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Tbilissi

Spitze in Europa

Kaum ein anderes Land hat im Laufe seiner Geschichte so viele Angriffe erlebt und sich dennoch seine Eigenarten und seine Ursprünglichkeit so bewahrt wie Georgien.
Zahlreiche Kirchen und Festungsanlagen zeugen von der unruh- und leidvollen Vergangenheit des Landes und machen Georgien heute zu einem „Garten Eden" für Kulturinteressierte.
Die ältesten architektonischen Kostbarkeiten reichen bis in das 4./5. Jahrhundert nach Christi zurück. Die Blütezeit Georgiens im 12. Jahrhundert ist mit dem Namen der Königin Tamar eng verbunden. In Volksversen, Liedern oder Orts­namen steht ihr Name als Symbol für Licht und Güte, ihr Bildnis ist auf Fresken in den Klöstern Kintswissi, Vardsia, Betania und Bertubani zu finden. Auch viele gut erhaltene Burgen sowie Ruinen von Festungs­anlagen stammen aus dieser Zeit. Sie sind in Sichtweite zu einander gelegen und legen Zeugnis dafür ab, wie man damals Feinde erkannt und vor ihnen gewarnt hat.

Georgien – eine uralte Kulturlandschaft, reich an Traditionen, Mythen und Sagen und gleichzeitig Brennpunkt der Artenvielfalt

Die besten Reisezeiten für Georgien sind im Frühjahr ab April bis Juli sowie September – Oktober.
Für Wintersportler ist natürlich auch der Winter eine Reise wert.
Für EU-Bürger besteht für die Einreise nach Georgien Visapflicht. Dieses kann schnell und unbürokratisch für 10 US-Dollar bei der Einreise am Flughafen Tbilissi sowie an den meisten Grenzübergängen von Armenien und Aserbaidschan, wie auch den Häfen in Batumi und Poti erworben werden. An der Grenze zur Türkei ist es derzeit noch nicht erhältlich. Die Einreise aus Russland ist auf den Landweg nicht möglich.
Es bestehen direkte Flugverbindungen von Frankfurt, Köln und Wien nach Tbilissi. Ebenfalls existiert ab München eine tägliche Non-Stop Verbindung. Mit dem Auto kann derzeit nur über die Türkei eingereist werden, oder mit einer Fähre über das Schwarze Meer nach Poti oder Batumi.

 

Das faszinierende Land am Schwarzen Meer und zwischen den Gebirgsketten des Großen und Kleinen Kaukasus begeistert durch die Vielseitigkeit der Eindrücke, die spektakuläre Natur und die herzliche Gastfreundschaft seiner Bewohner.

Nur wenige Länder der Welt können mit einer ähnlichen Vielfalt auf so kleiner Fläche aufwarten. Georgien ist nur etwa so groß wie Irland und hat zirka 4 Mio. Einwohner.

Trotz seiner Tradition als sowjetisches Reiseland par excellence ist Georgien in Westeuropa auch nach seiner Unabhängigkeit 1991 weitgehend unbekannt geblieben. Das Image des Landes ist eher von seinen Konflikten geprägt, als von seiner natürlichen Schönheit und seinen kulturellen Denkmälern, obwohl diese bereits vielerorts zum Welterbe der UNESCO gehören.

Nach dem Konflikt vom August 2008 und der russischen Invasion in Teilen Georgiens haben viele Menschen ihr dringend benötigtes Zubrot aus dem Fremdenverkehr verloren. Und das, obwohl ihre Heimat zum größten Teil nicht von den direkten Auswirkungen des Konflikts betroffen war und sich auch die Sicherheitslage nicht negativ verändert hat.

Dies gilt für alle Regionen, die auch vor dem Konflikt besucht werden konnten. Ausnahmen waren und sind Südossetien und Abchasien, die vollkommen abgeriegelt sind.

Der Reiz Georgiens liegt in seiner landschaftlichen Schönheit. Obwohl das Land nicht größer ist als die Schweiz, zählt Georgien weltweit zu den Top 12, was die landschaftliche Vielfalt anbelangt. Georgien spricht Reisende mit unterschiedlichen Interessen und Ansprüchen an. Die Region um Kacheti in Ostgeorgien ist berühmt für ihre 7.000 Jahre alte Weinbautradition, für hervorragende Weine und die zahlreichen Weinkeller. Urlauber, die sich erholen möchten, finden über 2.400 mineralische Quellen, die Schwarzmeerküste, einzigartige und unberührte Natur, z. B. in den acht Nationalparks und 31 Naturschutzgebieten des Landes. Momentan heißen über 100 Hotels Reisende willkommen, weitere 182 sind in Planung.

Zusätzlich zu den Naturlandschaften finden sich in Georgien 12.000 historische Monumente, wovon 5.000 von der Regierung geschützt sind und vier zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO zählen: Mzeheta - die antike Hauptstadt Georgiens, die Bagrati Kathedrale und die Gelati-Klosteranlage in Kutaissi, beides aus dem 11. Jahrhundert, sowie das Bergdorf Ushguli in Svanetien.

Die Ferienorte Gudauri und Bakuriani sind die richtige Wahl für Skifahrer und andere Wintersportler. Beide begeistern mit langen Abfahrten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade Skifahrer und Snowboarder - auf und abseits der präparierten Pisten. Eine große Auswahl kleiner Hotels, Pensionen, neu gebauter großer Hotels und Hütten finden sich hier in idyllischer Lage.

In ganz Europa existiert keine Destination, die mehr kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten, Monumente, Architektur oder traditionelle Folklore bietet als Georgien.

 

Kontakt

 

Georgian Tourism Association (GTA)

 

www.tourism-association.ge

 

Adjara Tourism Association (ATA) – www.adjaratourism.org

 

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Ulf Schönberg, www.comeo.de

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

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