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Tourismuskampagne für das Reiseland Korea
Korea, das Land der Morgenfrische, bietet im Herzen Ostasiens eine einzigartige Mischung aus traditioneller Kultur, modernem Lifestyle und eindrucksvollen Naturlandschaften.
Mit der neuen Tourismuskampagne „Visit Korea 2010-2012“ will die Koreanische Zentrale für Tourismus (KTO) die Aufmerksamkeit für Korea als Reiseland bis zur Weltausstellung 2012 im südkoreanischen Yeosu erhöhen. Das KTO hat sich zum Ziel gesetzt, die aktuellen Besucherzahlen von derzeit jährlich rund sieben Millionen Touristen bis 2012 auf insgesamt 10 Millionen zu steigern. Bereits Anfang Oktober 2008 hat die Regierung ein Komitee ins Leben gerufen, das sich aus Experten der Reise-, Hotel-, Medien- und Kulturbranche zusammensetzt. Geplant sind zahlreiche Marketing-, PR- und Werbemaßnahmen, um Korea als Reiseland für ausländische Touristen bis zu diesem Großereignis noch spannender und reizvoller zu machen. Die Weltausstellung im 320.000 Einwohner zählenden Yeosu findet vom 12. Mai bis zum 12. August 2012 unter dem Motto „The Living Ocean and Coast – Diversity of Resources and Sustainable Activities” statt. Yeosu, an der Südküste des Landes gelegen, ist in nur einer Flugstunde von allen größeren koreanischen Städten erreichbar und ist nur zwei bis drei Flugstunden von allen wichtigen Metropolen Nordostasiens entfernt. Korea hat für jeden Geschmack etwas zu bieten: Kulturliebhaber können die reichhaltige, jahrtausende alte koreanische Kultur für sich entdecken, Shopping- und Nightlife-Freunde finden in Seoul 24 Stunden Unterhaltung und Naturliebhabern und Freunden des Aktivurlaubs bietet Korea beeindruckende Landschaften und umfangreiche Sportmöglichkeiten. Auch Reisende auf dem Weg nach Australien, Neuseeland oder Südostasien können bei einem Stopover-Aufenthalt in Seoul zu zahlreichen Transittouren starten und trotz begrenzter Zeit viel erleben. Sei es ein Abstecher zum nahe gelegenen Yonggungsa Tempel, eine Besichtigung der Stadt Incheon oder ein Trip zur entmilitarisierten Zone an der Grenze zu Nordkorea. Auch die Reisekasse wird in Korea besonders geschont. Der koreanische Won bietet zurzeit aufgrund des Euro-Hochs einen sehr guten Wechselkurs.
Neuer Marketingschwerpunkt für das Reiseland Korea: Jährlicher Höhepunkt im August ist das Incheon China Day Cultural Festival. Hierbei wird das Reich der Mitte auf der anderen Seite des Gelben Meeres mit Drachen- und Tigertänzen sowie Vorführungen traditioneller chinesischer Kampfkunst in Korea lebendig. Der auf einer Insel gelegene Stadtteil Wolmido lädt mit seiner einen Kilometer langen Wolmido Street of Culture zum Flanieren ein: Auf der einen Seite die wunderschöne Küstenlandschaft und auf der anderen Straßenkünstler, Maler und viel Kultur. Außerdem ist der Stadtteil für seine hervorragenden Fisch- und Meeresfrüchterestaurants bekannt.
Ein Naturerlebnis inmitten der Stadt bietet der Incheon Grand Park, der sich im Frühling zur Kirschblüte in ein weißes Meer verwandelt. Die Küstennähe schlägt sich schließlich auch im Festivalkalender Incheons nieder. Jedes Jahr im August, zur Zeit der größten Sommerhitze, findet das Incheon Marine Festival statt, bei dem zur Abkühlung Livekonzerte und Beach Hero and Heroine Championchips organisiert werden. Als weiteres Highlight gibt es jeden Oktober das Incheon Sky Festival mit zahlreichen Flugshows und Ausstellungen.
Incheon ist außerdem für seinen Internationalen Flughafen bekannt, der als Drehkreuz Ostasiens zu den weltweit nur drei 5-Sterne-Flughäfen des Airport Star Rankings von Skytrax zählt. Von diesem Hub aus können Passagiere beim Stopover nach Australien, Neuseeland oder Südostasien zu zahlreichen Transittouren aufbrechen. Der Flughafen bietet ein-, zwei-, vier- oder fünfstündige Touren an. Wer nur eine Stunde bis zum nächsten Flieger hat, kann für 5 US-Dollar den romantischen Yonggungsa Tempel besichtigen, der nur einen Steinwurf vom Flughafen entfernt liegt. Bei zwei Stunden Wartezeit kann an Bord einer Fähre die Umgebung erkundet werden, und nur vier Stunden reichen zur Besichtigung der Millionenmetropole Incheon. Wer fünf Stunden Zeit mitbringt, kann die Innenstadt von Seoul erkunden oder bis zur entmilitarisierten Zone an der Grenze zu Nordkorea fahren.
Die Insel Ganghwado nordwestlich von Incheon ist bereits seit Urzeiten bewohnt. Dort finden sich 120 Dolmen, prähistorische Grabstätten, von bis zu sieben Metern Breite und einer Höhe von zweieinhalb Metern. Dolmen gibt es im gesamten nordostasiatischen Raum. Jedoch finden sich diese einzigartigen Bestattungsstätten in Korea in besonders hoher Konzentration. Zusammen mit den Dolmenstätten in Gochang und Hwasun im Südwesten des Landes wurden die Gangwha Dolmen im Dezember 2000 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Auf Ganghwado befindet sich auf dem Gipfel des Berges Manisan außerdem der Chamseongdan Altar, an dem bereits die alten Koreaner dem Himmel Opfer darbrachten und der mehr als 1.600 Jahre alte Jeondeungsa Tempel. Außerdem liegen Dutzende von kleinen Inseln verstreut vor der Küste Incheons. Ein besonderes Kleinod ist die Insel Baengnyeongdo mit dem 2,5 Kilometer langen Sagot Strand, das Eiland Daecheongdo mit seinen meterhohen silbernen Dünen und die unberührte, zerklüftete Küstenlandschaft der Insel Yeonpyeongdo.
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Tel.: 069 – 233226, Fax: 069 – 253519.
Ein Beitrag für ReiseTravel von Rainer Fornauf und Insa Witte, www.kprn.de
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