![]() | ![]() | ![]() | Òpusztaszer | Hier wurde Ungarn geboren | ![]() |
Hier wurde Ungarn geboren
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Kinder, Familien, Touristen: Hier ist Ungarn geboren
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Liebe ReiseTravel User,
stellen Sie sich vor, dass Sie in einem Teil der Ostkarpaten, im Voloc-Tal, an einem Hügel stehen. Nach der Legende kamen an dieser Stelle die ungarischen Stämme aus dem Osten in das Karpatenbecken hinein. In Ópusztaszer steht unser Nationaler historischer Gedenkpark. Ein weitläufiges Areal erinnert daran: wo Ungarn geboren wurde!
Geschichte … |
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… auf dem Panoramabild!
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An die Stimmung der tausendjährigen Geschichte unseres Ungarntums mahnt Ópusztaszer. Ein lebendiges Museum, unser ungarischer Treffpunkt geistiger Kultur, Bildung und Unterhaltung. Das Museum ist ein beliebter Ausflugsort und Treffpunkt zahlreicher Familien und unserer Touristen.
Das Rundgemälde ist 15 Meter hoch und 120 Meter lang. Der vor ihnen geschlossene Kreis hat einen Durchmesser von 38 Metern. Das Bild wurde zwei Jahre lang gemalt und zum 1 000 jährigen Jubiläum der ungarischen Landnahme im Jahre 1894 in Budapest ausgestellt. Die Menschen haben es schon damals mit großer Bewunderung betrachtet.
Das Rundgemälde erlitt im 2. Weltkrieg große Schäden. Polnische Fachleute haben es in Opusztaszer restauriert und zum 1 100jährigen Bestehens Ungarns der Öffentlichkeit übergeben. Seither wurde es von mehreren hunderttausend Menschen betrachtet.
Inhalt: Auf der Anhöhe eines Hügels sitzt der siegreiche Fürst Arpäd, der Führer der Ungarn, auf einem weißen Pferd, umringt von den Führern der sieben Stämme. Zu Füßen des Fürsten steht „Latorc", der Führer der Ureinwohner, inmitten der Gefangenen, gefesselt und umarmt von seiner weinenden Tochter.
Stuntmans … |
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… gestalten die Geschichte!
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In der Ferne sehen wir die siegreichen ungarischen Truppen reiten. Der Kampf ist schon entschieden. Rechts von Arpäd kommt die Fürstenfrau in einem vierspännigen Wagen mit ihrem Gefolge. Vor dem linken Gespann sehen wir den zerstörten slawischen Altar mit den gefallenen Verteidigern. Zur Rechten erkennen wir, wie beim brennenden Wachturm Frauen als Sklavinnen weggeschleppt werden. Weiter hinten bemerken wir in dem am Fuße der Berge liegenden Tal Gruppen von Ungarn, ihr Vieh vor sich hertreibend und sich einen Lagerplatz suchend.
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Auf dem Fürsten gegenüber liegendem Hügel sehen wir, wie der Schamane vor dem Altar steht, seine Hände in die Weite reicht und auf ein gutes Omen wartet. In der Zeremonie wird nach heidnischem Glauben ein weißes Pferd geopfert. Rundherum tanzen Mädchen und streuen Zauberkräuter in das Feuer. Die Stimmung wird durch Laute von Trommeln und Pfeifen verstärkt. Die herumstehenden Ungarn erwarten mit Spannung, was ihnen die Zukunft bringt. Der weiße Rauch, der in den Himmel steigt, bedeutet etwas Gutes. Das lange Wandern des ungarischen Volkes hat ein Ende genommen; hier im Karpatenbecken finden sie ihre endgültige Heimat. Und das liegt bereits mehr als 1100 Jahre zurück.
Lebendes Museum |
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Dazu gehört Paprika
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Auf dem 55 Hektar großen Areal des „Nationalen Historischen Gedenkparkes“ haben einst die landnehmenden Magyaren – nach Angaben des Anonymus, dem Historiker des frühen Mittelalters – „Die Sachen des Landes erledigt“. Seit 1970 wurden hier die Ruinen des Klosters Szer freigelegt. Man baute die Häuser des Ethnographischen Freilichtmuseums. Die volkstümlichen Baudenkmäler der Tiefebene und die Jurten, die in Europa einmalig sind. Der Einzug der Magyaren, das neu restaurierte monumentale Rundbild von Arpád Feszty hat hier 1995 seinen würdigen Platz gefunden.
Ein Besuchstag wird im „Nationalen Historischen Gedenkpark“ von Ópusztaszer zum Feiertag. Hier kann man die Geschichte Ungarns nacherleben. Unser Museum ist gut erreichbar. Von Szeged liegen wir 30 Km entfernt ab. Das Museum Ópusztaszer ist geöffnet von 9 bis 18 Uhr.
Natürlich gehört nach einem Museumsbesuch ein Restaurantbesuch dazu. Meine persönliche Empfehlung: Die „Kemencés Csárda“ oder auch Backofen Restaurant.
Ungarische Gulaschsuppe |
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Inhaber Nemes Nagy Ferenc: Bitte zu Tisch!
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In den hauseigenen Backofen wird das Brot gebacken und das ist nicht nur bei den Touristen sehr begehrt, auch viele Einwohner besuchen das Restaurant. Eine echt Ungarische Zigeuner Kapelle spielt auf. Die Csárda ist täglich geöffnet.
Kemencés Csárda, Komócsin Z. u. 23, H-6767 Ópusztaszer, www.kemencecsarda.hu
Liebe ReiseTravel User,
kommen Sie nach Ungarn und zu uns nach Ópusztaszer – Hier ist Ungarn geboren.
Ihre Klará
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ReiseTravel Autorin Kecskeméti Klará erläutert „historisches Brotbacken!“
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| Kontakt |
Ópusztaszeri Nemzeti Történeti Emlékpark – Nationalpark
Szoborkert 68, H-6767 Ópusztaszer
www.opusztaszer.hu
Ungarisches Tourismusamt
Wilhelmstrasse 61, D-10117 Berlin
Fon 030 – 2431 46-0, Fax 030 – 2431 4613
www.ungarn-tourismus.de – www.budapestwinterinvasion.com
Ein Beitrag für ReiseTravel von Kecskeméti Klára, e-Mail: redaktion@t-online.de
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