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Gebirgige Schönheit des südlichen Balkans
Beeindruckende Gipfel, stille große Bergseen, malerische Landschaften und ein unvergleichliches historisches Erbe von über 900 Kirchen und Klöstern, mehr als 200 Moscheen, Bädern und alten Basaren, 47 Burgen und Türmen und 4.000 weltlichen Sehenswürdigkeiten bieten 1001 Grund, nach Mazedonien zu reisen. Antike Sternwarten und Höhlenmalereien zeugen an vielen Orten davon, dass Mazedonien schon in den frühen Tagen der Menschheit besiedelt war.
Als Schnittstelle zwischen Orient und Okzident verfügt der südlichste der vormals zu Jugoslawien gehörenden Staaten über eine einzigartige kulturelle Vielfalt. Hier haben von jeher sowohl Christen als auch Muslime gelebt und mit ihren Religionen das gesellschaftliche Leben geprägt. Die Mehrheit der heutigen Bevölkerung bilden slawische Mazedonier, aber auch Albaner, Türken, Roma, Serben, Bosniaken und Walachen zählen zum Vielvölkerstaat Mazedonien.
Klimatisch ist die Region eine Mischung zwischen mediterranem und kontinentalem Klima, mit kalten Wintern und heißen Sommern. Amtssprachen sind Mazedonisch und Albanisch. Das touristisch noch weitgehend unentdeckte Land, das im Südosten an Griechenland grenzt, gilt als echter Geheimtipp und „unentdeckte Perle des Balkans“.
Hohe Berge, viele davon über 2.000 Meter hoch, prägen das Landschaftsbild. Höchste Erhebung ist der Golem Korab, größter Fluss der Vadar. Sein Tal durchzieht das Land von Südost nach Nordwest und bildet bis heute die wichtigste Verkehrsachse. Hier verlaufen eine Eisenbahnlinie und parallel dazu eine Autobahn. Beide verbinden die mazedonische Hauptstadt Skopje mit Belgrad im Norden und der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki im Süden.
Die megalithische Sternwarte von Kokino: 30 Kilometer nordwestlich von Kumanovo, in einer erloschenen Vulkanlandschaft, liegt eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Mazedonien – die megalithische Sternwarte von Kokino. Direkt am Kostoperska Felsen wurden die Überreste einer neolithischen Siedlung gefunden. Am Tatichev Felsen, auf 1.013 Metern Höhe entdeckten Historiker eine Sternwarte, von der man annimmt, dass sie im zweiten Jahrhundert vor Christi, in der Bronzezeit, erbaut und für rituelle Zwecke genutzt wurde.
Verschiedene Ausflugsveranstalter bieten ganztägige Touren nach Kokino an. Mazedonien – ein Staat mit antiken Wurzeln Schon Homer erwähnt das Volk der Mazedonier in seinem Werk. Er spricht von: „Päonischen Bogenschützen aus dem fernen Amydon, an den weiten Ufern des Flusses Axius“ und von der antiken Region Pelagonien, die eine starke und gut organisierte Armee hatte, die im trojanischen Krieg kämpfte. Diese von Homer erwähnte Armee erreichte den Höhepunkt ihrer Macht unter König Phillip II. von Mazedonien, dem Vater von Alexander dem Großen, und unter Alexander dem Großen selbst, der als einer der größten Feldherren der Antike in die Geschichte einging. Mazedonien und die Mazedonier sind auch im Werk der Aposteln Paulus und Lukas erwähnt, die hier ihre erste und wichtigste Missionierung außerhalb Palästinas begannen. Viele antike Fresken und Ikonen beziehen sich auf ihr Wirken und sind in den zahlreichen Kirchen, Klöstern und Museen Mazedoniens zu besichtigen.
Skopje und die antiken Städte Ohrid und Bitola: Die mazedonische Hauptstadt Skopje bildet das pulsierende Handels- und Kulturzentrum des Staates. Zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten zählen die alte Steinbrücke, das Monument für die weltbekannte Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa, die hier geboren wurde, die Kirchen Sankt Spas und Sankt Pantelejmon, die Moschee Mustafa Pasha und die Burg Kale. In der im 17. oder 18. Jahrhundert erbauten Erlöserkirche faszinieren Fresken aus dem 16. Jahrhundert und einzigartige holzgeschnitzte Ikonen die Besucher. Nur acht Kilometer von Skopje entfernt, in den Ausläufern des Vodno Gebirges, lockt das Kloster Nerezi Touristen an. 1164 erbaut und aus der byzantinischen Periode stammend, stellt das durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder vergrößerte Gebäude die wichtigste mittelalterliche Sehenswürdigkeit von Mazedonien dar.
Auch die Stadt Ohrid, die nur rund drei Stunden Fahrtzeit von Skopje entfernt liegt, begeistert durch ihre antiken Bauwerke: Die Kirche der Heiligen Sophia ist eines der wichtigsten mittelalterlichen Bauwerke des Landes, außerdem ist ein römisches Theater aus dem dritten Jahrhundert vor Christi erhalten.
Einen Besuch lohnen auch Kirche und Kloster von Sankt Zaum, am südöstlichen Ufer des Ohrid Sees – ganz in der Nähe der albanischen Grenze – und die Burg Samuil. Da die Stadt Ohrid vor rund 7.000 Jahren gegründet wurde, erhielt sie den Beinamen „Jerusalem des Balkans“ und gehört heute zum UNESCO Welterbe. Ende des neunten Jahrhunderts nach Christi gründete der Heilige Klement hier die erste slawische Universität. Neben dem alten Basar, dem Uhrturm und der Hauptstraße „Sirok Sokak“ schlagen Touristen den Weg nach Bitola vor allem wegen der römischen Ausgrabungsstätte Heraclea ein. Heraclea, gegründet im vierten Jahrhundert vor Christi, war eine der wichtigsten Städte auf dem Balkan zu römischer Zeit und unterhielt Handelsbeziehungen nach Rom, Syrien und Alexandria.
Internationale Flughäfen gibt es in den Städten Skopje und Ohrid. MAT (Macedonia Air Transport) fliegt zweimal pro Woche von Berlin und Düsseldorf und einmal pro Woche von Hamburg aus nach Skopje. Von Düsseldorf nach Ohrid geht es einmal pro Woche. Busverbindungen verschiedener Anbieter bestehen nach Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg.
Kontakt
Republic of Macedonia
Cradie of culture, Land of nature
Ein Beitrag für ReiseTravel von Uta Idstein, www.cc-pr.com
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