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Kulturhauptstadt der Schweiz
Wiener Künstler-Dreigestirn Klimt, Schiele und Kokoschka zu Gast in der Schweiz: 40 Museen auf 40 km2 - keine andere Stadt der Schweiz weist eine größere Dichte an kulturellen Sensationen auf als Basel. In der romantischen Altstadt, einer der am besten erhaltenen in Europa, schlägt das Herz der Stadt, hier wird Geschichte spürbar. Basel ist gleichermaßen traditionsbewusst und aufgeschlossen gegenüber Neuem. Spannende Kontraste setzen die Museumsbauten namhafter Architekten, allen voran das Schaulager der Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron, Renzo Pianos Fondation Beyeler oder das Vitra Design Museum des Kaliforniers Frank O. Gehry.
In Basel ist die Begeisterung für Kunst eine Kultur: Sie prägt das Stadtbild in einzigartiger Art und Weise und verleiht der Stadt den Ruf als Kulturhauptstadt der Schweiz. Kunst begegnet einem jedoch nicht nur beim Bummeln durch die Stadt, sondern auch in der Vielzahl der Museen. So trumpft die Münsterstadt am Rhein nicht nur mit dem ältesten Kunstmuseum Europas auf; auch beim Puppenhausmuseum am Barfüsserplatz und dem Schweizerischen Architekturmuseum am Steinenberg sind inspirierende Museumsaufenthalte auf höchstem Niveau gewiss. Darüber hinaus begeistert die „Art Basel“, der wichtigste Event der Kunstbranche, jedes Jahr ein zahlreiches Publikum. Spezielle Sonderausstellungen, wie beispielsweise zum Thema Andy Warhol (5. September 2010 bis 23. Januar 2011, Kunstmuseum Basel), ergänzen das museale Angebot und versprechen interessante und abwechslungsreiche Aufenthalte in Basel.
In diesem Jahr wartet die Fondation Beyeler (www.beyeler.com) mit einem ganz besonderen Ausstellungs-Highlight auf. Vom 26. September 2010 bis 9. Januar 2011 wird dort die Sonderausstellung „Wien 1900“ gezeigt. Mit der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte gehörte Wien um 1900 zu den Geburtsstätten der Moderne. Die Kaffeehauskultur und die Skandale um die Wiener Secession zählen zu den epochemachenden Phänomenen dieser Zeit. Im Zentrum der großen Themenausstellung zur Wiener Moderne (1890–1910) stehen berühmte ornamentale Werke von Gustav Klimt, erotische Körperdarstellungen von Egon Schiele und dem jungen Oskar Kokoschka sowie Arbeiten anderer Künstler, Architekten, Möbeldesigner und Kunstgewerbler der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte. Die enge Zusammenarbeit dieser Künstler umfasste einen neuen Kunstbegriff des Gesamtkunstwerks, der sich später im Bauhaus und in der De-Stijl-Bewegung weiterentwickelte.
In der Ausstellung werden rund 200 Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen gezeigt, dazu Architekturmodelle, Möbel, Textilentwürfe, Glas- und Silberobjekte, Künstlerplakate und Fotographien. Sie zeichnen ein faszinierendes Bild von Wien um 1900, wie es so noch nicht zu sehen war.
Die von Gastkuratorin Barbara Steffen konzipierte Ausstellung wird besonders unterstützt von: Museum Leopold, Albertina und Kunsthaus Zug Stiftung Sammlung Kamm sowie Belvedere, MAK, Neue Galerie New York, Wien Museum und Wiener Secession.
Öffnungszeiten der Fondation Beyeler: Täglich, 10 – 18 Uhr, mittwochs 10 – 20 Uhr. Das Museum ist an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet.
Basel Tourismus bietet gemeinsam mit der Fondation Beyeler ein attraktives Pauschalarrangement mit einer Hotelübernachtung und Eintritt zur Ausstellung WIEN 1900 an. Das Angebot ist gültig für Übernachtungen von Freitag bis Montag. Im Monat Dezember ist das Angebot täglich gültig.
Kontakt
Basel Tourismus
Aeschenvorstadt 36, CH-4010 Basel
Tel. (+41-61) 268 68 68, info@basel.com
www.basel.com
Ein Beitrag für ReiseTravel von Andreas Guballa
Unser Autor ist freiberuflicher Reise- und Kulturjournalist für Print-, Hörfunk- und Onlinemedien mit Schwerpunkt Nordeuropa, Frankreich und Schweiz.
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