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Beste Aussichten
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Swinging Curaçao
Rhythmische Klänge erfüllen Curaçao in den nächsten Wochen: Das Curaçao Jazz Festival findet statt, gleich im Anschluss treten internationale Künstler beim Musik Festival Curaçao auf. Die Jazzkünstler sind im Restaurant Olé Olé zu bewundern. Beim Musik Festival werden Musiker verschiedener Stilrichtungen erwartet: Von Jazz, Salsa und Dance über Funk, HipHop und Blues bis hin zu Rhythm & Salsa. Lokale Musiker und internationale Künstler haben sich für das Event angemeldet. Auftritte sind an mehreren Orten auf Curaçao geplant, unter anderem am Kontiki Beach, im Plaza Hotel, im Blue Bay Resort, Hooks Hut und im Cafe de Tropen.
www.curacaojazzfest.com
Queen Emma Bridge schwimmt wieder
Das Wahrzeichen Willemstads, die Ponton-Brücke Queen Emma, ist wieder für Fußgänger geöffnet. Nachdem die zum größten Teil aus Holz bestehende Brücke im letzten Jahr wegen fälliger Renovierungsarbeiten den Hafen verlassen musste, können sich die Bewohner Curacaos nun umso mehr freuen, dass ihr geliebtes Wahrzeichen wieder an Ort und Stelle ist. Bei den Reparaturarbeiten wurde auf historische Authentizität geachtet. Gebaut im Jahre 1868, verbindet diese knapp 215 Meter lange Brücke die beiden Stadtteile Otrobanda und Punda. Das Öffnen und Schließen der Brücke für durchfahrende Schiffe ist ein beliebtes Schauspiel auf Curaçao. Ist die Brücke geschlossen, erreicht man das andere Ufer per Fähre.
Inselerkundung per Geländewagen
Eine angenehme Prise Passatwind im Gesicht, der Blick auf die karibische Landschaft und gelegentlich die Begegnung mit einem exotischen Vogel – auf der neuen Tour von Yellow Jeep Safaris kann man die reizvolle Landschaft Curaçaos mit dem Geländewagen erkunden. Während der siebenstündigen Tour in offenen Land Rovern genießen Mitreisende abenteuerliche Fahrten und grandiose Ausblicke. Die Tour startet bei den HATO Höhlen. Weiter geht es dann in den Shete Boca Park und entlang der rauen Nordküste Richtung Westen. Nach einem Lunch im Landhuis Savonet führt die Tour in den Christoffel-Nationalpark, teilweise Off-Road auf entlegenen Wegen durch die Landschaft und zu außergewöhnlichen Aussichtspunkten in bis zu 300 Metern Höhe. Die Tour kostet 79 US-$ und startet samstags und montags jeweils um 8.30 Uhr. Fahrer, Guide, Tourinformationen und Mittagessen sind im Preis enthalten.
www.tourism-curacao.com/jeepsafari
Curaçao strebt weitere Nominierung als UNESCO-Weltkulturerbe an
Die Regierung Curaçaos und der Minister für Kultur und Erziehung der Antillen plädieren dafür, einen weiteren Teil Curaçaos auf die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufzunehmen. Ein Großteil von Willemstad ist bereits zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt worden. Nun soll auch der Westteil der Insel mit seiner ursprünglichen Natur und vielen gut erhaltenen Landhäusern diese Ehre erfahren. In den kommenden Monaten wird eine internationale Expertenkommission das Land genau unter die Lupe nehmen. Mit der finalen Entscheidung rechnet man Ende des Jahres.
Karibische Kunstausstellung jetzt auch online
Kunst aus Curaçao ist jetzt auch online zu bewundern. Unter www.extocuracao.com präsentieren Künstler der niederländischen Antillen ihre Arbeiten. Neben Aquarellen, Portraits und Cartoons findet man dort auch Abbildungen von Skulpturen und Photographien sowie Informationen über die Künstler. Derzeit stellen 15 Künstler ihre Werke online aus. Die Seite soll lokale Künstler aus Curaçao unterstützen und ihnen als internationale Plattform dienen.
www.extocuracao.com
Curaçao – Klein Holland unter Palmen
Curaçao ist die größte Insel der Niederländischen Antillen und liegt zwischen Aruba und Bonaire, die ebenso zu den ABC-Inseln gehören. Entdeckt wurde sie 1499 von Alonso de Ojeda, einem Leutnant von Kolumbus. Die spanischen Besatzer nannten das Land im Wasser zunächst „Isla de los Gigantes“ (Insel der Riesen), da die indianischen Ureinwohner sehr groß waren. Nur wenig später tauchte der Name „Curaçao“ erstmals auf, der sich höchstwahrscheinlich von dem spanischen Wort „Curazon“ (Herz) herleitet. Curaçao liegt etwa 70 km nördlich von Venezuela entfernt, im südlichen Teil des Karibischen Meeres, in hurrikanfreien Gebiet.
Die Landschaft Curaçaos ist reizvoll und abwechslungsreich. Das trockene Klima prägt die Insel mit Agaven, Dornsträuchern und meterhohen Kakteen. Im Westen und im Süden findet man paradiesische Buchten und Badestrände und kleine Fischerdörfer. Der Norden und die Ostseite der Insel sind rau und wild. Höchste Erhebung ist der Christoffelberg mit 372 Metern, um den herum ein Nationalpark liegt, den man wandernd, zu Pferd oder mit dem Geländewagen erkunden kann.
Curaçao gehört zu den Traumzielen in der Karibik: Neben palmengesäumten Korallenstränden und 28 Grad Durchschnittstemperatur gibt es auf der Insel auch jede Menge Geschichte zu entdecken: Durch den wechselseitigen Kontakt zwischen indianischer, europäischer, asiatischer, arabischer und afrikanischer Lebensweise entstand auf dem Eiland eine vielschichtige Kultur, in der bis heute rund 40 verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre Heimat haben und die die Insel so schillernd und faszinierend machen. Aus dem Mix der verschiedenen Völker hat sich „Papiamento“ entwickelt – die Sprache der Einheimischen. Die meisten Einwohner Curaçaos sprechen aber auch englisch, spanisch und niederländisch.
Der immerwährende Sommer und die mehr als 40 Badebuchten mit weißen Korallensandstränden laden zum Relaxen und Träumen ein. Jedoch sollte sich kein Urlauber die kulturellen Sehenswürdigkeiten oder einen Ausflug auf die unbewohnte Nachbarinsel Klein-Curaçao entgehen lassen. Vor allem für die Taucher unter den Wassersportlern ist die über 60 Millionen Jahre alte Unterwasserwelt der Karibikinsel unvergleichlich: Über 500 farbenprächtige Fischarten – darunter Ammenhaie, drei verschiedene Meeresschildkrötenarten und zahlreiche Anemonenarten sowie Krebse und Muscheln – tummeln sich an eindrucksvollen Korallenriffen.
Wer lieber die Welt über Wasser entdecken möchte, kann auf Curaçao auch Reiten, Golfen oder durch die pittoreske Altstadt von Willemstad bummeln. Die UNESCO hat die Hafenfront von Curaçao sowie große Teile von Willemstad und Punda 1997 zum Weltkulturerbe erklärt. Eines der beeindruckendsten historischen Viertel der Karibik ist das im westlichen Teil des alten Willemstad gelegene Otrobanda. Hier haben sich einige der charakteristischen Stadtvillen und Landhäuser mit den typischen holländischen Treppen- und Glockengiebeln erhalten. Die bewegte Geschichte und das besondere Ambiente von „Klein Holland“ - wie Curaçao auch genannt wird - erlebt man am besten bei einem Besuch in einem der zahlreichen Landhäuser, die die ereignisreiche Vergangenheit auf besonders eindrucksvolle Weise erfahrbar machen.
In zehn Flugstunden erreicht man die paradiesische Karibikinsel mit Zwischenstopp in Amsterdam, Miami oder Caracas in Venezuela. Curaçao bietet vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten: von preisgünstigen Appartements für Selbstversorger über Bungalows, großzügige Landhäuser und exklusive Villen bis hin zu luxuriösen Hotels. Auch Gourmets kommen auf den Geschmack: Frischer Fisch, Meeresfrüchte und herzhafte kreolische Spezialitäten wie geschmorte grüne Papaya, gebackener Fisch und süße Suppen sind vorzügliche Genüsse. Und nach Sonnenuntergang geht das Leben auf Curaçao dann richtig los: Live Music, Salsa-Abende und leckere Fruchtcocktails sorgen für lange Karibiknächte.
Beste Aussichten: Curaçao mit dem Privatjet entdecken
Die drei Schwesterninseln Aruba, Bonaire und Curaçao lassen sich besonders eindrucksvoll aus der Vogelperspektive mit einem Privatjet erkunden. Yellow Tourism Solutions organisiert Flüge von Curaçao zu den Nachbarinseln und auch Rundflüge über Curaçao. Bonaire ist mit dem Flieger in 20 Minuten, Aruba in 30 Minuten erreichbar. Rundflüge über die Insel mit dem Privatjet kosten 230 Euro pro Tag inklusive Pilot.
Für Urlauber, die ihre Zeit lieber auf dem Wasser als in der Luft verbringen, verleiht Yellow Tourism Solutions auch Motor- und Segeljachten. Eine Jacht kann für einen halben oder einen ganzen Tag gemietet werden. Die Preise liegen zwischen 290 und 620 Euro pro Boot – je nach Verleihdauer und Bootstyp. Yellow Tourism Solutions eröffnet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, Curacao zu entdecken: Über 50 Aktivitäten von Mountain Bike Touren über Reitausflüge bis hin zu Jeep Safaris und Stadtführungen stehen zur Auswahl. |
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Erster UCI World Cup Mountain Biking auf Curaçao
Die internationale Radsport Organisation UCI hat sich für Curaçao als Austragungsort des World Cup Mountain Biking im nächsten Jahr entschieden. Der internationale Wettbewerb findet erstmals in der Karibik statt und ist für den 1. April 2006 geplant. Die Entscheidung für Curaçao geht nicht zuletzt auf den Vorschlag von Leo van Vliet zurück, der auch das Amstel Curaçao Rennen auf der Insel organisiert. Hauptsponsoren sind das Curaçao Tourist Office und die Hotels Lions Dive and Beach Resort.
Mountain Biken hat sich in den letzten Jahren zum Trendsport auf Curaçao entwickelt. Die Routen auf der Insel haben unterschiedliche Schwierigkeitslevel, so dass sie für Anfänger wie auch für Profis Herausforderung und Spaß bieten.
Mit Flipper die Unterwasserwelt kennen lernen
Die Curaçao Dolphin Academy gibt Kindern auf Curaçao die Möglichkeit, mehr über Delfine und andere Tierarten im Meer zu lernen. Die Organisation bietet an vielen Schulen auf Curaçao ihr Programm „Wale und Delfine“ an und kooperiert zu diesem Zweck auch mit auf Curaçao ansässigen Unternehmen. Das Programm wurde speziell für Grundschulkinder entwickelt. Auf spielerische Art und Weise wird den Kindern Wissen über den Lebensraum Meer vermittelt. Dazu gehört auch ein Besuch im Curaçao Sea Aquarium.
Auch für Touristen ist die Curaçao Dolphin Academy ein spannendes Ausflugsziel. Hier wird nicht nur theoretisches Wissen über die sympathischen Meeresbewohner vermittelt, es werden auch jede Menge Aktivitäten für Kinder wie für Erwachsene angeboten. Schwimmen, Schnorcheln und sogar Tauchen mit Delfinen im offenen Meer gehören dazu. Zusätzlich gibt es spezielle Programme für autistische Kinder und für Kinder mit Down-Syndrom.
Chill-Out im neuen Club Zanta Beach
Das neue trendige Lounge Café Zanta Beach bietet dem Curaçao - Urlauber ein neues Rundum-Wohlfühl-Paket. Das Konzept des Clubs ist ein Mix aus Restaurant, Bar, Club und Strandleben und bietet circa 100 Gästen Platz. Neben einem Dinner im Restaurant, das in verschiedene Küchen der Welt entführt, lockt der Club freitags bis sonntags mit internationalen DJ’s und einem abwechslungsreichen Nachtprogramm. Erfrischung bieten nicht nur die Drinks, sondern auch der Swimming Pool und natürlich ein Bad im karibischen Meer. Der Zanta Beach Club liegt am Strand des Sea Aquariums zwischen dem Kontiki Beach und dem Breezes Resort.
Segeln rund um Curaçao bei der ABN Amro Regatta
Zum 22sten Mal startet im nächsten Jahr die ABN Amro Regatta auf Curaçao - eine der größten Segelregatten der Karibik. Mehr als 75 Boote werden in den Kategorien Katamaran, Yacht und Optimist (Kinder) vom 23. bis 29. Januar 2006 um die Wette segeln. Mit ein bisschen Glück werden die Teilnehmer von Delfinen begleitet, die in den Gewässern recht häufig anzutreffen sind.
Startpunkt der Regatta ist Jan Thiel Beach. Ein spezielles Pauschalangebot inklusive Flug und Unterkunft wird von Maduro Travel angeboten. Es umfasst neun Übernachtungen im Chogogo Resort, Transfers und das gesamte Regattapaket inklusive Teilnahmegebühr, Karten für die Eröffnungs- und Abschlussfeier und Mittagessen.
www.curacaoregatta.com
Curacao in Fakten
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Die spanischen Besatzer nannten die Insel im 15. Jahrhundert zunächst „Isla de los Gigantes“ (Insel der Riesen), da die indianischen Ureinwohner sehr groß waren. Nur wenig später tauchte der Name „Curaçao“ auf, der auf dem spanischen Wort „Curazon“ (Herz) basiert. Die portugiesischen Kartographen übernahmen das Wort im Klangbild als „Curaçau“ oder „Curaçao“ in ihre Sprache.
Auf einer Fläche von 444 Quadratkilometer leben 144.000 (Stand 2006) Menschen. Hauptstadt ist Willemstad mit 53.600 (Stand 2006) Einwohner.
Geographie: Curaçao ist die größte Insel der Niederländischen Antillen und liegt zwischen Aruba und Bonaire, die ebenso wie Curaçao zu den ABC-Inseln gehören. Curaçao befindet sich etwa 70 km nördlich von Venezuela, im südlichen Teil des Karibischen Meeres. Im Südosten des Eilandes liegt die unbewohnte Insel Klein Curaçao. Der Christoffelberg im Nordwesten ist mit 375 Metern die höchste Erhebung. Aufgrund der relativ seltenen Regenfälle (zwischen 500 und 750 Millimeter in den Monaten Oktober bis Dezember) ist die Insel verhältnismäßig trocken. Die Nordostküste ist steil und felsig, an der Südküste findet man zahlreiche Buchten und viele zum Teil palmengesäumte Korallensandstrände.
Geschichte: Curaçao wurde 1499 von Alonso de Ojeda, einem Leutnant von Kolumbus entdeckt. Bis 1634 war die Insel unter spanischer Herrschaft, anschließend niederländisch. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts ist Curaçao blühendes Handelszentrum der Karibik. Besonders wegen ihrer strategisch günstigen Lage und dem Salzhandel war Curaçao immer wieder Streitobjekt zwischen Niederländern, Engländern und Franzosen. Durch den wechselseitigen Kontakt und die Konfrontation zwischen indianischer, europäischer, asiatischer, arabischer und afrikanischer Kultur entstand auf dem Eiland eine vielschichtige Kultur, in der rund 40 verschiedene Bevölkerungsgruppen bis heute ihre Heimat haben.
Wirtschaft: Curaçao ist die größte und wohlhabendste der Niederländischen Antillen, in Willemstad liegt ein Zentrum des Offshore-Bankwesens. Hauptwirtschaftszweige Curaçaos sind Erdölraffinerie und –lagerung sowie der Hafen mit seinen Trockendocks – sie zählen zu den größten der westlichen Karibik. Auch als Umschlagplatz für Waren aus Europa, den USA und Lateinamerika ist der hiesige Hafen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Außerdem spielt der Tourismus eine zentrale Rolle.
Währung: Die Preise werden in Antillengulden (Abkürzung: ANG) oder US$ angegeben. Der ANG ist an den Dollar gekoppelt. In speziell gekennzeichneten Geschäften wird auch der Euro als Zahlungsmittel akzeptiert.
10 ANG (Antillengulden) = 4,66 Euro (Stand März 06).
Sprache: Amtssprache ist Niederländisch. Papiamento (eine Mischung aus Portugiesisch, westafrikanischen Sprachen, der Indianersprache Arawak, Spanisch, Niederländisch und Englisch) ist die lebhafte Umgangssprache. Englisch und Spanisch werden ebenfalls gesprochen.
Sehenswertes: Die ideale Art, um Curaçao kennen zu lernen, sind Sightseeingtouren. Ob per Boot, mit dem Privatjet, im Auto, per Fahrrad, zu Fuß oder auf einem Pferderücken – in jedem Fall gibt es viel zu entdecken. Die UNESCO hat die Hafenfront von Curaçao, Otrobanda, Pietermaai, Scharloo sowie große Teile von Willemstad und Punda zum Weltkulturerbe erklärt. Eines der beeindruckendsten historischen Viertel der Karibik ist das im westlichen Teil des alten Willemstad gelegene Otrobanda. Hier haben sich einige der eindrucksvollen charakteristischen Stadtvillen und Landhäuser mit den typischen holländischen Treppen- und Glockengiebeln erhalten. Die bewegte Vergangenheit und das besondere Ambiente erlebt man am besten bei einem Besuch in einem der zahlreichen Landhäuser.
Ein weiteres Wahrzeichen von „Klein Holland“ ist der historische Hafen mit seinem schwimmenden Markt. Um Curaçao vor den Angriffen der Engländer, Franzosen und Seeräuber zu schützen, haben die Niederländer im 17. Jahrhundert zahlreiche Forts entlang der Küste errichtet, die bis heute erhalten sind und besichtigt werden können. Im Gemäuer des Fort Amsterdam, dem heutigen Regierungssitz der Niederländischen Antillen, steckt beispielsweise noch immer die Kanonenkugel, die Kapitän Bligh 1804 von der Bounty aus abschoss. Besonders beeindruckend ist ein Besuch in der 1769 erbauten Fortkirche (Fortkerk), in der jeden Sonntag Gottesdienste gefeiert werden. Hier befindet sich auch das Fortkerk Museum, dessen Sammlung Gesangsbücher, Taufkleider, Bibeln und andere Devotionalien umfasst. In der Hanchi di Snoa liegt die älteste Synagoge der Neuen Welt, aus dem Jahr 1732, die Mikve Israel Emanuel Synagoge. Der gesamte Fußboden ist in Erinnerung an den Auszug aus Ägypten quer durch die Wüste ganz mit Sand bedeckt. Die jüdische Gemeinde auf Curaçao, die heute nur noch etwa 600 Mitglieder hat, zählte einmal über 2.000 Gläubige. Die ersten kamen 1651 aus Brasilien, um dortigen Verfolgungen zu entgehen. Der Christoffelpark besteht aus den ehemaligen Plantagen Savonet, Zorgvlied und Zevenbergen. Hier befindet sich auch die mit 375m höchste Erhebung der Insel, der Christoffelberg. Vor allem für Wanderer und Naturliebhaber sind der Christoffelpark, in dem man einen guten Überblick über das alte Plantagensystem erhält und der Naturpark Hòfi Pastór, ein einzigartiges Erlebnis während des Curaçao-Aufenthaltes.
Mit über 4.900 Quadratmetern Fläche bilden die Kalksteinhöhlen von Hato das größte Höhlensystem auf der Insel. Hier kann man neben Jahrtausende alten Stalaktiten und Stalagmiten ebenso unterirdische Wasserfälle, Bäche und Felsmalereien bewundern.
Klima: Curaçao liegt in den Tropen, nur 12° nördlich des Äquators, außerhalb des Hurrikangürtels. Der Nordostpassat mäßigt das trockene, subtropische Klima. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 27,5°C. Der Unterschied zwischen Sommer und Winter beträgt nur 2,5°C. Auch der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht ist mit 5,6°C recht gering.
Essen und Trinken: Typisch niederländische Gerichte (Meeresfrüchte und verschiedene Käsesorten) und kreolische Spezialitäten (Criollo), aber auch internationale Küche. Bekannt ist Curaçao vor allem durch den gleichnamigen blauen oder roten Orangenlikör, der aus getrockneten Schalen der Bitterorange (Pomeranze) hergestellt wird.
Reise zu verborgenen Schätzen
„Der Atem der Erde“ – so der verheißungsvolle Name einer von vier neuen Öko-Safari-Touren, die die Organisation Curaçao Actief in ihr Programm auf- genommen hat. Die Route führt an die raue Nordwestküste Curaçaos, wo die Natur ein äußerst imposantes Naturschauspiel bereithält. Dort schleudert das Meer mit seiner geballten Kraft eine über sechs Meter hohe Fontäne gen Himmel. Nicht nur die Natur zeigt auf dieser Tour ihre aktive Seite, auch die Teilnehmer dürfen aktiv werden. Zur Tour gehört eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet Christoffelpark, wo man Orchideen und andere Pflanzen findet, die nirgendwo anders auf der Insel blühen. Hier ist auch der älteste Baum der Insel beheimatet: der um die 800 Jahre alte Kapok-Baum. Mit einem erfrischenden Bad im Meer oder einer kleinen Schnorcheltour findet der Tag seinen Ausklang.
Eine weitere interessante Öko-Safari führt die Teilnehmer zu vierzehn verborgenen Schätzen Curaçaos, unter anderem in das Wüstengebiet Hato, zu alten Höhlen und zu einem Süßwassersee, der bereits von den Indianern genutzt wurde. Zur Tour gehört auch eine Kletterpartie. Am Abend sorgt ein Bad in einem natürlichen Jacuzzi-Becken für Entspannung. Die beiden weiteren neuen Ausflüge sind vor allem für sportlich interessierte Menschen zu empfehlen: Nach anstrengendem Bergsteigen und Schnorcheln kann man sich bei der Besichtigung von uralten Höhlen und bei exotischem Vogelgezwitscher erholen. Curaçao Actief organisiert während aller Touren ein traditionelles Lunch, das nach Originalrezepten aus Curaçao zubereitet wird.
www.curacao-actief.com
Internationales Tauch-Festival
Vom 20. bis 27. Mai 2006 findet auf Curaçao das internationale Tauch-Festival statt. Mit mehr als 60 Tauchplätzen, einer phantastischen Sicht und den nahe an der Küste gelegenen Riffen ist Curaçao ein wahrhaftes Taucherparadies. An der Küstenlinie rund um die Insel findet man 57 Korallenarten und über fünfhundert verschiedene Fischarten.
Neben Tauchgängen und Schnorchel-Einheiten wird das Festival durch zahlreiche Workshops und Vorträge rund um das Thema Unterwasserwelt von renommierten Rednern wie zum Beispiel Marty Snyderman abgerundet. Autor und Filmproduzent Snyderman hat sich als bekannter amerikanischer Unterwasserphotograph einen Namen gemacht und seine Unterwasserbilder erschienen unter anderem im Time Magazine und bei National Geographic. Wer schon immer etwas über digitale Unterwasserfotographie lernen wollte, ist hierzu herzlich eingeladen. Höhepunkt während des Tauchfestivals ist die Unterwasser-Schatzssuche: Irgendwo im Meer ist ein Schatz versteckt, den es zu suchen gilt. Demjenigen, der ihn zuerst entdeckt, winkt als Gewinn der Inhalt der Schatztruhe. Darüber hinaus sorgen eine Reihe von Veranstaltungen wie Happy Hours, Bbq’s und Live-Bands für Abwechslung. Zahlreiche Hotels, darunter auch das Floris Suite Hotel, das Kura Hulanda Hotel und das Breezes Curaçao Resort bieten zum Tauchfestival eine spezielle Übernachtungsrate an. Die Anmeldung zur Teilnahme am Tauchfestival ist kostenlos.
www.curacao-event.com
Avila Hotel expandiert
Direkt am malerischen Strand und umgeben von Schatten spendenden Palmen und duftenden Bougainvilla-Sträuchern liegt das Avila Beach Hotel. Seit über 200 Jahren in Familienbesitz, ist das Vier-Sterne Haus heute eine Oase der Gastlichkeit mit historischem Flair. Die Räume in den ehemaligen Gouverneursanwesen spiegeln die Holländische Kolonialzeit und die bewegte Geschichte des Hauses wider. Jetzt erweitert das privat geführte Haus mit 68 Luxuszimmern in einem neuen Flügel seine Kapazität. Direkt an das Hotel angrenzend entsteht derzeit der so genannte „Octagon Flügel“. Die Eröffnung des neuen Teils ist für Ende des Jahres geplant. Das Avila Beach Hotel liegt direkt an der Karibischen See vor Willemstad und verfügt über 100 Zimmer und acht Suiten.
www.avilahotel.com
‘Rent a chef’
Essen wie im Restaurant ist keine Frage des Standortes - wer ein ungewöhnliches kulinarisches Erlebnis sucht, ist beim kreativen Team von Rent a Chef genau richtig. Ein ganz privates Luxus-Dinner am Strand für Pärchen, die Familie oder sogar eine ganze Hochzeitsgesellschaft organisiert das Catering-Unternehmen Rent a Chef. Der Chef-Koch persönlich bereitet ein vorzügliches Mahl zu und serviert es auf Wunsch auch direkt am Strand. Sowohl die Qualität des Essens als auch das Arrangement der Speisen lässt das Herz eines jeden Genießers höher schlagen. Von der Vorspeise bis zum Dessert wird jeder Gang à la Minute zubereitet und direkt serviert. Nicht nur die Speisen entführen den Gast in ein Land der Sinne, das Rauschen des Meeres und der karibische Sternenhimmel tun ihr Übriges.
www.rentachefcuracao.com
Neuer Strandzugang für Rollstuhlfahrer
Auch für Menschen mit Behinderung soll das Reisen auf Curaçao erleichtert werden. Am Mari Pompun Strand wurde kürzlich ein spezieller Zugang für Rollstuhlfahrer gestaltet.
Damit ist der Strand zwischen Punda und dem Meeresaquarium für Touristen und Einheimische mit Handicap leichter erreichbar. Über einen speziell gepflasterten Pfad können Rollstuhlfahrer so ohne Probleme bis zum Meer kommen. In naher Zukunft sollen noch mehr Strände behindertenfreundlicher werden.
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| Kontakt |
Curaçao Toeristen Bureau Europa (CTBE)
Vasteland 82 – 84, Postbus 23227
NL-3001 KE Rotterdam
Tel.: 0031 10 414 26 39
Fax.: 0031 10 413 68 34
E-Mail: info@ctbe.nl
www.curacao.com
Curacao Tourist Office
c/o Kleber PR Network GmbH
Hamburger Allee 45, D-60486 Frankfurt am Main
Fon. 00 49 – (0) 69 - 71 91 36 – 27. www.kprn.de
Ein Beitrag für ReiseTravel von Andrea Schumacher und Julia Schmitz, Kleber PR Network GmbH.
e-Mail: Schumacher.andrea@kprn.de
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