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Inzell

Eisstock-Event in Inzell

Im Februar feierte das renovierte Seminarhotel „Heißenhof“ in Inzell unter dem neuen Inhaber Karsten Gauselmann seine Wiedereröffnung. Anlässlich dieses Ereignisses fand ein großes Event mit einer gelungenen Mischung aus Entertainment, Information und Sport statt. Dazu zählte das Eisstock-Schießen. 

Eis in Inzell 

Die Regeln: Zwei Mannschaften versuchen die Stöcke von der Abspielstelle aus möglichst nahe an die „Daube“ zu spielen. Diese Daube hat einen Durchmesser von 12 Zentimetern. „Die Daube wird vor dem Start auf ein Mittelkreuz gelegt. Wird die Daube durch eine nach den Regeln gültige Einwirkung in ihrer Lage innerhalb des Zielfeldes verändert, so verbleibt sie in dieser neuen Lage, die auch für die Wertung maßgebend ist“, informiert die Trainerin vom „Heißenhof“. Eine Mannschaft besteht aus vier Spielern, wobei jeder Spieler pro Durchgang einen Versuch durchzuführen hat. Ziel ist es, einen Stock der eigenen Mannschaft in Bestlage (also näher zur Daube als der Gegner) zu bringen.

 

 

Eisstock ist eine Sportart, die vor allem im Alpenraum verbreitet ist und Ähnlichkeit mit Curling hat. Dies ist ein alter Volkssport und historisch dem Brauchtum zuzurechnen. Vermutlich kam das Eisstockschießen im 13. Jahrhundert aus Skandinavien. Erste Bilder, auf denen eine ähnliche winterliche Freizeitbeschäftigung abgebildet ist, stammen sowohl aus Holland als auch aus dem Alpenraum des 16. Jahrhunderts. 1951 fanden in Garmisch-Partenkirchen die ersten Europameisterschaften statt und die ersten Eisstock-Weltmeisterschaften wurden 1983 in Frankfurt am Main durchgeführt. Als Demonstrationsbewerb wurde es als Eisschießen bei den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen und 1964 in Innsbruck vorgeführt. Die Bemühungen, es zu einer Disziplin bei den Olympischen Spielen zu etablieren, wurden bisher - im Unterschied zum Curling - noch nicht von Erfolg gekrönt. 

 

Eisstockschießen ist eine Sportart mit viel Tradition und ein Sport, der mit einem zum Gleiten gebrachten Eisstock auf Eis oder anderen Bahnen, wie Asphalt oder Kunststoff, betrieben wird. Der Eisstock besteht aus einem Metall-Stockkörper, verschiedenen Laufsohlen und dem Stiel.

Zur Ausrüstung eines Eisstock-Sportlers gehören vor allem feste Winterschuhe mit einer rutschfesten Gummisohle. Für die Handhabung sind wichtig: Ein fester und sicherer Stand zum Abstoßen auf dem so genannten Standeisen und ein harmonisches Schwingen mit der Arm- und Wurfhand. Im Gegensatz zum Kegeln oder Bowling gibt es keinen Anlauf und auch keinen Auslauf.  

 

Das Eisstock-Schießen ist eine gesellige Art der Unterhaltung. Nach dem Spiel, treffen sich dann alle Mitstreiter in der Bar vom „Heißenhof“, zum Gaudi.

 

Kontakt

 

Tagungshotel Heißenhof Inzell

Windgrat 19, D-83334 Inzell

 

www.heissenhof.de

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher, eu@reisetravel.eu

 

 

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