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Zugspitze

Das Gipfelkreuz der Zugspitze erstrahlt in neuem Glanz

Das 4,88 Meter große Gipfelkreuz auf der Zugspitze ist nicht nur der höchste Punkt Deutschlands, es ist für viele auch Symbol des Glaubens. Zwölf Wochen lang fehlte das Wahrzeichen aufgrund dringend nötiger Renovierungsarbeiten.

Extreme Witterungsverhältnisse hatten den Stahl und die goldene Ummantelung des 16 Jahre alten Kreuzes stark angegriffen. Jetzt kehrte das glänzende Gipfelkreuz auf Deutschlands höchsten Berg zurück und erhielt im Beisein hunderter Schaulustiger in einem feierlichen Akt durch die Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, Kardinal Friedrich Wetter, sowie die Partenkirchner Pfarrer Karl Hofherr und Manfred Reitlinger eine ökumenische Segnung. Aufgrund der Wetterbedingungen konnte das Kreuz noch nicht per Hubschrauber an seinen alten Standort gebracht und aufgestellt werden, dies wird aber zeitnah nachgeholt.

 

Ein Hubschrauber hatte das 300 Kilogramm schwere Gipfelkreuz am 26. Januar dieses Jahres von der Zugspitze hinab ins Tal geflogen. Metallrestaurator Gerhard Eiblmeier aus Lenggries war der Auserwählte, der dem einmaligen Wahrzeichen wieder zu seiner alten Schönheit verhelfen durfte. Elf Wochen lang unterzog er es einer Generalüberholung, zu der auch eine komplette Neuvergoldung gehörte. Zunächst wurde das Kreuz metallisch vollkommen gereinigt und die Ermüdungsrisse an den weniger robusten Strahlen saniert, ehe es an die Vergoldung ging. 150 Gramm Blattgold benötigte Eiblmeier, damit das Gipfelkreuz in neuem Glanz erstrahlen konnte – fünfmal so viel wie bei der Ursprungsvergoldung.

Ein speziell entwickeltes Verfahren war nötig, um das Gold nach der Aushärtung der unteren Schichten auf den Korpus zu bringen. Die besondere Herausforderung bestand darin, das Kreuz witterungsrobust zu restaurieren: „Die neue Oberfläche muss enormen Temperaturunterschieden, extremen Windstärken sowie Schnee- und Eiskristallen Stand halten, die wie eine Sandstrahlung wirken“, so Gerhard Eiblmeier.

Dieser Auftrag war für Eiblmeier nicht nur fachmännisch etwas Besonders: „Ich bin sehr stolz auf die Restaurierung dieses Glaubenzeichens, was für mich die höchste Kirche Deutschlands ist. Zudem ist es ein weitsichtbares Zeichen, das einen daran erinnert, nach einem schönen Bergausflug dem Schöpfer ein Danke zu senden, für alles, was man erleben durfte.“  

 

Die Geistlichen beider Konfessionen vollzogen vor der Zugspitzkapelle Maria Himmelfahrt die feierliche Segnung des restaurierten Wahrzeichens. Peter Theimer, kaufmännischer Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG, begrüßte die anwesenden Gäste, darunter auch Markus Söder, Staatsminister für Umwelt und Gesundheit.

Waren es 1851 noch 29 Männer, die das 300 Pfund schwere Gipfelkreuz das erste Mal auf die Zugspitze hievten, sollte dieses Mal ein Hubschrauber die Stahlkonstruktion zurück auf den Gipfel auf 2962 Metern Höhe bringen. Leider waren die Wetterbedingungen auf der Zugspitze nicht optimal, so dass der Transport des Gipfelkreuzes mit dem Hubschrauber später stattfinden wird. Für die Rückkehr des Wahrzeichens auf den höchsten Punkt des Berges muss der Pilot das Kreuz Millimeter genau positionieren, was aufgrund des starken Windes auf 2962 Metern nicht möglich war.

Schon bald soll das Gipfelkreuz aber auf den Gipfel der Zugspitze geflogen und montiert werden, „denn erst das Kreuz macht die Zugspitze zu dem, was sie ist, ein einzigartiges Wahrzeichen“, so Peter Theimer, kaufmännischer Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG. 

 

Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG - www.zugspitze.de

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Lilly Streng, www.liebl-pr.de

 

 

 

 

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