstoffquellen für mein Land Vorrang. Strategisches Motiv und Haupttreiber für viele Investitionen ist ein sicherer Zugang zu Energie- und Rohstoffquellen, diese sind für ein anhaltend hohes Wirtschaftswachstum unverzichtbar. Nicht nur die Nachfrage nach Rohöl wuchs explosiv, gleiches gilt auch für Aluminium, Kupfer, Nickel, Eisenerz und andere Rohstoffe. Eine Dezentralisierung des Energiesektors siedelt die Verantwor­tung für die Energieversorgung mehr und mehr bei den staatlichen Energieriesen an. Die Regierung fördert diese Entwicklung, da sie um die Sicher­heit der nationalen Energieversorgung und die wachsende Abhän­gigkeit des Landes von ausländischen Energieimporten besorgt ist. Zudem sucht die Regierung aktiv das Wohlwollen vieler Rohstoffex­porteure und unterstützt engere Handelsverflechtungen mit Transport- und Infrastrukturprojekten.

Shanghai wächst in den Himmel: Ein Tower mit 88 Stockwerken, Schnellstassen auf Beton-Stelzen mit neun Spuren in jede Richtung, unzählige Neubauten.

Shanghai Ein Erlebnis

Shanghai öffnete sich nach dem „Opium-Krieg“ ab 1842 für die damalige Welt. Kaufleute aus aller Welt siedelten sich an und investierten. Damals entstand auch der „Bund“ – unsere Prachtstrasse und breite Uferpromenade. Von hier bietet sich unseren Gästen ein phantastischer Blick auf die imponierende Skyline der Stadt.

Tipp : Am Bund steht das Hotel “Peace“, und dort steht jeden Abend Jazz auf dem Programm. Bei Bier und Musik kann ein schöner Tag im Foyer ausklingen. Von ganz oben, ebenfalls in einem Restaurant, bietet sich ein wunderschöner Panoramablick auf die City. Man schaut auf das alte Zollgebäude sowie auf das gegenüber liegendem Ufer, dort steht der Fernsehturm und das 88stöckige Jinmao Hochhaus. Gleich daneben sind erneut die Bauarbeiter am Wirken: Ein Hochhaus mit 90 Etagen wird errichtet!

Panoramablick vom Peace Hotel

Shanghai wird hypermodern umgestaltet. In Pudong wird eine neue Stadt gebaut, unter der Leitung des Hamburger Star-Architekten Prof. Meinhard von Gerkan. Der hat übrigens in Berlin den Airport Tegel entworfen. Auch ist er der Architekt des neuen Hauptsbahnhofes in Berlin, der im Mai 2006 eröffnet wurde.
Mitten im Zentrum von Shanghai wurde extra ein Museum für Stadtarchitektur gebaut. Darin sind alle Modelle sowie vorgesehene Infrastrukturprojekte der neuen Stadt zu besichtigen: Vom Airport bis in die City!

Stadtmuseum Gewappnet für die Zukunft

Traditionell und trendy, elegant und exzentrisch – Shanghai, die schicke Schöne hat viele Gesichter. Fähren und Containerschiffe auf dem Huangpu Fluss, Kolonialarchitektur und die höchsten Wolkenkratzer. Ein Besuch in der restaurierten Altstadt ist interessant und der Yu-Garten – mit chinesischer Gartenbaukunst, lockt. In der Altstadt befindet sich eine alte Seidenmanufaktur. Hier kann die Tradition der Züchtung von Seidenraupen und deren Verarbeitung zu edlen Materialien nach erlebt werden. Li Xias Bas, der Manager, berät und informiert seine Besucher bis in das kleinste Detail.

In der Seidenfabrik

Shopping sollte ebenfalls auf dem Besuchprogramm stehen. Im Szeneviertel Xintandi mit seinen Geschäften und schicken Restaurants oder in der neonglitzernden Einkaufsstrasse Nanjing Road.

Rasanz und Tempo Made in Shanghai

Formula I , die Formel I,das große Rennen ist auch in Shanghai zu Hause und natürlich der Renn-Star Michael Schumacher. Was für ein Rennen 2006: Vor dem Start zitterte Ferrari noch vor dem drohenden Regen. Am Ende hielt Michael Schumacher den Pokal des Siegers fest in Händen.

The Coffee Bean & Tea Leaf ist ein geruhsamer Ort zur Einkehr: „Wir offerieren Kaffee und Kuchen nach Schweizer Art“, betont Michael Moldauer. Der Schweizer Moldauer arbeitet hier als Restaurantchef und fühlt sich bereits heimisch. „Zwei Jahre werde ich in Shanghai bleiben. Eine gute Arbeit, freundliche Menschen und ich lerne dabei chinesisch!“

Das Timing stimmt EXPO 2010 in Shanghai

Der Countdown für die Weltausstellung 2010 läuft auf vollen Touren. Die Stadt macht sich fein. Überall wird gebaut und der Verkehr nimmt ständig zu.

Ein Shanghai Besuch ist zu jeder Jahreszeit möglich. Unzählige Hotels, aller Preisklassen, laden ein. In den zahlreichen Restaurants wird chinesische – facettenreiche - Küche offeriert, natürlich wird auch europäische Kost gereicht.
Die Anreise ist kein Problem, Lufthansa fliegt täglich. Zur Einreise wird ein Visum benötigt, dies stellt die Botschaft der Volksrepublik China in Berlin aus. Eine Gruppenreise mit Studiosus München ist da viel einfacher. Der Veranstalter besorgt das Visum, organisiert ihr Programm sowie die Tour und ich begleite sie dabei.

Willkommen in meiner Stadt … und bis bald!

Herzliche Grüsse aus Shanghai. Ihr Guide Edward



Ein Beitrag für ReiseTravel von Edward. redaktion@reisetravel.com

Unser Autor arbeitet als Guide und Fremdenführer in Peking, oft betreut er Studiosus Reisegruppen aus Deutschland.


 

   Kontakt

 

 

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstraße 25, D-80992 München
Telefon: 089 / 500 60 750, Fax 089 / 500 60 148

www.studiosus.com


 

   Anreise

 

Täglich ab Fraport Frankfurt nach Shanghai.

Lufthansa im Wachstumsmarkt China

Im Jahr 2005 hat die Lufthansa 43 Direktverbindungen zwischen Deutschland und China angeboten, 2006 sind es bereits 52. Nachdem die Zahl der China-Passagiere 2005 um 18 Prozent gestiegen ist, soll sie 2006 um ein Viertel wachsen. Darüber hinaus befindet sich die chinesische Frachtfluggesellschaft Jade Cargo International im Aufbau, an der der Lufthansa-Konzern mit 25 Prozent beteiligt ist. Und Lufthansa Technik erschließt sich den asiatischen Markt für MRO-Leistungen (Maintenance, Repair and Overhaul) über Ameco, ein Joint Venture mit Air China.
Die Verbindung mit China begann für Lufthansa bereits vor 80 Jahren: Den ersten Vorbereitungsflug ins Reich der Mitte absolvierten zwei Junkers G24 der Lufthansa, die am 30. August 1926 nach zehn Flugetappen in Peking landeten. Vier Jahre später gründeten die Fluglinie und die chinesische Regierung gemeinsam die Eurasia Aviation Corporation, die 1931 ihren Flugbetrieb aufnahm.

www.dlh.de


 

   

Buchtipp
ReiseTravel empfiehlt

  Ein Stadtvolk, das ständig in Bewegung ist: „Shanghai Spirit" erleben Shanghai will das New York des 21. Jahrhunderts werden. China, das mit 1,3 Milliarden Menschen bevölkerungsreichste Land der Erde, will »einen Platz in dar globalen Ökonomie und in der internationalen Politik einnehmen. Shanghai spielt dabei die Vorreiterrolle. Der Geist von Shanghai lässt sich früh morgens an der Uferpromenade einfangen, wo die tiefen Hörner der Yangzi-Fähren und das Tuckern der Schleppkähne zu hören sind. Man ist willkommen unter den Menschen, die mit stiller Hingabe Qi-gong üben oder den Tag mit einem Tango zur Musik aus dem Kassettenrecorder beginnen. Wo man Orte zum Entspannen, die schönsten Restaurants oder die spannendsten Sehenswürdigkeiten in der neuen Hauptstadt Asiens findet, steht im Marco Polo. Der Marco Polo Reiseführer „Shanghai" ist gespickt mit insider-Tipps, Highlights, die man unbedingt gesehen haben muss und einem kleinen Sprachführer, der hilft, die wichtigsten Wörter und Sätze auf Chinesisch zu sagen. Geschrieben wurde der Marco Polo Reiseführer „Shanghai" von Geografin Sabine Meyer-Zenk, die lange in Shanghai lebte, und von Hans-Wilm Schütte, Sinologe und China-Publizist. Beide Autoren sind China-Spezialisten und haben die besten Insider-Tipps parat.

Wo leuchten abends die roten Lampions? Wo gibt es Schweinemasken und bestickte Roben zu realen Preisen? Wo kann man ein einfaches Mahl an einem erhabenen Ort zu sich nehmen?
Egal ob auf Entdeckungs- oder Geschäftsreise: Fauxpas zu vermeiden gilt für jeden Reisenden, der sich als Gast in der besuchten Region fühlen möchte. Kein Wunder, dass die „Bloß nicht!" - Tipps von Marco Polo besonders beliebt sind. Schließlich sollte man nicht ohne chinesische Adresse in ein Taxi steigen - die Taxifahrer können die lateinischen Buchstaben nicht lesen - oder an chinesischen Feiertagen auf Reisen gehen. An bestimmten Festtagen macht ganz China Urtaub und entsprechend überlaufen sind alle öffentlichen Verkehrsmittel und Sehenswürdigkeiten. Da bummelt man doch besser am frühen Abend in die Fangbang Lu in der Chinesischen Altstadt, wenn rote Laternen die Strasse mit den kleinen Läden beleuchten. Oder geht zum Souvenir-Shopping bei Shanghai Drama Costume & Accessoires. Die dort angebotenen Perlentäschchen und bestickten Roben machen sich nicht nur in der Oper gut. Wer zur Mittagszeit beim Longhua-Tempel eintrifft, kann sich dort mit einer köstlichen Nudelsuppe stärken. Das freundliche Personal hilft, wenn die (chinesischen) Worte fehlen.

Marco Polo Reiseführer „Shanghai“

 

www.marcopolo.de

 

Das Buch kostet im Buchhandel 7,95 Euro.

 

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